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Re: Ist Abstillen hilfreich? KiwWu, Verdacht auf vorzeitige Menopause und Langzeitstillen
Verfasst: 27.09.2019, 22:41
von Lina86
Raya hat geschrieben: 27.09.2019, 22:27
Die Interpretation vom Zusammenspiel der Parameter LH und FSH erfolgt doch normalerweise im Verlauf des Zyklus, zum Beispiel kenne ich es so, dass an Zyklustag 3 bis 5 Blut abgenommen wird und man LH und FSH zueinander in Bezug setzt. Der Quotient kann auf vorzeitiges Versagen der Ovarien (Premature Ovarian Failure) hinweisen, das wurde mal bei mir untersucht.
Kann man denn überhaupt während einer Laktationsamenorrhoe (Ausbleiben des Zyklus aufgrund des Stillens) die Funktion der Ovarien beurteilen? Ich bin nicht vom Fach, aber ich habe da starke Zweifel.
Da kenne ich mich auch nicht aus. Dazu meine Werte waren nach meinem Verstehen (es gibt doch immer auf dem Laborzettel die Normen) im normalen Bereich. Ich vermute meine Gyn hat vllt keine/weniger Erfahrungen mit Frauen die etwas länger stillen und keine Mens haben.
Habe auch ähnliche Bedenken - wäre ich ein Eierstock, hätte ich mir auch ein Schläfchen gegönnt wo man mich nicht zwingend notwendig braucht

(zum Stillen meine ich)
Re: Ist Abstillen hilfreich? KiwWu, Verdacht auf vorzeitige Menopause und Langzeitstillen
Verfasst: 28.09.2019, 07:12
von Serafin
Ich finde es völlig normal, dass beim Stillen noch kein Zyklus ist. Ist bei vielen Frauen so. Der Körper soll schließlich das eine Baby optimal versorgen. Und klar sind die Hormone dann nicht so, wie bei einer, die jeden Monat nen Eisprung hat. Sondern eher wie bei einer Frau, die eben keine mehr hat. Ich denke, deine Frauenärztin hat null Ahnung von stillenden Frauen. Es ist völlig normal, noch keinen Zyklus zu haben, wenn das Kind noch so klein ist und stillt. Hier hat es über 1,5 Jahre gedauert. Da war das Kind schon fast ein Jahr vormittags in der Krippe.
So lange ihr nicht aktiv basteln wollt, würde ich mich über die Zeit ohne rote Tante einfach freuen. In nem halben Jahr kann sich da viel tun. Hier kam die rote Tante wieder, ohne dass sich was an der Stillfrequenz geändert hat. Ich denke, früher wäre mein Körper nicht in der Lage gewesen, noch ein weiteres Kind zu schaffen.
Re: Ist Abstillen hilfreich? KiwWu, Verdacht auf vorzeitige Menopause und Langzeitstillen
Verfasst: 28.09.2019, 11:28
von erdbeerbrot
Eine kleine Korrektur zu meiner Aussage von gestern. Die Mens kam als A ca 17,5 Monate alt(ein Jahr und 5 Monaten...aber ein Jahr hat ja 12 Monate und nicht zehn...)
Re: Ist Abstillen hilfreich? KiwWu, Verdacht auf vorzeitige Menopause und Langzeitstillen
Verfasst: 28.09.2019, 14:43
von Lina86
Serafin hat geschrieben: 28.09.2019, 07:12
Ich finde es völlig normal, dass beim Stillen noch kein Zyklus ist. Ist bei vielen Frauen so. Der Körper soll schließlich das eine Baby optimal versorgen. Und klar sind die Hormone dann nicht so, wie bei einer, die jeden Monat nen Eisprung hat. Sondern eher wie bei einer Frau, die eben keine mehr hat. Ich denke, deine Frauenärztin hat null Ahnung von stillenden Frauen. Es ist völlig normal, noch keinen Zyklus zu haben, wenn das Kind noch so klein ist und stillt. Hier hat es über 1,5 Jahre gedauert. Da war das Kind schon fast ein Jahr vormittags in der Krippe.
