Ich denke auch, dass da was dran ist. Mein Kind isst aus anderen Gründen seit einem halben Jahr milch- und glutenfrei. Das heißt, es fallen jede Menge Süßigkeiten und Bäckerzeugs weg. Sie isst seit dem sehr viel gesünder und hat auch keine derartigen Hungertiefs mehr. Sie konnte in dem letzten Monaten so viele Stunden ohne Essen auskommen, dass ich es manchmal gar nicht glauben konnte. Und aß dann zu den Mahlzeiten dafür ordentliche Portionen, was früher seltener der Fall war. Nur durch die vielen Feiertage in den letzten Wochen gab es leider wieder viele zuckerhaltige Sachen, weil ich ihr Weihnachtsgebäck, Geburtstagskuchen und hier und da Gummibärchen zu den Feierlichkeiten nicht vorenthalten wollte. Leider macht sich das durchaus an der Laune bemerkbar und die Sucht nach Süßem ist wieder größer. Zum Glück ist das jetzt erstmal alles wieder vorbei und ich hoffe auf baldige Besserung.sens hat geschrieben: 08.01.2018, 17:44Das versuche ich, wenn irgend möglich, ja. Also nährstoffreich, so gesund es die Kinder gerade annehmen. Manchmal gibt es natürlich auch einfach ein Brot, aber ich behalte im Hinterkopf daß die Große(oder die anderen) eigentlich was bestimmtes brauchen und die Stimmung ganz schnell wieder kippt, wenn ich zB Kekse gegeben habe. Süßes(Kekse, Kuchen, Schoko...) gibt es hier mittlerweile extrem selten, außer Honig und Obst. Die Laune nach 1-2Mangos oder ner Ananas ist hier wirklich besser und so Ausraster, wie kurz nach Weihnachten, gibt es hier auch seltener.jessy80 hat geschrieben: 08.01.2018, 16:57 Das heißt du bietest Rohkost an? Oder welche Alternative hast du?
Wutanfall durch Hunger?
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Re: Wutanfall durch Hunger?
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Re: Wutanfall durch Hunger?
Einen Zusammenhang zu Süßigkeiten kann ich bei uns nicht bestätigen.
Und Rohkost hält bei uns nicht lange vor. Höchstens Bananen (Mango und Avocado isst sie leider nicht bzw nicht mehr).
Und Rohkost hält bei uns nicht lange vor. Höchstens Bananen (Mango und Avocado isst sie leider nicht bzw nicht mehr).
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Re: Wutanfall durch Hunger?
Hier hat auch nie irgendjemand Hunger und essen will man sowieso gar nichtsanni1110 hat geschrieben: 08.01.2018, 15:04 Hier sind auch alle drei Kinder plus mein Mann so.![]()
Aber da ich es nun weiß, frage ich zwischendurch immer mal nach Hunger bzw ob jemand was essen möchte. Die Mittlere ist da leider am Schwierigsten, denn essen findet sie meist totale Zeitverschwendung. Hat sie dann aber mal was gegessen, ist sie auch ein völlig anderes Kind.
Deswegen zwinge ich in solchen Situationen oft zum Essen, damit es wieder für alle besser wird.
Bis zum Alter von etwa drei Jahren muss man bei unserem Kindern auch um einzelne Happen bitten, und wenn mal drei, vier Bissen drin sind, hört die Brüllerei auf und es wird einigermaßen normal weitergegessen.
Liebe Grüße!
Schnatzmama mit Schnatz (5/09) und Maus (2/12) und Ameisenbärin (8/14) und Schlumpf des Hauses (9/17)
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Re: Wutanfall durch Hunger?
Meiner Großen habe ich in denn Alter Traubenzucker als “Gute Laune Tablette” untergejubelt.
Das half meist beim runterkommen, was anderes hat sie nicht genommen. Sie hatte ja auch KEINEN HUNGER!!11!! Danach dann musste aber zügig “echtes” Essen hinterher- sonst war es beim nächsten Blutzuckerabfall genauso schlimm...
Heute kann ich sie drauf hinweisen, weil sie den Zusammenhang inzwischen selbst sieht.
Also auch hier: ja, kann so einfach sein
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Re: Wutanfall durch Hunger?
Ich schließe mich dem allgemeinen Tenor an. Meine Kinder haben das auch beide, gelegentlich auch mein Mann
. Bei uns hat sich bewährt akut erstmal schnelle Kohlenhydrate anzubieten, dann aber relativ schnell was „richtiges“ zu essen nachreichen. Wenn die Kids eh schon durchhängen gehen Kekse halt besser in (meine) Kind als Gemüsesticks .
