Re: Baby schläft nur und trinkt kaum
Verfasst: 24.10.2017, 08:10
Bei vielen Apotheken kann man auch wiegen gehen. Falls du es möchtest. Es liest sich danach.
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Es braucht dir nicht leid tun. Wir können dich halt einfach nicht beraten, wenn wir nichts von dir hören.a-n-e-l-a hat geschrieben: ich möchte den Thread nochmal hochholen, da ich gerade sehr verzweifelt und sehr trausig bin. Die letzten drei Wochen habe ich aufgrund von Infekten des Kleinen, als auch mir sowie den Herbsterferien der großen Geschwister (waren den ganzen Tag zu Hause) mich nicht mehr gemeldet. Zudem war der Papa jede Woche zwischen 2 und 4 Tagen auf Dienstreise und ich hatte alles alleine zu regeln. Leider habe ich es versäumt mich hier zu melden und auch dann seit einer Woch enicht mehr gewogen. Es tut mir unendlich leid, denn ich bin sehr dankbar dass es dieses Forum und diese Unterstützung gibt. Bei meiner großen Tochter habe ich bereits auch schon die Hilfe hier in Anspruch genommen.
Bis vor einer Woche war die Zunahne wunderbar. Wenn du aktuell das Gefühl hast, etwas stimmt nicht und dein Baby trinkt zu wenig, kann das z.B an einem Infekt liegen (denn du nicht mal unbedingt merken musst).Nun ist seit zwei Tagen es wieder so extrem, dass er kaum trinkt. Wir stillen sonst etwa 7 bis 8 mal am Tag. Mein Sohn trinkt oft zwischen 21 und 22 Uhr das letzte Mal und dann oft erst wieder um 8 Uhr. Dann hat er aber auch kaum Hungerund trinkt zögerlich und ohne kräftige Saugbewegungen. Ich denke dann immer, dass er doch Hunger haben müsste
. Ich stelle mir einmal in der Nacht den Wecker so gegen 4 Uhr. Dann trinkt er aber nur sehr wenig, weil er schläft und ist nicht wachzubekommen ist. Ich mache Brustkompression etc. aber kann ihn nachts oft nicht animieren. Tagsüber trinkt er seit 2 Tagen auch wenig d.h. so aller 2 bis 3 Stunden zeigt er Hungersinale. Ich lege ihn an wenn er wach ist (er darf nicht erst aufgemwacht oder zu müde sein-dann schläft er sofort wieder ein), aber er macht wieder nur wenige Schlucke, eher kleine und keine kräftigen Saugbewegungen. Dann schläft er ein..macht dann pro Minute vielleicht noch 1-2 Schlucke. Ich bin total verzweifelt, da nun auch meine Milch weniger wird. Der heutige Tag war katastrophal. Leider habe ich die Waage vor einer Woche wieder weggebracht.
Ja, das kann gut sein. Aber deine Milchbildung lässt sich auch durch entsprechende Maßnahmen (häufiges Stillen, Abpumpen/Ausstreichen, Wechselstillen, Brustkompression) wieder ankurbeln.
Ich habe seit heute mittag das Gefühl meine Milch wird weniger. Liegt dass daran dass er nachts Stillpausen von 8 oder 9 Stundne teilweise hat?
Nächtliches Stillen kurbelt die Milchbildung sehr gut an, das stimmt. Es gibt aber genügend Kinder, die ohne nächtliches Stillen genügend Milch bekommen. Es ist also kein Muss.
Ich versuche ihn ja zu stillen, aber es gelingt nur mäßig. Ich habe mal hier gelesen, dass nachts die Milchfür den nächsten Tag "bestellt" wird..ist das korrekt und wenn ja was kann ich tun?