So lange ihr nicht aktiv basteln wollt, würde ich mich über die Zeit ohne rote Tante einfach freuen. In nem halben Jahr kann sich da viel tun. Hier kam die rote Tante wieder, ohne dass sich was an der Stillfrequenz geändert hat. Ich denke, früher wäre mein Körper nicht in der Lage gewesen, noch ein weiteres Kind zu schaffen.
Danke, Du sprichst mir aus der Seele!
Ich habe ähnliche Gedanken. Vor allem da ich in den "besten Jahren" 2 Schwangerschaften verloren habe, wo niemand mir den Grund nennen könnte, weil außer leichter Unterfunktion der Schilddrüse (die war aber auch nicht extrem oder so da ich 2x problemlos im ersten Zyklus schwanger wurde) alles hormonell top war - zumindest wurde mir so gesagt. Und ich möchte auch keine Fehlgeburt riskieren indem ich meinen Körper unvorbereitet einer solchen Herausforderung stelle.
Die Zeit ohne roter Tante genieße ich sowieso - habe sie schon vergessen

Re: Ist Abstillen hilfreich? KiwWu, Verdacht auf vorzeitige Menopause und Langzeitstillen
Verfasst: 28.09.2019, 14:46
von Lina86
erdbeerbrot hat geschrieben: 28.09.2019, 11:28
Eine kleine Korrektur zu meiner Aussage von gestern. Die Mens kam als A ca 17,5 Monate alt(ein Jahr und 5 Monaten...aber ein Jahr hat ja 12 Monate und nicht zehn...)
Das kenne ich

man denkt oft in den "anderen" Zahlen
Re: Ist Abstillen hilfreich? KiwWu, Verdacht auf vorzeitige Menopause und Langzeitstillen
Verfasst: 29.09.2019, 06:18
von Misle
Meine erste Mens nach Geburt kam als mein Sohn 18/19 Monate alt war (zu dem Zeitpunkt war ich 37.5 Jahre). Wir haben zu dem Zeitpunkt noch oft gestillt, v.a. nachts. Allerdings gab es durch die Krippe eine mehrstündige (min. 3, max. 5 Std.) Pause am Vormittag (Krippenstart Juni - Zyklus kam im November in die Gänge). Ab da dann auch wieder regelmäßig (trotz mind. 10x Stillen in 24 h). 2. ZH war die erste Zeit etwas kürzer (ca. 9/10 Tage), hat sich aber zunehmend stabilisiert (mind. 12 Tage).
Auf natürlichem Wege schwanger wurde ich dann als mein Sohn 33 Monate alt war (laut OP Bericht habe ich zwei verklebte Eileiter und Endometriose, weshalb wir bei unserem Sohn eine IVF gemacht haben). Ich hatte während der Stillzeit zwei (erfolglose) Kryoversuche (einmal natürlich, einmal mit Medis).
Re: Ist Abstillen hilfreich? KiwWu, Verdacht auf vorzeitige Menopause und Langzeitstillen
Verfasst: 29.09.2019, 09:30
von Ninalein
Zum Thema Mönchspfeffer: Ich habe mich selber auch damit beschäftigt, zögere aber noch etwas. Denn selbst wenn er geeignet sein sollte, das Verhältnis Prolaktin und Progesteron vorübergehend zu ändern , frage ich mich immer, wie es denn dann wäre wenn tatsächlich eine Schwangerschaft entsteht? Dann darf man ja den Mönchspfeffer nicht mehr nehmen. Und wenn man dann nach wie vor viel stillt und der Mönchspfeffer wegfällt, ist das dann nicht riskant weil der Körper selbst nicht genug Progesteron erzeugt? Totale Laiengedanken, daher die Fragezeichen...
