koalina Danke für deine Erfahrungen. Heute habe ich das erste Mal so tief angefangen und fand es viel einfacher, sie tief ins Tuch zu bekommen. Allerdings ist sie mir dann doch genauso hoch gerutscht wie sonst auch
Reh Wegen deines Hinweises versuche ich immer noch Zeit zu finden, mich im Kaffeklatsch nochmal umzusehen, aber bisher scheitert das. Ich finde 6 auch sehr lang, allerdings hatten wir das ja ursprünglich anders ausgesucht, da hätte es gepasst (mit WXT und sowohlfür meinen Mann als auch mich geeignet). Für die Schwere des Tuches hatte ich einfach kein Gefühl, als wir es bestellt haben. Ich war nicht so der Tuchfan, fand aber genau das Design toll und es war runtergesetzt. Das waren so die Auswahlkriterien

Im Nachhinein eher weniger klug.
Ich habe auch das Gefühl, manchmal ist einfach Quengelei wenn sie mal muss. Die Trageberaterin vor einigen Wochen sagte, wenn sie sich gegen mich stemmt und quengelt ist das oft ein Zeichen, dass die Kinder einen nicht "anpinkeln" wollen.
Was ist denn für dich "länger unterwegs sein"?
sTanja Ich versuche sie jetzt nach deiner Beschreibung sehr gut anzuhocken und dann erst etwas Tuch hoch zu ziehen. Das mache ich wie Reh beschrieben hat nur noch etwa bis drei Finger breit unter den Schultern. Das Resultat ist immer noch etwas zu viel Tuch, aber ich kann jetzt theoretisch ein Nackenhörnchen machen und heute fand ich es sogar ohne ziemlich gut.
Im Allgemeinen versuche ich, mindestens einmal täglich zu üben, auch wenn ich eigentlich gern öfter würde. Das ergibt sich aber einfach meistens nicht.
Letztes Wochenende waren wir länger spazieren. Geplant waren 8km und mein Mann wollte mal gucken wie lang es mit der Tragehilfe geht. Erst gab es Quengelei beim einbinden, dann war sie die üblichen 5 Minuten ruhig und guckte fröhlich umher. Dann gab es wieder Geheule. Mein Mann hat dann versucht, die Tragehilfe nochmal deutlich fester zu binden und die Kleine "höher" zu setzen, schon hörte das Quengeln auf und nach weiteren 15 Minuten schlief sie dann ein. So sind wir etwa 6km gelaufen, bis sie aufwachte und wieder zu Weinen begann. Allerdings glaube ich, dass sie aufs Klo musste.
Leider ist zwischendurch das Kind so tief in die Tragehilfe gesackt, dass die Kante kurz unter ihrem Auge saß und das Auge dadurch gereizt wurde, wir haben es aber einfach nicht geändert bekommen.
Ich binde weiter fleißig das Känguru im Tuch. Häufig ist sie nun beim Einbinden still (und sitzt schief, sodass ich sie nicht ordentlich mittig binden kann), guckt dann fröhlich in der Gegend herum, dreht den Kopf nach rechts und links und hat recht gute Laune. Etwa 5 Minuten lang, dann wird ihr der Kopf schwer und dann beginnt sie zu weinen. In der Regel kann ich das nicht beruhigen.
Am Montag haben wir fast 15 Minuten geschafft, da habe ich immer wieder die Kopfkante nachstraffen müssen und ich glaube einmal habe ich irgendwas doof gestrafft, sodass sie nicht mehr wollte.
Heute hatte ich das Gefühl, das erste Mal einigermaßen ordentlich gebunden zu haben. Zu hoch ist sie, aber sonst gefiel es mir:
Sie war auch gefühlt mehr angehockt als sonst. Wir hatten dann übliche super tolle 5 Minuten, dann wurde der Kopf wackelig und sie fing an, mit ihrem Gesicht an meiner Brust zu wühlen. Ich habe ihr dann den kleinen Finger zum Nuckeln gegeben, das hat sie beruhigt und so konnte sie auch den Kopf auf meinem Brustbein ablegen und schauen. Als ich den Finger wegnahm, blieb sie ruhig, nahm den Kopf aber wieder hoch. Später gab es nochmal das gleiche Phänomen, sie mag sich einfach nicht anlehnen. Aber insgesamt war sie heute 30 Minuten wach im Tuch, das fand ich wieder ganz schön toll dafür, dass wir meistens eben nicht mehr als 5 Minuten schaffen.
Nach dem Spaziergang sah es so aus:
Das erste Mal musste ich nicht ständig an der Kopfkante herumziehen.
Muss ich noch fester binden, damit sie sich besser anlehnen kann? Wie kann ich sie dabei unterstützen, sich mehr zu entspannen? In der Tragehilfe scheint sie es ja zu schaffen. Zumindest muss mein Mann sie nicht nach 5 Minuten wieder ausbinden weil sie mault...