Ich auch. Ich finde auch, das fühlt sich für mich als Mutter total anders an. Im Drohfall: Ich spiele die souveräne, kalte Mutter, die im Zweifel ihr Kind alleine lassen würde. Im "Ich geh vor"-Fall: Ich zeige, dass ich etwas hilflos bin, dass die Situation für mich schwierig ist, dass ich das Kind zwar kaum zwingen kann, aber eben wirklich los muss - und gehe los, in der Hoffnung, dass das Kind mitkommt. Das spiegelt die Situation doch eigentlich genau so wieder, wie sie ist. Ohne Theaterspielen. Das finde ich wichtig.Roter Drache hat geschrieben: 24.02.2019, 18:42 Wenn ich gehe signalisiere ich meinen Kindern, dass ich weiß das sie nachkommen. Ich lasse Spielraum, aber keinen Spielraum da zu bleiben. Ich vertraue ihnen.
Wenn ich drohe , dann bleibst du hier, ist kein Vertrauen da, dass das Kind nachkommen wird/ möchte.
Ich sehe da schon einen Unterschied.
Kind will nicht - weggehen oder mitnehmen?
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Elena
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Re: Kind will nicht - weggehen oder mitnehmen?
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Re: Kind will nicht - weggehen oder mitnehmen?
Meine Eltern haben das mal mit uns gemacht, als wir so ungefähr fünf und acht Jahre alt waren: Mein Bruder und ich waren im Auto wohl so nervig, dass sie uns in einer Grünanlage am Straßenrand ausgesetzt haben und uns erst nach ihrem Museumsbesuch ca eine Stunde später wieder abgeholt haben. So ist das fest in meiner Erinnerung gespeichert. Ich bin erst vor kurzem durch ein Gespräch mit meiner Familie darauf gekommen, dass das wohl so gar nicht passiert ist. In Wirklichkeit haben sie uns wohl nur kurz rausgeworfen, sind in Sichtweite geblieben und haben uns nach ein paar Minuten wieder eingesammelt um dann mit uns gemeinsam zum Museum zu fahren.
Das wichtige an der Geschichte finde ich, dass schon allein die Drohung oder die Vorstellung allein gelassen zu werden, für mich als Kind scheinbar genauso schlimm war wie wenn es wirklich passiert wäre. So schlimm, dass ich die Drohung als Tatsache abgespeichert habe.
Mit meiner - zwar eigensinnigen, aber zum Glück noch nicht ganz in der Trotzphase angekommenen - Tochter mache ich es auch am liebsten so wie einige andere hier: Ich kündige an, erkläre warum, gehe schonmal langsam vor, ziehe mich schonmal an etc. Auch schöne Dinge in Aussicht stellen probiere ich, hilft nur meistens nicht. Und ohne Schuhe oder Jacke sind wir auch schon oft losgegangen. Manchmal geht mir aber auch die Geduld aus oder wir müssen wirklich los, und ohne Schuhe auf dem Fahrrad ist auch keine Option. Dann sage ich, dass es jetzt wirklich sein muss, und bediene mich meiner körperlichen Überlegenheit. Bisher hat sie mir das zum Glück noch nicht nachgetragen.
Das wichtige an der Geschichte finde ich, dass schon allein die Drohung oder die Vorstellung allein gelassen zu werden, für mich als Kind scheinbar genauso schlimm war wie wenn es wirklich passiert wäre. So schlimm, dass ich die Drohung als Tatsache abgespeichert habe.
Mit meiner - zwar eigensinnigen, aber zum Glück noch nicht ganz in der Trotzphase angekommenen - Tochter mache ich es auch am liebsten so wie einige andere hier: Ich kündige an, erkläre warum, gehe schonmal langsam vor, ziehe mich schonmal an etc. Auch schöne Dinge in Aussicht stellen probiere ich, hilft nur meistens nicht. Und ohne Schuhe oder Jacke sind wir auch schon oft losgegangen. Manchmal geht mir aber auch die Geduld aus oder wir müssen wirklich los, und ohne Schuhe auf dem Fahrrad ist auch keine Option. Dann sage ich, dass es jetzt wirklich sein muss, und bediene mich meiner körperlichen Überlegenheit. Bisher hat sie mir das zum Glück noch nicht nachgetragen.
mit der Ritterin vom "Ni" 5/17
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Cecily
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Re: Kind will nicht - weggehen oder mitnehmen?
