Dauerstillen und kaum Stuhlgang bei 20 Tage alten Sohn
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Sommermama2017
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Re: Dauerstillen und kaum Stuhlgang bei 20 Tage alten Sohn
deidamaus sagt, die Zunahme ist in Ordnung und es gibt genug Pipiwindeln. Dann hat dein Kind keinen Hunger.
Es hat vermutlich einfach ein sehr starkes Saugbedürfnis. Das kann für dich anstrengend und auch mal nervig sein, aber es ist nichts Schlimmes und man muss nichts ändern.
L hat auch lange höchstens 30 Minuten am Stück geschlafen und im 30-60 Minuten Rhythmus gestillt. Aber oft dazwischen an der Brust geschlafen. Das gehört zur riesigen Bandbreite des Normalen.
Es hat vermutlich einfach ein sehr starkes Saugbedürfnis. Das kann für dich anstrengend und auch mal nervig sein, aber es ist nichts Schlimmes und man muss nichts ändern.
L hat auch lange höchstens 30 Minuten am Stück geschlafen und im 30-60 Minuten Rhythmus gestillt. Aber oft dazwischen an der Brust geschlafen. Das gehört zur riesigen Bandbreite des Normalen.
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
- Krachbum
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Re: Dauerstillen und kaum Stuhlgang bei 20 Tage alten Sohn
(()) Ich hatte die ersten Wochen auch mit viel Verunsicherung zu kämpfen. Man gewinnt mit der Zeit mehr Sicherheit, vor allem wenn man merkt, dass die Kleinen sich ganz "normal" entwickeln.
- ShinyCheetah
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Re: Dauerstillen und kaum Stuhlgang bei 20 Tage alten Sohn
Wie hier schon gesagt wurde, Allergien sind nicht durch Muttermilch übertragbar und Stillen senkt das Allergierisiko!
In meiner Familie - ist natürlich keine Statistik, einfach nur ein Beispiel - ist es übrigens so: Meine Mutter, Flaschenkind, ist extrem allergiebelastet (Tiere, Pollen, diverse Lebensmittel). Meine Geschwister und ich - alle ca. 2 Jahre gestillt - haben Allergien, aber eher Pollen, Hausstaub und so, keine Lebensmittelallergien wie meine Mutter. Ich hatte als Baby eine Kuhmilchallergie, die sich aber schnell verwachsen hat. F, gut 2 Jahre gestillt, hat bisher keine einzige Allergie. Kann natürlich noch kommen. Wir hatten vor einem Jahr das Gefühl, da könnte eine leichte Pollenallergie haben, mal sehen, wie sich das weiter entwickelt.
Die Statistik bestätigt unsere familiäre Stichprobe auf jeden Fall
In meiner Familie - ist natürlich keine Statistik, einfach nur ein Beispiel - ist es übrigens so: Meine Mutter, Flaschenkind, ist extrem allergiebelastet (Tiere, Pollen, diverse Lebensmittel). Meine Geschwister und ich - alle ca. 2 Jahre gestillt - haben Allergien, aber eher Pollen, Hausstaub und so, keine Lebensmittelallergien wie meine Mutter. Ich hatte als Baby eine Kuhmilchallergie, die sich aber schnell verwachsen hat. F, gut 2 Jahre gestillt, hat bisher keine einzige Allergie. Kann natürlich noch kommen. Wir hatten vor einem Jahr das Gefühl, da könnte eine leichte Pollenallergie haben, mal sehen, wie sich das weiter entwickelt.
Die Statistik bestätigt unsere familiäre Stichprobe auf jeden Fall
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
und Tochter V (Ende Juni 21)
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- Willma
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Re: Dauerstillen und kaum Stuhlgang bei 20 Tage alten Sohn
Dem kann ich mich nur anschließen und auch meine familiäre Statistik zeigt, dass ich als Flaschenkind viel mehr Allergien habe als meine gestillten Geschwister.
Die ersten Wochen war ich auch total verunsichert und hätte fast aufgegeben, aber als das Baby etwa sechs Wochen alt war, wurde es so viel einfacher und entspannter. Gebt euch Zeit, euch an die neue Situation zu gewöhnen (du ans Mama sein und dein Baby an sein Leben außerhalb deines Körpers).
Die ersten Wochen war ich auch total verunsichert und hätte fast aufgegeben, aber als das Baby etwa sechs Wochen alt war, wurde es so viel einfacher und entspannter. Gebt euch Zeit, euch an die neue Situation zu gewöhnen (du ans Mama sein und dein Baby an sein Leben außerhalb deines Körpers).
