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Re: Warum funktionieren traditionelle Methoden (z.B. ferbern)?

Verfasst: 07.06.2018, 11:26
von Sommermama2017
Serafin hat geschrieben: 07.06.2018, 11:19
Sommermama2017 hat geschrieben: 07.06.2018, 11:09

Dass Schlafen gehen nichts Schlimmes ist, bleibt hier hoffentlich auch so, diese Folge kann ich mir wirklich gut vorstellen!
Hach ja, irgendwas mach ich falsch 8) . Unser Kind hat kein Problem mit dem Bett, aber mit dem Aufstehen noch weniger :roll:
Ja, ok, wenn sie nicht einschlafen kann, will sie auch lieber aufstehen. ;)
Dass man andere Sachen NOCH lieber mag als das Bett, schließt das ja nicht aus.

Re: Warum funktionieren traditionelle Methoden (z.B. ferbern)?

Verfasst: 07.06.2018, 12:06
von samsara
Serafin hat geschrieben: 07.06.2018, 11:19
Sommermama2017 hat geschrieben: 07.06.2018, 11:09

Dass Schlafen gehen nichts Schlimmes ist, bleibt hier hoffentlich auch so, diese Folge kann ich mir wirklich gut vorstellen!
Hach ja, irgendwas mach ich falsch 8) . Unser Kind hat kein Problem mit dem Bett, aber mit dem Aufstehen noch weniger :roll:
Ich meine es auch eher im Bezug auf negative Gefühle gegenüber dem Schlafengehen, aber natürlich können sie mal nicht müde sein und dann wieder aufstehen. Ich kenne in dem Zusammenhang eben den Spruch "wenn du jetzt nicht... dann geht's sofort ins Bett" oder so ähnlich, also Zubettgehen sozusagen als Strafe. Und dieser Zusammenhang ist bei meinen Kindern einfach nicht im Denken drin, mir würde es nie einfallen, so etwas im Hinnblick auf das Bett zu formulieren, weil das bei uns nichts Schlimmes ist, im Gegenteil.

Re: Warum funktionieren traditionelle Methoden (z.B. ferbern)?

Verfasst: 07.06.2018, 12:43
von Serafin
Sommermama2017 hat geschrieben: 07.06.2018, 11:26
Serafin hat geschrieben: 07.06.2018, 11:19
Sommermama2017 hat geschrieben: 07.06.2018, 11:09

Dass Schlafen gehen nichts Schlimmes ist, bleibt hier hoffentlich auch so, diese Folge kann ich mir wirklich gut vorstellen!
Hach ja, irgendwas mach ich falsch 8) . Unser Kind hat kein Problem mit dem Bett, aber mit dem Aufstehen noch weniger :roll:
Ja, ok, wenn sie nicht einschlafen kann, will sie auch lieber aufstehen. ;)
Dass man andere Sachen NOCH lieber mag als das Bett, schließt das ja nicht aus.
Okay, so kann mans natürlich auch sehen. Unserer hat leider quasi immer was noch vieeeeel wichtigeres zu tun.

Re: Warum funktionieren traditionelle Methoden (z.B. ferbern)?

Verfasst: 07.06.2018, 12:43
von Serafin
samsara hat geschrieben: 07.06.2018, 12:06
Serafin hat geschrieben: 07.06.2018, 11:19
Sommermama2017 hat geschrieben: 07.06.2018, 11:09

Dass Schlafen gehen nichts Schlimmes ist, bleibt hier hoffentlich auch so, diese Folge kann ich mir wirklich gut vorstellen!
Hach ja, irgendwas mach ich falsch 8) . Unser Kind hat kein Problem mit dem Bett, aber mit dem Aufstehen noch weniger :roll:
Ich meine es auch eher im Bezug auf negative Gefühle gegenüber dem Schlafengehen, aber natürlich können sie mal nicht müde sein und dann wieder aufstehen. Ich kenne in dem Zusammenhang eben den Spruch "wenn du jetzt nicht... dann geht's sofort ins Bett" oder so ähnlich, also Zubettgehen sozusagen als Strafe. Und dieser Zusammenhang ist bei meinen Kindern einfach nicht im Denken drin, mir würde es nie einfallen, so etwas im Hinnblick auf das Bett zu formulieren, weil das bei uns nichts Schlimmes ist, im Gegenteil.
Das ist ja richtig gemein. Schlafen soll doch schön sein.