Ich habe ein Kind, bei dem diese Methode super funktioniert, und ein Kind, dass sich 5 min später null komma null um die eben getroffene Absprache schert.War schon immer so und passt auch genau in ihre Charaktere. Da sind Kinder durchaus unterschiedlich, glaube ich.
Ich hab ein Kind, dass sich immer rausredet (Ja, aber blablabla).
Das ist gut erklärt. Ich weiß nicht, ob mein Kind das so versteht. Er ist ja immer noch sauer auf mich und heult und - ich schätze mal, da haben wir noch nie konkret drüber gesprochen - er denkt sich, dass ich schon losfahre, wenn er nicht kommt. Oder?Ich auch. Ich finde auch, das fühlt sich für mich als Mutter total anders an. Im Drohfall: Ich spiele die souveräne, kalte Mutter, die im Zweifel ihr Kind alleine lassen würde. Im "Ich geh vor"-Fall: Ich zeige, dass ich etwas hilflos bin, dass die Situation für mich schwierig ist, dass ich das Kind zwar kaum zwingen kann, aber eben wirklich los muss - und gehe los, in der Hoffnung, dass das Kind mitkommt. Das spiegelt die Situation doch eigentlich genau so wieder, wie sie ist. Ohne Theaterspielen. Das finde ich wichtig.
Oder vielleicht denke ich nur, dass er das denkt? Ausgesprochen habe ich diese Drohung noch nie. Ich habe auch nie gesagt "Sonst musst du eben alleine zu hause bleiben." Aber irgendwie schwingt das mit. Ich muss los, sonst komme ich zu spät (keifkeifkeif zieh die Schuhe an, nein du brauchst das uns das nicht, nein, jetzt gibts kein Brot mehr keifheulkeif), ich gehe schon mal vor. Ich denke halt, er beeilt sich nur, weil er denkt, ich fahre sonst ohne ihn?
Vielleicht denke ich falsch! Was denkt er denn sonst? Ich frag ihn heute mal. Oder Dienstag, da muss ich pünktlich weg.
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Roter Drache
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Re: Kind will nicht - weggehen oder mitnehmen?
Hmm, Hilflos fühle ich mich nicht, wenn ich vorgehe. Mein Kind kann dann noch spielen, weiß genau wo ich bin und ich weiß, es kommt dann nach. Das Vorgehen ist ja abgesprochen. Wenn ich mir nicht sicher bin, gehe ich auch nicht weit weg sondern bleibe in der Nähe meines Kindes.
Ich finde es aber viel einfacher mit mehreren Kindern, das alle mitkommen wollen, weil wir als Gruppe los müssen.
Morgens bin ich aber gerne bereit für die gute Stimmung auch der 6jährigen einiges abzunehmen, damit wir pünktlich los kommen.
Ich finde es aber viel einfacher mit mehreren Kindern, das alle mitkommen wollen, weil wir als Gruppe los müssen.
Morgens bin ich aber gerne bereit für die gute Stimmung auch der 6jährigen einiges abzunehmen, damit wir pünktlich los kommen.
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Lösche Benutzer 9067
Re: Kind will nicht - weggehen oder mitnehmen?
Ich mache es auch so wie Elena, nachdem ich da erst etwas reinwachsen musste respektive ich und meine Älteste da schon ein veritables Machtspiel etabliert hatten! Inzwischen bleibe ich sehr viel öfter bei mir, auch wenn es mir noch nicht häufig genug gelingt wirklich genug Zeit einzuplanen.Elena hat geschrieben: 24.02.2019, 09:51So mache ich es auch. Wobei ich wichtig finde, das rüberkommt, dass es meine Entscheidung ist, die ich treffe, und dass das Kind deswegen sauer sein darf, aber trotzdem mitkommen muss. Ich finde es in solchen (und anderen) Situationen nicht in Ordnung, dem Kind scheinbar die Entscheidung zu überlassen ("Mach wie du willst, ICH gehe jetzt!"). Dann lieber ehrlich sein, ankündigen, dass man gleich los muss und es nicht anders geht - und gegebenenfalls das Theater aushalten.Missy hat geschrieben: 24.02.2019, 09:37 Eine Ur-Angst meines Kindes als Druckmittel zu benutzen zeigt meine eigene Hilflosigkeit. Das Kind lernt also, dass es mir nicht bedingungslos vertrauen kann, denn ich würde es ja ohne zu zögern wegen einer Kleinigkeit auf dem Spielplatz zurücklassen.