Muckel (5/16) Knubbel (12/17) Wusel (6/20) Krümel (*+9/23)
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Juji
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Re: Dauerstillen und kaum Stuhlgang bei 20 Tage alten Sohn
Danke für eure aufbauenden Worte!
Habe mich sehr verunsichern lassen durch Kommentare aus meiner Umgebung. Ob der Kleine auch satt wird, wenn er so lange trinken muss, nimmt er denn zu?, so richtig Babyspeck hat er ja noch nicht, etc.
Bin die Einzige aus meiner Familie und Freundeskreis bei der das Stillen klappt. Vielleicht kommen daher die Kommentare.
Habe mich sehr verunsichern lassen durch Kommentare aus meiner Umgebung. Ob der Kleine auch satt wird, wenn er so lange trinken muss, nimmt er denn zu?, so richtig Babyspeck hat er ja noch nicht, etc.
Bin die Einzige aus meiner Familie und Freundeskreis bei der das Stillen klappt. Vielleicht kommen daher die Kommentare.
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Sommermama2017
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Re: Dauerstillen und kaum Stuhlgang bei 20 Tage alten Sohn
A ist älter und ist auch nicht so wirklich dick. Also, Doppelkinn kommt, aber noch keine Speckfalten an den Handgelenken oder so. Warte ab, das kommt bestimmt noch. Und wenn doch nicht: es gibt auch dünne satte(!) Babys.Juji hat geschrieben: 02.03.2021, 19:51 Danke für eure aufbauenden Worte!
Habe mich sehr verunsichern lassen durch Kommentare aus meiner Umgebung. Ob der Kleine auch satt wird, wenn er so lange trinken muss, nimmt er denn zu?, so richtig Babyspeck hat er ja noch nicht, etc.
Bin die Einzige aus meiner Familie und Freundeskreis bei der das Stillen klappt. Vielleicht kommen daher die Kommentare.
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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Serafin
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Re: Dauerstillen und kaum Stuhlgang bei 20 Tage alten Sohn
Die blöden Kommentare kommen eh. MeinKind war echt dick. Und Schwiegermutter meinte, ich soll zufüttern, der ist so dick, der wird nicht satt. Kind drei Monate. Und kurz vorm platzen...
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
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Re: Dauerstillen und kaum Stuhlgang bei 20 Tage alten Sohn
Und in ein paar Wochen kommt "wie, er schläft nicht durch? Auf jeden Fall abends ein Fläschchen geben!" Am besten die Ohren auf Durchzug stellen.
- Willma
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Re: Dauerstillen und kaum Stuhlgang bei 20 Tage alten Sohn
Dicht gefolgt von „Du lässt ihn an der Brust einschlafen? Gewöhne ihm das erst gar nicht an, sonst lernt er nie alleine einzuschlafen oder du kannst abends ja nie wieder weg gehen.“
Auch wenn es einem manchmal so vorkommt, als würde dieser Zustand bzw dieses Muster, in dem man sich gerade befindet, ewig so bleiben, ist dem nicht so und es ändert sich vieles so schnell von selbst.
Du möchtest das beste für dein Kind und bist eine gute Mutter, also entscheidest du, was für dein Kind richtig ist. Mit stillen und tragen kann man meistens nicht viel falsch machen
Auch wenn es einem manchmal so vorkommt, als würde dieser Zustand bzw dieses Muster, in dem man sich gerade befindet, ewig so bleiben, ist dem nicht so und es ändert sich vieles so schnell von selbst.
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Muckel (5/16) Knubbel (12/17) Wusel (6/20) Krümel (*+9/23)
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Lösche Benutzer 27615
Re: Dauerstillen und kaum Stuhlgang bei 20 Tage alten Sohn
Zum Thema Allergien -die Statistik sollte nicht lügen.
Aber: ich selbst bin sechs Monate voll und insgesamt ein Jahr gestillt worden (was damals eher sehr unüblich war) und habe mehr Allergien als meine Mutter. Sie ist aber auf einem Bauernhof aufgewachsen, was ja der scheinbar beste Schutz vor Allergien ist.
Zum Babyspeck: mein Großer hatte nie Babyspeck, den musste ich anfangs auch zufüttern, er war auf der Neo und musst viel Trinken wegen einer Infektion. Mein Kleiner jetzt war anfangs sehr dünn und jetzt mit drei Monaten ist er sehr speckig, haha.