Re: Warum funktionieren traditionelle Methoden (z.B. ferbern)?

Verfasst: 07.06.2018, 21:24
von Sophia85
Ja, das ist total daneben. Haben meine Eltern zum Glück nie gemacht.

Das ist jetzt vielleicht etwas OT, aber was mich übrigens bei den uns bekannten "Überzeugungsferberern" auch total stört, ist dass sie ganz extrem gegen Daumenlutschen und Schnuller sind. Da denke ich immer, was denn nun, das Baby soll sich selbst behelfen aber wenn es das mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln tut, ist das auch nicht recht? Was erwarten die eigentlich was so ein Säugling alleine im Dunklen macht, autogenes Training?

Re: Warum funktionieren traditionelle Methoden (z.B. ferbern)?

Verfasst: 07.06.2018, 22:16
von Sommermama2017
... dann geh in dein Zimmer kann ich ja noch verstehen, aber ins Bett ist irgendwie unlogisch.


Dass nicht alle soviel an sich nuckeln lassen wollen, kann ich ja verstehen, aber das Saugbedürfnis muss doch irgendwie befriedigt werden...
Aber irgendwie doch wieder logisch: wenn das Bedürfnis nach Nähe geleugnet wird oder nicht anerkannt, dann auch andere Bedürfnisse - wie Saugen.

Re: Warum funktionieren traditionelle Methoden (z.B. ferbern)?

Verfasst: 07.06.2018, 22:19
von IdieNubren
Das geferbte Kind aus meinen Bekanntenkreis hat ständig nen Schnuller - quasi zum ruhig stellen, egal welches Bedürfnis - Stöpsel rein 🙈

Re: Warum funktionieren traditionelle Methoden (z.B. ferbern)?

Verfasst: 08.06.2018, 09:18
von Sommermama2017
IdieNubren hat geschrieben: 07.06.2018, 22:19 Das geferbte Kind aus meinen Bekanntenkreis hat ständig nen Schnuller - quasi zum ruhig stellen, egal welches Bedürfnis - Stöpsel rein 🙈
Genau das mag ich echt üüüüüberhaupt nicht!! Da schüttelts mich immer. 🙈🙈
Ich freu mich wirklich drüber, dass ich bzw. wir ohne Schnuller auskommen.

Re: Warum funktionieren traditionelle Methoden (z.B. ferbern)?

Verfasst: 08.06.2018, 09:21
von Serafin
Sommermama2017 hat geschrieben: 08.06.2018, 09:18
IdieNubren hat geschrieben: 07.06.2018, 22:19 Das geferbte Kind aus meinen Bekanntenkreis hat ständig nen Schnuller - quasi zum ruhig stellen, egal welches Bedürfnis - Stöpsel rein 🙈
Genau das mag ich echt üüüüüberhaupt nicht!! Da schüttelts mich immer. 🙈🙈
Ich freu mich wirklich drüber, dass ich bzw. wir ohne Schnuller auskommen.
Wah, mich regt das auch so auf. Erst ständig bei jedem Pieps den Stöpsel reinstopfen und festhalten, damit man ja erst dann was anderes befriedigt, wenns Kind nicht ruhig zu stellen war. Weil wenns ruhig zu stellen war, wollts ja eh bloß Aufmerksamkeit. Und dann, wenns die Kinder an die ständige Befriedigung durch den Nuckel gewöhnt sind mit ein paar Monaten, ihn ihnen einfach aus dem Mund reißen, weil, jetzt sind sie ja groß und sollen nicht mehr ständig am Schnuller hängen.

Und uns dann sagen, sie können ja unser Kind nie nehmen, weil sie nicht wissen, wie sie es beruhigen sollen. Ja Himmel, gibts denn keine anderen Methoden außer dem Nuckel???

Re: Warum funktionieren traditionelle Methoden (z.B. ferbern)?

Verfasst: 08.06.2018, 11:45
von Larala
Ich kann dieses Argument "Selbstregulierung und Selbstwirksamkeit" in dem Zusammenhang gar nicht verstehen. Wenn ich ständig mein Kind nötige, zu essen, wann und wie viel ich für richtig halte, zu schlafen, wann und wie viel ich für richtig halte und sich überhaupt ständig meinem Rhythmus anzupassen - wie soll es denn da jemals Selbstregulierung und Selbstwirksamkeit lernen? Es lernt doch nur sich meinen Regeln zu unterwerfen.