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Re: Nächtliches Stillen macht Probleme

Verfasst: 16.04.2020, 11:17
von Bönthi
Wenn ich mich am Kopfende anlehnen, hab ich das Problem mit schlafenden Baby erst wieder so viel rumrutschen zu müssen, um selbst liegen zu können. Da wird er oft wieder wach :?
Wir waren jetzt übrigens bei einer auf Babys und Kinder spezialisierten Physiotherapeutin, die einige Blockaden und Verspannungen in seinem Nacken festgestellt hat. Möglicherweise machen die ihm da auch zeitweise Probleme. Sie hat mir auch gleich ein paar Möglichkeiten für Babymassagen gezeigt (Kurse fallen aktuell ja leider aus) und wir haben noch ein paar Termine. Vielleicht hilft uns das ja noch mal weiter.

Re: Nächtliches Stillen macht Probleme

Verfasst: 16.04.2020, 12:58
von gartenbritta
Ach das ist super mit der Physiotherapeutin. Nicht getragen werden wollen und Enge nicht mögen ist ein Zeichen für mögliche Blockaden. Gut dass Ihr dort in guten Händen seid.

Euer Wäschelager klingt gut :D :wink: , bestimmt findest Du auch noch eine bequemere Lösung für das nchtliche Stillen im Sitzen, nicht dass Du noch Verspannungen bekommst ;-). Vielleicht wird das auch immer weniger, je besser seine Blockaden werden!

Voll gut, ich freue mich :-)

Re: Nächtliches Stillen macht Probleme

Verfasst: 16.04.2020, 13:15
von Bönthi
Ja, ich hoffe auch, dass die guten Nächte jetzt kontinuierlich mehr werden. Und vielen Dank für deine tollen Ratschläge :D

Re: Nächtliches Stillen macht Probleme

Verfasst: 26.04.2020, 08:03
von Bönthi
Puh, ich muss mich hier jetzt doch noch mal melden.
Zuerst einmal muss ich sagen, dass unsere Nächte deutlich besser geworden sind. Er wacht meistens nur 2 bis 3 mal auf, trinkt dann im Halbschlaf etwas und schläft weiter. Das sind inzwischen aber auch die einzigen Male, dass er ganz in Ruhe stillt. Die Tage sind das absolute Gegenteil geworden und ohne Geschrei geht gar nichts. Anfangs war es ja nur abends vorm Zu Bett gehen, jetzt ist es von morgens bis abends. Er schreit und lässt sich absolut nicht anlegen, dabei bin ich mir sicher, dass er Hunger hat. Es ist jedes mal ein regelrechter Kampf ihn an die Brust zu bekommen. Wenn es dann aber mal geschafft ist, beruhigt er sich ganz schnell, trinkt ausgiebig und schläft ein. Ich versuche natürlich auch ihn schon bei den ersten Hungerzeichen und noch guter Laune anzulegen, aber meistens fängt er dann direkt an zu weinen, als wäre das Anlegen ganz schrecklich für ihn. Wir haben auch schon verschiedene Positionen durchprobiert, im Liegen klappt es grade noch am besten, aber auch erst nach langem Schreien. Er tut mir immer so leid, weil er wirklich ganz verzweifelt schreit und sich einfach nicht beruhigen lässt. Vielleicht hat hier ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir sagen, ob das nur eine Phase war oder ob man aktiv etwas tun kann. Das ganze ist schleichend schlimmer geworden und jetzt seit mindestens einer Woche ganz schlimm.

Re: Nächtliches Stillen macht Probleme

Verfasst: 26.04.2020, 08:34
von vam
Hallo Bönthi,
wir hatten auch so eine Zeit. Was uns am besten geholfen hat, war den Halbschlaf zu nutzen. Also beim Wegdämmern oder beim Aufwachen sofort Stillen anbieten. Da konnte er dann ähnlich ruhig trinken wie nachts. Hast du das schon versucht?
Ich drücke die Daumen, dass es bald besser wird!