Wenn meine kommunikativen Strategien nicht weiterhelfen und/oder ich es sehr eilig habe würde ich daher tatsächlich mein Kind lieber mitnehmen. Allerdings auch das nur mit Vorankündigung und begleitenden Worten. Nie würde ich es einfach so wortlos 'wegreissen", sondern im Kontakt mit meinem Kind eine Entscheidung treffen.
Ich finde, das zahlt sich auch langfristig aus. Wenn ich ständig entweder besteche oder erpresse, erschleiche ich mir das Funktionieren des Kindes, muss das dann aber immer weiter so tun. Wenn ich aber wichtige Entscheidungen als meine eigenen treffe, dem Kind das gut kommuniziere und es dann durchziehe, lernt das Kind, dass ich es nicht willkürlich, sondern gut begründet aus dem Spiel hole, und dass es solche Ansagen ernst nimmt. Außerdem fühlt es sich selbst ernst genommen, weil ich ihm die Sache erkläre, es wütend sein darf und ich es auch in seiner Wut begleite.
Nach meinem Empfinden begründet man mit solchen "gut" gehandhabten Konfrontationen eine belastbare Beziehung zum Kind. Wenn man der Konfrontation häufig aus dem Weg geht, indem man lieber besticht oder erpresst, erwächst darauf nichts Positives.
Hingegen habe ich schon einmal zum umgekehrten Mittel gegriffen als wir zu knapp zum Schwimmkurs kamen (mein Fehler, und schnelle Ortswechsel sind schwierig für meine Tochter): Sie wollte da partout nicht mehr in den Schwimmkurs weil wir 10 Minuten zu spät waren, ich wollte aber dem kleinen nicht das Schwimmen vorenthalten. Da habe ich sie in die Garderobe geschickt sich umzuziehen und sie musste dann im Foyer (einsehbar vo Becken aus) warten bis der Kleine fertig war. Danach habe ich ohne die Situation wieder aufzuwärmen mit beiden wie immer gevespert. Sie war da 7 Jahre alt, ich fand meine Reaktion nicht super aber war trotzdem zu sehr in meinem Film gefangen um ihr unbeschwertes Baden zuzugestehen...
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Elena
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Re: Kind will nicht - weggehen oder mitnehmen?
Das war ja nur ein Beispiel. Viele hier hatten durchaus Situationen beschrieben, in denen man sich hilflos bzw. ratlos fühlen kann: Man muss ganz dringend zu einem wichtigen Termin, von dem nicht nur für einen selbst etwas abhängt, und sieht keine Möglichkeit, das Kind friedlich zur Kooperation zu kriegen. Zum Wegtragen ist es aber vielleicht schon zu schwer etc.Roter Drache hat geschrieben: 24.02.2019, 23:30 Hmm, Hilflos fühle ich mich nicht, wenn ich vorgehe.
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08u11
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Re: Kind will nicht - weggehen oder mitnehmen?
Das fürchte ich auch. Ist mir zumindest auch sonst schon öfter passiert, dass ich etwas eine logische Konequenz fand und die Kinder das trotzdem als Strafe empfunden haben.Cecily hat geschrieben: 24.02.2019, 20:31
Oder vielleicht denke ich nur, dass er das denkt? Ausgesprochen habe ich diese Drohung noch nie. Ich habe auch nie gesagt "Sonst musst du eben alleine zu hause bleiben." Aber irgendwie schwingt das mit. Ich muss los, sonst komme ich zu spät (keifkeifkeif zieh die Schuhe an, nein du brauchst das uns das nicht, nein, jetzt gibts kein Brot mehr keifheulkeif), ich gehe schon mal vor. Ich denke halt, er beeilt sich nur, weil er denkt, ich fahre sonst ohne ihn?
Vielleicht denke ich falsch! Was denkt er denn sonst? Ich frag ihn heute mal. Oder Dienstag, da muss ich pünktlich weg.![]()
Andererseits: auch wenn Mama trotzdem die Böse ist, ist der springende Punkt dann - jedenfalls bei meinen - nicht so sehr das 'Ich werde alleingelassen', sondern eher 'Das ist jetzt wirklich ernst. Da gibt es nichts mehr zu diskutieren'. -bei uns wird sonst nämlich auch oft noch ewig diskutiert und vermeintliche Kompromisse ausgehandelt, die aber nur alles verzögern und am Ende ist doch keiner zufrieden, sondern nur alle völlig überanstregt
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
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Re: Kind will nicht - weggehen oder mitnehmen?
