Re: Stillen meines zweiten Kindes
Verfasst: 16.07.2018, 16:06
Von mir im Übrigen auch herzlich willkommen euch zweien!
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alles klar, gut zu wissen. Dann brauchen wir das nicht mehr machen. Mein Mann und ich haben vorhin schon kurz drüber gesprochen.Danke, aber nein Danke. Das Gewicht einer Windel sagt gar nichts aus. Daher soll er das Wiegen in Zukunft bitte auch lassen. Je nachdem wie viel ein Baby schwitzt und wie es atmet, gehen sehr unterschiedliche Mengen Flüssigkeit über Haut und Atem verloren. Es ist nicht wichtig wieviel exakt in den Windeln landet, sondern wie oft merklich ein Unterschied zur leeren Windel spürbar ist. Die Windeln sind in Kombination mit Gewicht und Stillhäufigkeit ein Indikator.
Wie oft (in etwa) mindestens, damit es als Stilleinheit gilt?Es gilt als Stilleinheit, wenn hörbar/sichtbar geschluckt wurde.
Regt das Nuckeln die Milchbildung an oder wofür genau ist das wichtig? Heute Nachmittag hat meine Tochter sehr viel genuckelt und hatte damit eine lange Wachphase ( lange Wachphasen finde ich meist ungünstig, weil ihnen lange Schlafphasen folgen, in denen ich sie schwer wach bekomme), aber es kam nichts/kaum was. Ich glaube die letzten Tage waren es auch v.a.in den Nachmittagsstunden, in denen wenig Milch kam und/oder sie schläfrig war.Das Nuckeln ist ebenfalls wichtig
Zur Unterscheidung, ob das nächste Stillen nach einer Nuckelunterbrechung als eigenständige Stilleinheit gilt: Wenn das Nuckeln kürzer als das vorherige Stillen war, dann wird es nicht extra gezählt:
15 min Trinkstillen + 5 min Pause + 10 min Trinkstillen = 1x stillen
15 min Trinkstillen + 20 min Pause + 10 min Trinkstillen = 2x stillen
Sobald eine Windel schmutzig ist, wird sie zu "Stuhl" gezählt.
Ja, das ist gut. Unser Problem ist eher , dass wir zu viele Beobachtunsgkriterien haben: Schlaf-/Wachphasen, Meldet sch selber zum stillen/wird geweckt. Qualität des Stillen, etc. ...da müssen wir uns eher aufs Wesentliche beschränken.Dass die Angaben 100% richtig sind, ist nicht so wichtig. Es geht immer um eine Tendenz. Ab jetzt dokumentiert Ihr ja täglich und bewusst für die Beratung. Da sind die Angaben sicher korrekt. Es hilft, wenn Ihr neben Stillplatz, Wickeltisch und Waage einen Zettel mit Stift legt. Ein Strich ist dann schnell gemacht und dann kannst Du, wenn es gerade passt, die Angaben zusammenführen und hier posten.
Ja uns ist bewusst, dass das nicht viel Aussagekraft hat und sich brauchbare Daten erst im Verlauf der kommenden Zeit ergeben werden.Das ist erfahrungsgemäß ein sehr fehleranfälliger Ablauf, der leider unzuverlässige Daten erzeugt, die wir nicht nutzen können.
Ja, so versuchen wirs jetzt!Um möglichst genaue Werte zu erhalten, schlage ich folgendes vor. Wiegt täglich
- morgens nach dem Aufwachstillen zur gleichen Uhrzeit
- frisch gewickelt
- sonst unbekleidet
- mit der gleichen, unbewegten Waage
Ja, zum Einschlafstillen. Das sind etwa 5-10 Min. Und morgens meist nochmal geschätzt 5-15 Min. Er stillt dann NACH dem Baby. Ich kann gar nicht sagen, wieviel er trinkt. Oft denke ich er nuckelt nur. Aber gestern dachte ich, dass er morgens soviel getrunken hatte, dass vormittags gar nichts mehr fürs Baby 'da' war.
wollte noch kurz was dazu schreiben, nachdem es gestern nicht mehr geklappt hat.Wiepaula hat geschrieben: 13.07.2018, 09:13 Guten Morgen,
Hab den Beitrag gestern Abend geschrieben, mittlerweile gibt's dazu zwei Antworten von Teazer und eine von dir, hab die noch nicht gelesen..Nur als Erklärung zum besseren Verständnis..
ja, das Saugen ist definitiv stärker geworden. Am Anfang
weiß ich noch, dass ihr die Brust oft einfach rausgerutscht ist, wenn ich sie ihr nicht festgehalten habe und sie war ein kräftiges fast 4kg Kind mit Wumms, aber halt ein Neugeborenes.