Re: Nächtliches Stillen macht Probleme

Verfasst: 26.04.2020, 08:47
von Bönthi
Ja, ich versuche ihn immer schon beim Aufwachen anzulegen, klappt aber nicht immer. Oft ist es aber auch so, dass er eben fröhlich und wach neben mir auf der Couch liegt und vor sich hin strampelt oder seinen Spielbogen vollquasselt und dann eben irgendwann nötig wird. Da ist dann kaum noch was zu machen. Und er hat inzwischen hält immer längere Wachphasen. Dann kommen hält Hunger und Müdigkeit zusammen.

Re: Nächtliches Stillen macht Probleme

Verfasst: 26.04.2020, 09:07
von vam
Ja, Hunger und Müdigkeit ist echt eine üble Kombination. Ich hab mir das für mich so erklärt, dass sich die Kleinen dann unwohl fühlen und gar nicht so richtig merken, dass sie ja jetzt eh trinken könnten und dass das die Lösung zumindest eines Problems ist. Ich mache das heute noch so, dass ich meinen Zwerg erst eine Weile trage, wenn er sehr überdreht ist und nicht andockt oder nur kurz, obwohl er sicher Hunger hat. Da ist aber mittlerweile kein Geschrei mehr, sondern eher Gestrampel. Wir haben damals begonnen im Bett zu stillen, da konnte ich mich bei der kleinsten Regung gleich dazulegen. Ach ja, und nach dem Spazierengehen hat interessanterweise auch immer gut geklappt.
Es wird wieder besser!

Re: Nächtliches Stillen macht Probleme

Verfasst: 26.04.2020, 09:09
von Sommermama2017
Und könntest du auf Verdacht anlegen, schon bevor er Hungerzeichen zeigt? Wenn er nicht will, wird er halt nicht trinken.
Ich kenn das sonst auch von früher "Ich schreie, wenn ich nicht in 2 Sekunden an der Brust bin." Nur das beruhigen ging schneller.

Re: Nächtliches Stillen macht Probleme

Verfasst: 26.04.2020, 09:21
von Bönthi
Sommermama2017 hat geschrieben: 26.04.2020, 09:09 Und könntest du auf Verdacht anlegen, schon bevor er Hungerzeichen zeigt? Wenn er nicht will, wird er halt nicht trinken.
Schwierig. Er hat aktuell echt so eine Phase, in der meine Brüste offenbar das pure böse sind. Echt frustrierend. Ich hoffe, das überlegt er sich ganz schnell wieder anders.
vam hat geschrieben: 26.04.2020, 09:07 Ja, Hunger und Müdigkeit ist echt eine üble Kombination. Ich hab mir das für mich so erklärt, dass sich die Kleinen dann unwohl fühlen und gar nicht so richtig merken, dass sie ja jetzt eh trinken könnten und dass das die Lösung zumindest eines Problems ist. Ich mache das heute noch so, dass ich meinen Zwerg erst eine Weile trage, wenn er sehr überdreht ist und nicht andockt oder nur kurz, obwohl er sicher Hunger hat.
Tragen beruhigt ihn zwar kurz, aber sobald er in die Nähe der Brust kommt, schreit er wieder. Wenn man ihn dann aber irgendwann trotz Geschrei an die Brust "genötigt" hat, beruhigt er sich sofort und trinkt ganz friedlich.

Re: Nächtliches Stillen macht Probleme

Verfasst: 26.04.2020, 10:36
von vam
Bönthi hat geschrieben: 26.04.2020, 09:21 Tragen beruhigt ihn zwar kurz, aber sobald er in die Nähe der Brust kommt, schreit er wieder. Wenn man ihn dann aber irgendwann trotz Geschrei an die Brust "genötigt" hat, beruhigt er sich sofort und trinkt ganz friedlich.
Kenne ich leider auch genau so. Je mehr ich drüber nachdenke, fallen mir noch Strategien ein: Manchmal hat dann auch ein Tropfen Milch auf die Lippen geholfen, um den Moment zum Andocken zu überbrücken. Wenn ich alleine war, war der Gymnastikball oft hilfreich. Entweder nur schaukeln oder darauf wippend anlegen. Meine Schwägerin hat im Herumgehen angelegt. Es ist sehr anstrengend, aber es bleibt nicht so schlimm ...