Worauf ich auch immer achten muss ist dass ich auch wirklich Signale aussende dass ich jetzt gehen möchte. Oft sag ich 5-100x dass wir jetzt gehen, bewege mich aber nicht oder mache nich dies und das ... woher soll das Kind denn wissen dass 6-101x jetzt wirkich ernst war.
Deswegen finde ich ein langsames anziehen, zur haus Tür gehen, Sachen ins Auto laden, am Spielplatz schon mal zum Ausgang gehen etc wichtig um den Kind zu zeigen dass wir jetzt -wirklich- gehen.
Deswegen finde ich ein langsames anziehen, zur haus Tür gehen, Sachen ins Auto laden, am Spielplatz schon mal zum Ausgang gehen etc wichtig um den Kind zu zeigen dass wir jetzt -wirklich- gehen.
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Re: Kind will nicht - weggehen oder mitnehmen?
Das beobachte ich auch. Ich warte und handele, wenn Zeit da ist (und manchmal wenn es eigentlich keine mehr da ist, aber gut), aber wenn ich wirklich gehen muss, dann sage ich ihm "komm, wir gehen jetzt!", versichere mich, dass er das verstanden hat und gehe so langsam, dass er folgen kann, und so schnell, dass es klar ist, dass ich tatsächlich gehe. Und der Weltenbummler kommt fast immer hinterher.IdieNubren hat geschrieben: 25.02.2019, 12:00 Worauf ich auch immer achten muss ist dass ich auch wirklich Signale aussende dass ich jetzt gehen möchte. Oft sag ich 5-100x dass wir jetzt gehen, bewege mich aber nicht oder mache nich dies und das ... woher soll das Kind denn wissen dass 6-101x jetzt wirkich ernst war.
Deswegen finde ich ein langsames anziehen, zur haus Tür gehen, Sachen ins Auto laden, am Spielplatz schon mal zum Ausgang gehen etc wichtig um den Kind zu zeigen dass wir jetzt -wirklich- gehen.
Wenn nicht, gehe ich zurück, sage ihn, wir müssen wirklich gehen, aber das ich ihn nicht da allein lasse, und deswegen ihn mitnehme. Dann trage ich ihn raus, und dann diskutieren wir (meistens laaaaang) warum das so sein musste.
Ich gebe mir große Mühe, keine Drohungen auszusprechen, die 1. unlogisch sind und 2. ich nicht wahr machen kann oder will, denn dann würde ich auf dauer komplett unglaubwürdig werden.
Liebe Grüße
R.
I knew exactly how to raise my kid when I became pregnant. Then he was born...
I know nothing.
I am much wiser now.
Jeder wird perfekt und vollständig geboren. Unsere Job als Eltern ist nicht unsere Kinder zu erziehen, sondern sie davor zu schützen, gebrochen zu werden.
R., K., der großartige Weltenbummler 10/15 und die Strahlende Königin 06/18.
RL calls, wenig hier. Bitte PN oder zitieren wenn es dringend ist!
R.
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Elena
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Re: Kind will nicht - weggehen oder mitnehmen?
Oh ja, das stimmt. Ich beobachte bei mir selbst, dass es beim Kind nicht wirklich ankommt, wenn ich, während ich mit dem Kind spreche, es nicht anschauen und noch irgendwas anderes im Kopf habe. Oder mit jemand anderem rede oder - noch schlimmer - auf irgendeinen Bildschirm schaue. Dem Kind etwas Wichtiges sagen, während man aufs Handy schaut, geht gar nicht, finde ich. Und ich erlebe das auch oft, dass sowas von Kindern gar nicht wahrgenommen wird.IdieNubren hat geschrieben: 25.02.2019, 12:00 Worauf ich auch immer achten muss ist dass ich auch wirklich Signale aussende dass ich jetzt gehen möchte. Oft sag ich 5-100x dass wir jetzt gehen, bewege mich aber nicht oder mache nich dies und das ... woher soll das Kind denn wissen dass 6-101x jetzt wirkich ernst war.
Ich selbst finde, dass ich etwas falsch mache, wenn ich dem Kind etwas mehr als zwei- oder vielleicht dreimal sagen muss. Wenn die Ansage beim zweiten Mal nicht ankommt, habe ich was falsch gemacht. Dann muss ich näher ran ans Kind, muss es anschauen und es dazu bringen, mich anzuschauen, muss es mit Namen ansprechen, lauter oder in anderem Tonfall reden etc. Die Ansage einfach immer und immer zu wiederholen, bringt nur Generve und Abstumpfung.
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