Grüßle Alanna
Mit dem Astromädchen 10/07, dem Superhelden 09/10 und den zwei Bonuskindern 07/21
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Re: Wutanfall durch Hunger?
Ich kenne das auch...von mir
Früher haben meine kleinen Brüder sofort halb panisch nach Essbarem Ausschau gehalten, wenn ich Hunger geäußert habe
Und auch heute noch sind Hunger und richtig schlechte Laune Weggefährten, nur erkenne ich es inzwischen meist früh genug.
Ich bin bisher noch gar nicht auf den Gedanken gekommen, ob das beim Großen vielleicht auch sein könnte, darauf werde ich mal achten!
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Re: Wutanfall durch Hunger?
Ich kenne auch mehrere Personen (Kinder und Erwachsene), die so reagieren. Da mein ältestes Kind so ein Fall ist (der hatte mal ein blaues Auge, weil er in so einem Hungerwutanfall in seinen Stuhl gelaufen ist), gibt es bei uns zu Hause zeitweise sehr regelmäßige Essenszeiten - und siehe da - mein Mann ist viel ausgeglichener als früher.
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Re: Wutanfall durch Hunger?
Find ich total interessant. Ich bin auch ein Tier, wenn ich Hunger habe. Der Große ist definitiv auch so, isst aber Mengen. Ach was sage ich, Massen. Ich versuche da gesundes reinzubringen, weiß aber selber, dass das manchmal einfach bei mir auch nicht reicht. Es ist nicht befriedigend und hält nicht lange vor. Da kommen auch so Sachen wie Textur oder Temperatur dazu. Wenn schlechte Laune herrscht, biete ich zum Beispiel gerne frisch gekochten Griesbrei an. Warm, angenehmes Mundgefühl, leicht zu essen, (leicht) süß und schnell gemacht. Oder Haferflocken mit kochendem Wasser aufgequollen, klein geschnittener Apfel rein und dann Milch drüber. Ist mein Geheimrezept, wenn der Große schon zwei Stunden oder länger wach ist und ganz entgegen der Erwartung mal nicht essen mag.
Sprotterich (09/12), Krabbe (03/15)
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Re: Wutanfall durch Hunger?
Da stehen wir ja offensichtlich nicht alleine da. Mein Großer reagiert auch mit schlechter Laune auf Hunger, aber bei mir ist es noch schlimmer. Ich bin dann absolut unausstehlich.
Hier ist eigentlich auch egal, was gegessen wird. Hauptsache nicht mehr hungrig.
Ich merke oft wirklich erst, dass ich hungrig bin, wenn ich unausgeglichen werde.
Hier ist eigentlich auch egal, was gegessen wird. Hauptsache nicht mehr hungrig.
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Liebe Grüße... Ilka, Schneckomat (02/2010) und Schnappschildkröte (11/16)
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NIN
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Re: Wutanfall durch Hunger?
Ist glaube ich ein verbreitetes Phänomen...hier ist der Große auch so. Ich habe das mit ihm irgendwann auch kommuniziert, dass wenn er so durchdreht, dass ich ihn dann auf den Schoß nehme und er einfach was isst. Er war dann manchmal in den Situationen so schlecht zugänglich, dass er nicht mal essen konnte. Und wenn das halbe Brot im Kind war, war es wieder gut... er hat auch mit 5 oder so, das erste mal aktiv gesagt "Ich habe Hunger". Ich glaube wenn man ihm nichts geben würde würde er frühestens um 14/15 Uhr mal kommen und sagen, dass er Hunger hat. Morgens hüpft er aus dem bett, geht spielen und ist manchmal echt schwierig zum Frühstück zu bekommen. Bei uns helfen da nur, einfach immer gleiche Abläufe. So wie in der Kita eben.
Ich glaube auch, dass es vererbt ist und in den Kindern drin steckt. Wenn ich viel Programm habe, dann kann ich auch quasi den ganzen Tag ohne Essen/Trinken auskommen und mach es nur nicht, weil ich weiß, dass es nicht gut ist. Nur, dass ich nicht übellaunig werde
Ich glaube auch, dass es vererbt ist und in den Kindern drin steckt. Wenn ich viel Programm habe, dann kann ich auch quasi den ganzen Tag ohne Essen/Trinken auskommen und mach es nur nicht, weil ich weiß, dass es nicht gut ist. Nur, dass ich nicht übellaunig werde
VLG NIN
mit Bärenkind geb. Dezember 2011, Sternenkind geb. August 2014, Schneckenkind geb. August 2015, Würmchen März 2018
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