Re: Ist Abstillen hilfreich? KiwWu, Verdacht auf vorzeitige Menopause und Langzeitstillen
Verfasst: 29.09.2019, 16:10
von Lina86
Misle hat geschrieben: 29.09.2019, 06:18
Meine erste Mens nach Geburt kam als mein Sohn 18/19 Monate alt war (zu dem Zeitpunkt war ich 37.5 Jahre). Wir haben zu dem Zeitpunkt noch oft gestillt, v.a. nachts. Allerdings gab es durch die Krippe eine mehrstündige (min. 3, max. 5 Std.) Pause am Vormittag (Krippenstart Juni - Zyklus kam im November in die Gänge). Ab da dann auch wieder regelmäßig (trotz mind. 10x Stillen in 24 h). 2. ZH war die erste Zeit etwas kürzer (ca. 9/10 Tage), hat sich aber zunehmend stabilisiert (mind. 12 Tage).
Auf natürlichem Wege schwanger wurde ich dann als mein Sohn 33 Monate alt war (laut OP Bericht habe ich zwei verklebte Eileiter und Endometriose, weshalb wir bei unserem Sohn eine IVF gemacht haben). Ich hatte während der Stillzeit zwei (erfolglose) Kryoversuche (einmal natürlich, einmal mit Medis).
Dankeschön für Deine Antwort Misle,
Es freut mich sehr dass es bei Dir geklappt hat
Bei uns sieht es so aus:
Gegen 7 - 8 Uhr morgens wird es gestillt, wobei es ist mehr Nuckeln. Noch im Halbschlaf stillt V. Schon.
Dann stehen wir auf, ab ins Bad, dann anziehen und Frühstück. Sie isst morgens auch nicht besonders viel muss ich sagen. Danach gehen wir spazieren, bei schlechtem Wetter spielen wir zu Hause. Gegen 12 - 13 Uhr, sehr selten früher, wird sie müde und dann stillen wir zum Mittagsschlaf. Es ist aber grundsätzlich Nuckeln. Dann wird es erst gegen 20:30 - 21 Uhr gestillt.
Dafür in der Nacht sehr oft und sehr viel. Abends schläft sie aber ohne Brust ein.
Ich finde wir stillen nicht mehr so viel, bis auf nachts - ich zähle es gar nicht aber manchmal schlafe ich erst gegen 3 - 4 Uhr morgens richtig ein. Also gefühlt stillen wir da 100 x pro Stunde...
Re: Ist Abstillen hilfreich? KiwWu, Verdacht auf vorzeitige Menopause und Langzeitstillen
Verfasst: 29.09.2019, 16:20
von Lina86
Ninalein hat geschrieben: 29.09.2019, 09:30
Zum Thema Mönchspfeffer: Ich habe mich selber auch damit beschäftigt, zögere aber noch etwas. Denn selbst wenn er geeignet sein sollte, das Verhältnis Prolaktin und Progesteron vorübergehend zu ändern , frage ich mich immer, wie es denn dann wäre wenn tatsächlich eine Schwangerschaft entsteht? Dann darf man ja den Mönchspfeffer nicht mehr nehmen. Und wenn man dann nach wie vor viel stillt und der Mönchspfeffer wegfällt, ist das dann nicht riskant weil der Körper selbst nicht genug Progesteron erzeugt? Totale Laiengedanken, daher die Fragezeichen...
Solche Gedanken habe ich auch. Mönchspfefffer ist für mich so wie ein Schubs für den Körper, sowas wie Frage "geht da was schon?" Die Antwort muss ja auch nicht immer "ja" sein.
Re: Ist Abstillen hilfreich? KiwWu, Verdacht auf vorzeitige Menopause und Langzeitstillen
Verfasst: 29.09.2019, 22:55
von Mondenkind
Hallo, ich hab Deine PN bekommen. Ich bin übers Wochenende weg gewesen und hatte keine Zeit. Ich melde mich bald.