Die Einnahme von Domperidon sehe ich nicht als notwendig. Wenn deine Milchbildung gesunken ist, kannst du diese durch obige Maßnahmen wie häufiges Stillen, Abpumpen, Wechselstillen und Brustkompression ankurbeln. In deinem Fall würde ich erstmal darauf setzen. Vielleicht kannst du einmal nachts Pumpen, wenn dein Baby sich nicht zum Stillen überreden läßt. Die Milch könntest du dann - bei Bedarf - stillfreundlich zufüttern.Ich habe hier eine Milchpumpe stehen (hatte ich mir Anfanf Oktober vom Kinderarzt für den Notfall verschreiben lassen), allerdings nur eine Pumpe. Zudem hatte ich hier immer für den Notfall Domperidon. Meine Tochter habe ich damals auch 6 Monate ab dem dritten Monat nur so stillen können. Leider kenne ich die Dsoierung nicht mehr. Wieviel sollte ich am Tag einnehmen? Ich habe jetzt erstmal eine Tablette (10mg) genommen.
[/quote]Ich bin nur noch am weinen. Stellt sich die Milchmenge ab dem 3. Monat um? Seitdem er nachts so lange Stillpausen hat habe ich auch wieder eine Schmierblutung. Ich habe momentan kein Vertrauen mehr in meinen Körper....und ich habe so große Sorgen, dass es das Ende sein können. Er bekommt noch immer keinen Schnuller und heute hat er auch zweimal gekackert. Vielen Dank fürs Lesen im voraus.
Nein, wiegen ist nicht nötig. Verlasse dich auf dein Bauchgefühl. Wenn dein Baby "gefühlt" schlecht trinkt, pumpe 1-2 mal am Tag ab, um die Milchbildung anzuregen und versuche dein Baby mit Wechselstillen und Brustkompression und häufigem Anbieten der Brust mehr Milch zukommen zu lassen. Meide dabei künstliche Sauger. Die Zunahme war jetzt über Wochen wunderbar normal, da ist Wiegen wirklich erst bei den U's oder zum Impfen beim Kia sinnvoll.Nun habe ich leider keine Waage mehr....sollte ich sie mir wieder holen?
Das werde ich tun und bin beruhigt, da es auch eine sehr kostspielige Sache istdeidamaus hat geschrieben: 07.11.2017, 13:50 Setze das Domperidon und den Bockshornkleesamen ruhig ab.
Tagsüber stillen wir immer so alle 2-3 Stunden, es seit denn ich bin mit ihm im Tragetuch mit den großen Geschwistern draussen unterwegs (da sind auch mal 3-4 Stunden). Ich habe es letzte Nacht um Mitternacht versucht ihn im Schlaf zu stillen, aber er hat so tief geschlafen und nichts getrunken (nur kurz genuckelt). Habe ihn dann um drei wie immer gestillt und er hat im Halbschlaf ruhig getrunken.deidamaus hat geschrieben: 07.11.2017, 13:50 Bei zu geringer Zunahme ist Stillen tagsüber alle 2 h und nachts alle 3 h (einmal 4-5h) wichtig, d.h. um Mitternacht noch einmal zusätzlich Stillen wäre wichtig.
Danke dira-n-e-l-a hat geschrieben: 27.11.2017, 11:11 Liebe Deidamaus,
ich möchte mich nochmal melden und mich ganz ganz herzlich für die Unterstützung bzw. fachliche Begleitung während der letzten 3 Monate bedanken. Ich bin sehr froh, dass es dieses Forum gibt und ein ganz besonderer Dank gilt Dir Deidamaus
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Ja, ich kann ihn jederzeit wieder öffnen (PN an mich).. Ich bin froh schreiben zu können, dass der Thread gerne geschlossen werden kann (bis auf eine kleine Frage-siehe unten). Ich habe bei anderen (früheren) Beiträgen gelesen, dass bei wieder auftretenden Fragen er jederzeit wieder geöffnet werden kann. Ist dem noch so?
Stress führt dazu, dass der MSR schlechter ausgelöst wird (deswegen gibt es so viele Milchstaus an Weihnachten
Eine letzte Frage hätte ich noch: kann es sein, dass es Tage gibt an denen man weniger Milch hat? Ich meine, dass mein Stresspegel immer ähnlich hoch ist mit drei Kindern und etlichen Verpflichtungen. Oder gibt es einen Zusammenhang mit der eigenen Ernährung oder Trinkmenge?