Ich erinnere mich, dass es bei mir auch so war. Tagsüber hätte ich großspurig behauptet, dass es NATÜRLICH keine Monster gibt. Nachts bin ich vom Bett bis zur Kinderzimmertür gesprintet, dann ohne einen Blick zurück so schnell es ging an der Treppe nach unten vorbei (sehr gefährlich, danach kam ja der Keller und der war nachts gefühlt eh voller Monster

). Erst auf der Treppe nach oben habe ich mich halbwegs sicher gefühlt und erst angekommen im Bett meiner Eltern war die Monstergefahr endgültig überstanden.
Will sagen, das ist einfach nicht rational. Der letzte Rest mulmiges Gefühl beim Vorbeigehen an der Kellertreppe nachts ist bei mir erst irgendwann im Laufe der Pubertät weggegangen.
Zum Glück war ich "mutig" genug, den Weg alleine zu gehen. Taschenlampe kommt mir ganz sinnvoll vor als Hilfe fürs Kind. Und sonst, tagsüber sicher gehen, dass das Kind nicht wirklich an Monster glaubt, aber es nachts auf keinen Fall wegen trotzdem vorhandener Ängste beschämen.