Mastits, Abszess und Stillstreik

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Atsitsa
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Re: Mastits, Abszess und Stillstreik

Beitrag von Atsitsa »

Hallo,

das liest sich doch sehr gut - hat es weiter so gut geklappt und heilt die Brust?

Liebe Grüße
Atsitsa (ModTeam Stillberatung)
Atsitsa
mit ihren Jungs 10/2013, 3/2016 und 1/2018
Diplodocus

Re: Mastits, Abszess und Stillstreik

Beitrag von Diplodocus »

Guten Morgen!

Nett, dass du fragst.

Hm... schwer zu sagen. Ich war seit dem letzten Besuch nicht mehr im KH, der Dok meinte, ich solle nur noch kommen, wenn es wieder schlimmer wird. Ich kann das einfach nicht einschätzen, mal drückt es etwas, aber nicht mehr als sonst. Mein „Abszessdetektor“ ist wohl aber leider komplett kaputt, er verweigert die Seite meist von vornherein, davor immer nur, wenn es schlimmer geworden ist, somit hab ich auch über das Baby keinen Hinweis. Ich lasse die Seite nun weitgehend in Ruhe, wenn er wenigstens genuckelt und so ein, zwei Schlückchen getrunken hat (außer, wenn ich das Gefühl habe, dass zu viel Druck da ist, dann greife ich zur Pumpe) und pumpe immer, wenn er komplett verweigert. Wenn ich wüsste, dass das Ding weg ist, wäre die Sorge kleiner, aber da muss ich mich wohl gedulden und jetzt einfach vorsichtig und aufmerksam sein, was irgendwelche Veränderungen angeht. Tasten kann ich dummerweise nicht viel, es ist immer noch ein Knoten da, aber ob der kleiner oder größer wird... puh... konnte ich noch nie fühlen, dazu ist meine Brust einfach zu groß und das Teil zu weit mittig... :(

Ich hoffe wirklich, dass das Baby die Seite doch wieder annimmt. Irgendwie ist das Stillen im Moment
Diplodocus

Re: Mastits, Abszess und Stillstreik

Beitrag von Diplodocus »

Oh.. noch nicht fertig...

Das Stillen ist im Moment eh schwierig, der Kleine zahnt und mag nicht so recht - auch nicht auf der anderen Seite. Da ist die doofe kranke Seite kacke, er strengt sich mehr an, um dann volle Rotz nen Strahl in den Gaumen geschossen zu bekommen. Das würde mir auch nicht gefallen... :lol:

LG, Diplodocus
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Angua
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Re: Mastits, Abszess und Stillstreik

Beitrag von Angua »

Hallo :-)

Ich war damals wohl ein interessanter Fall für meine Gyn und meine Hebamme. Am Abszess hab ich mich vorbei manövriert, es wurde dann aber einige Male nekrotisches Gewebe rauspunktiert, bis irgendwann rechts dann so viel kleiner war als links, dass so ein Medela-Auffangschälchen locker mit in den Still-BH passte, der links schon wirklich gut gefüllt war. Könnte ich länger ausführen, hilft aber hier wohl nicht weiter. Milch war dann irgendwann auch nicht mehr wirklich drin (meine Gyn griff da im Normalfall zum Ultraschall und hat nicht nur getastet, da sieht man ja, was vorgehalten wird).

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Die Maus hat die rechte Brust dann auch sehr früh abgelehnt und nur links gestillt. Sie wurde ein halbes Jahr "offiziell" voll gestillt, hat im Prinzip ihr erstes Lebensjahr ihren Gesamtbedarf über Milch gedeckt und galt nur wegen mal mehr mal weniger Krümeln nicht mehr wirklich als voll gestillt. Sie blieb dabei immer auf ihren Perzentilkurven, war immer aktiv und ... überhaupt alles gut einfach. Mit Flaschen, BES und PRE haben wir null Erfahrungen gesammelt.

Ausgelaufen ist rechts für... hm, ich glaub bis zur zweiten Schwangerschaft (da war die Maus dann gute 2), zumindest beim Stillen. Da hat Abdrücken (als alles ausgeheilt war) anfangs ganz gut geholfen als es anfangs noch stark war, relativ bald war es dann nur noch genug, dass es ganz ohne Stilleinlage dann halt manchmal doch ein bisschen Flecken aufs Oberteil gab.

Innerhalb der zweiten Schwangerschaft hat sich jetzt der Großteil des Gewebes nachgebildet (vielleicht (fast) alles, links hat ja immer noch die Milch für die große (jetzt 3) und rechts läuft neuerdings auch wieder aus (so seit 9tem Monat oder so)). Ich rechne gerade damit, dass Nummer zwei dann beidseitig gestillt werden kann. (schon allein um die Vorteile in Sachen Brustkrebs auf beiden Seiten zu haben)

Es gibt auch Kulturen, in denen von vornherein nur einseitig gestillt wird, das ist sehr gut möglich. Der Blick drauf, ob es dem Kind gut geht, ist sicher trotzdem sinnvoll, aber ich würde mir da nicht zu viele Sorgen machen (denn das hemmt die Milchbildung).

Das ist jetzt natürlich keine Datenlage, aber vielleicht macht es Mut: ja, das geht, alles nicht schlimm, für eine Brust gelten im Prinzip die gleichen Regeln wie für zwei: wenn man zufüttert passt die Brust die Milchmenge entsprechend an und man macht sich eventuell unnötige Probleme; theoretisch reicht die Milch, aber es lohnt aufs Kind zu schauen. (man könnte schließlich auch zwei Kinder damit ernähren, das ist ganz klar vorgesehen. Wie gesagt, ob im Einzelfall alles läuft wie es soll muss man halt sehen).

Wie man auf der stillgelegten Brust bei dem Kind, das gelernt hat, dass da doofe Milch rauskommt, wieder anfängt mit Stillen weiß ich leider nicht. Aber zumindest wir sind mit unserer Strategie sehr gut gefahren.

Liebe Grüße
Angua
Die Große 11/2014
Der Kleine 12/2017

Herzliche Einladung zum Nähwochenende bei Stuttgart!
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