Hab grad gelesen, dass du dir immer noch soviele Gedanken machst... Ich kenne diese Zweifel von unserem ersten Stillkind und weiß nun im Nachhinein, dass es total unbegründet war...Unsere Große ist einfach ein zartes Kind und wollte nie viel essen. Das war bei mir teilweise so, dass keine Hebamme (meine nicht und ihre Vertretung auch nicht) tasten könnten, welche Seite jetzt eigentlich dran ist. Die Brüste waren immer weich. Milcheinschuss hab ich kaum gemerkt und sie war so zart, dass ich immer dachte zu wenig Milch zu haben, aber so war es gar nicht. Sie hatte einfach einen sehr "Brustschonenden" Trinkstil... Was ich leider von unserer zweiten nicht behaupten kannvielleicht ist es ja bei dir andersherum.
Teazer wird dir da bestimmt helfen. Ich schicke dir eine Umarmung und ganz viel Vertrauen darauf, dass ihr das schon alles gut macht!
Eventuelle hormonelle Ursachen (da hatte Teazer ja schon geschrieben, dass das nicht unbedingt problematisch sein muss), ungünstiger Stillstart, evtl ungünstiges Stillmamagement...ich weiß es selbst nicht genau...Wie kommst du denn jetzt eigentlich nochmal darauf, dass du zu wenig Milch hättest?
Danke, leominorLeominor hat geschrieben: 16.07.2018, 16:06 Von mir im Übrigen auch herzlich willkommen euch zweien!
Mindestens 1x.huetchen hat geschrieben: 16.07.2018, 23:05 Wie oft (in etwa) mindestens, damit es als Stilleinheit gilt?
Hautkontakt ist sehr wichtig. Es "schaltet" die Milchbildung schon an, bevor überhaupt ein Tropfen Milch fließt. Natürlich regt vor allem der Milchfluss die Milchproduktion an. Es ist jedoch ein Irrglaube, dass das Nuckeln keinen Effekt hätte. Außerdem hat das Stillen ja nicht nur nutritive Funktionen. Und auch beim Nuckeln wird hin und wieder ein Milchspendereflex ausgelöst.Regt das Nuckeln die Milchbildung an oder wofür genau ist das wichtig?
Nachmittags und abends fließt die Milch tatsächlich schwerer, da die Sensitivität der Hormon-Rezeptoren über den Tag abnimmt. Am sensibelsten sind sie nachts und in den frühen Morgenstunden. Da fließt die Milch leichter.Heute Nachmittag hat meine Tochter sehr viel genuckelt und hatte damit eine lange Wachphase ( lange Wachphasen finde ich meist ungünstig, weil ihnen lange Schlafphasen folgen, in denen ich sie schwer wach bekomme), aber es kam nichts/kaum was. Ich glaube die letzten Tage waren es auch v.a.in den Nachmittagsstunden, in denen wenig Milch kam und/oder sie schläfrig war.
Ja, absolut. Zumal Schlaf- und Wachphasen kaum etwas über die Intensität des Stillens aussagen. Manche Babys schlagen sich binnen weniger Minuten den Bauch voll. Andere trinken lieber langsam.Ja, das ist gut. Unser Problem ist eher , dass wir zu viele Beobachtunsgkriterien haben: Schlaf-/Wachphasen, Meldet sch selber zum stillen/wird geweckt. Qualität des Stillen, etc. ...da müssen wir uns eher aufs Wesentliche beschränken.
Wunderbar.Ja, so versuchen wirs jetzt!![]()
Das bezweifel ich. Die Brust ist niemals leer. Die meiste Milch wird während des Stillens gebildet. Im besten Falle regt Dein Großer die Milchbildung fürs Baby an.huetchen hat geschrieben: 16.07.2018, 23:16 Aber gestern dachte ich, dass er morgens soviel getrunken hatte, dass vormittags gar nichts mehr fürs Baby 'da' war.