So, tut mir leid, ich lese eure Beiträge freudig, ich hab oft nicht die Ruhe einen langen Beitrag am Handy zu tippseln.
Bluestar, ja, mach ich genau wie du, wir haben Kopfhörer besorgt und schauen manchmal noch was am Ipad oder ich lese. Oft genug bin ich aber froh, schlafen zu können, auch wenns erst 19.00 ist

Ich habe sogar das Gefühl, dass das Wutzi dabei besser einschläft, vielleicht weil ich mich mehr entspanne.
RedsMama, ich habe deine Signatur irgendwann ganz kurz nach der Geburt beim Lesen im Forum entdeckt und denke oft daran, denn sie ist so wahr. Ich glaub auch, dass er es einfach braucht, dass auf ihn eingegangen wird, und bemühe mich sehr darum, manchmal verwirrt er mich aber und ich bin nicht so ganz sicher was er braucht... das bringt mich zu gestern abend, das ist ein super Beispiel dafür was ich meine...
Baby war nach Spielgruppe und baden eindeutig sehr müde, wollte auch stillen. Kaum im Bett, war an einschlafen nicht zu denken, trotz Nachtlicht, Geschichte und summen und einem Versuch mit white noise war er am rumgucken und plappern und sich-umdrehen... dann zunehmend quengelig weil hungrig. Stillen lief dann so ab: nuckel-nuckel-abdock...andock-nuckel-nuckel-abdock... im 5 Sekunden Takt, dazwischen Tritte und Schläge mit dem Händchen, für ca. eine halbe Stunde. Da der Tag schon anstrengend war, bin ich, so leid es mir im Nachhinein tut, explodiert, d.h. hab gesagt, „so kann ich nicht stillen“ bin einfach aufgestanden, hab zu meinem Mann gesagt „da du kannst ihn haben, ich kann nicht mehr“, und hab die Tür zugeknallt. Was natürlich dann in Weinen beim Wutz eskaliert ist, der auch am Arm meines Mannes nicht zu beruhigen war. Nachdem ich nach 10 Minuten dann wieder ruhig war, hab auch ich versucht, ihn durch rumtragen zu beruhigen, was auch nicht mehr geklappt hat. Ohne Hoffnung, dass das funktionieren könnte, hab ich mich darum nocheinmal mit ihm zum stillen ins Bett gelegt - und er war ruhig, hat ruhig getrunken ohne abzudocken oder zu treten und ist innerhalb kürzester Zeit eingeschlafen und zwar so, dass ich mich wegdrehen und auch schlafen konnte. Und die Nacht war für unsere Verhältnisse ganz ok, stillen in einigermaßen normalem Rhythmus und nur eine kurze An-Abdock-Episode um 3 herum, dauerstillen erst ab ca.5...
Ich kann irgendwie nicht ganz nachvollziehen, wieso ein Kind mit allem Einschlaf-pipapo wochenlang nicht zur Ruhe kommt, aber wenn dann bei Mama die Sicherungen durchbrennen

bis das Kind weint, dann geht es plötzlich ... ich bin einerseits so dankbar für die Nacht mit etwas Schlaf und schäme mich andererseits dafür, keineswegs der Ruhepol für mein Kind sein zu können den es wohl braucht.