Ich muss mir von meiner Schwiegermutter auch alles Mögliche anhören, beim Großen und jetzt auch. Sie will immer Wasser geben, weil Baby muss ja durstig sein. Das wehre ich natürlich ab. Dann bekomme ich noch einen Vortrag darüber, dass sie selbst zum Stillen ja keine Zeit gehabt hätte, weil sie soviel Arbeit hatte. Kurz danach höre ich immer, dass mein Mann von Anfang an 12h durchgeschlafen hat und dann morgens nur Wasser wollte. Und natürlich hat sie die Abendflasche dicker angerichtet. Man spürt aber, dass sie immer noch darunter leidet, nicht lange gestillt zu haben. Nach 40 Jahren. Irre, oder? Deshalb sage ich auch nichts, weil ich nicht will, dass sie sich schlecht fühlt. Man hat damals ausgesprochen schlecht beraten. Nicht alle waren so selbstbewusst und hatten soviel Milch wie meine Mutter
Ansonsten: es zwingt dich niemand, immer alles zu sagen. Die durchschlafen-Frage kann man auch mit "fast" beantworten. Und "Wie läufts!" "Den Umständen entsprechend gut." Und dabei grinsen. Es sei denn, du kannst dir hilfreiche Tipps erwarten. Die bekommt man nämlich durchaus ab und an.
Ich habe meine Großen ja ca. 1,5 Monate zugefüttert und den habe ich, aus völlig egoistischen Gründen, einmal abends auch etwas mehr gegeben, damit ich vier Stunden am Stück schlafen konnte. Mit dem ganzen Abpumpen, reinigen und Baby allgemein habe ich das gebraucht. War so schon stressig genug.
Es hat sich aber absolut gelohnt. Es lohnt sich schon, wenn man die Nacht ohne zufüttern durchkommt. Das ist zumindest meine Meinung.
Und wenn man ein paar Tage länger zum Pre reduzieren braucht, dann ist das ja auch kein Problem. Je weniger Stress, desto mehr Milch! Bei mir ist das jedenfalls absolut so.
Aber: ich selbst bin sechs Monate voll und insgesamt ein Jahr gestillt worden (was damals eher sehr unüblich war) und habe mehr Allergien als meine Mutter. Sie ist aber auf einem Bauernhof aufgewachsen, was ja der scheinbar beste Schutz vor Allergien ist.
Zum Babyspeck: mein Großer hatte nie Babyspeck, den musste ich anfangs auch zufüttern, er war auf der Neo und musst viel Trinken wegen einer Infektion. Mein Kleiner jetzt war anfangs sehr dünn und jetzt mit drei Monaten ist er sehr speckig, haha.
Ich muss mir von meiner Schwiegermutter auch alles Mögliche anhören, beim Großen und jetzt auch. Sie will immer Wasser geben, weil Baby muss ja durstig sein. Das wehre ich natürlich ab. Dann bekomme ich noch einen Vortrag darüber, dass sie selbst zum Stillen ja keine Zeit gehabt hätte, weil sie soviel Arbeit hatte. Kurz danach höre ich immer, dass mein Mann von Anfang an 12h durchgeschlafen hat und dann morgens nur Wasser wollte. Und natürlich hat sie die Abendflasche dicker angerichtet. Man spürt aber, dass sie immer noch darunter leidet, nicht lange gestillt zu haben. Nach 40 Jahren. Irre, oder? Deshalb sage ich auch nichts, weil ich nicht will, dass sie sich schlecht fühlt. Man hat damals ausgesprochen schlecht beraten. Nicht alle waren so selbstbewusst und hatten soviel Milch wie meine Mutter
Ansonsten: es zwingt dich niemand, immer alles zu sagen. Die durchschlafen-Frage kann man auch mit "fast" beantworten. Und "Wie läufts!" "Den Umständen entsprechend gut." Und dabei grinsen. Es sei denn, du kannst dir hilfreiche Tipps erwarten. Die bekommt man nämlich durchaus ab und an.
Ich habe meine Großen ja ca. 1,5 Monate zugefüttert und den habe ich, aus völlig egoistischen Gründen, einmal abends auch etwas mehr gegeben, damit ich vier Stunden am Stück schlafen konnte. Mit dem ganzen Abpumpen, reinigen und Baby allgemein habe ich das gebraucht. War so schon stressig genug.
Es hat sich aber absolut gelohnt. Es lohnt sich schon, wenn man die Nacht ohne zufüttern durchkommt. Das ist zumindest meine Meinung.