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Re: Stilldramen und nervliche Grenzerfahrung
Verfasst: 01.03.2017, 09:03
von Mondenkind
Zuckerherz hat geschrieben:Mein Freund hat sich ihrer angenommen und ich konnte noch ein Stündchen schlafen. (Bauchweh steckte dahinter)
Guter Mann!
Zuckerherz hat geschrieben:Ich bin wirklich gespannt wann ich lerne abzuschätzen, ob es Hunger oder etwas anderes ist.
Gib dir Zeit, in die neue Aufgabe hineinzuwachsen.
Die Zufüttermenge ist nicht sooo hoch. Schau mal in die
Linksammlung Stillwissen
, dort findest du auch was zur Trinkmenge junger Säuglinge und kannst sehen, dass der Muttermilchanteil ihrer Ernährung höher sein MUSS als der Prenahrungsanteil.
Wichtig wäre für die nächste Zeit:
1. eine Waage, ohne können wir nicht die Zufütterung reduzieren
2. das Durchtrennen des Zungenbändchens
3. Tragen- ich kann mich meinen Vorschreiberinnen nur anschließen, das rettet einen echt. Vielleicht magst du dich im Trageforum mal umschauen?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Re: Stilldramen und nervliche Grenzerfahrung
Verfasst: 01.03.2017, 12:03
von Fledertierchen
Zuckerherz hat geschrieben:
Ein Tragetuch möchte ich unbedingt haben aber dafür wollte ich noch die U3 abwarten, weil im Krankenhaus bereits "evtl. Spreizhose" erwähnt wurde und ich mich da noch erkundigen muss wie und vor allem ob das dann geht.

pucken ist ihr ab und zu angenehm und ein anderes Mal mag sie es gar nicht.
Hallo, hier auch noch mal zum Tragen. Solange das Baby mit der richtigen Haltung getragen wird, ist das Tragen mit dem Tuch kein Problem für die Hüfte. Kritischer ist da das Pucken zu sehen. Wenn das Baby mit gestreckten Beinen gepuckt wird kann sich das negativ auf die Hüftentwicklung auswirken. Hier ein Link mit einer Anleitung zum hüftfreundlichen Pucken:
https://m.youtube.com/watch?v=LLqfRQdUP ... continue=8
Ich wünsche dir alles Gute, dass es bald mit dem Vollstillen wieder klappt. Die Beratung und die Anleitung von den Stillmods ist hier wirklich gut.
Re: Stilldramen und nervliche Grenzerfahrung
Verfasst: 01.03.2017, 20:31
von Zuckerherz
Hallo ihr Lieben..
Bin eigentlich ganz zufrieden mir der heutigen Bilanz. Habe bis jetzt 10x gestillt und nur 3x aufs BES zurückgreifen müssen mit insgesamt 120g (40g/50g/30g).
Wenn ein Baby nach dem Stillen im Arm einschläft, dann darf man hoffentlich dem Gefühl trauen, dass es gesättigt ist?
GLg Zuckerherz
Re: Stilldramen und nervliche Grenzerfahrung
Verfasst: 01.03.2017, 20:48
von Mondenkind
Super, dass ihr einen guten Tag hattet!
Es ist nicht sinnvoll, die Zufüttermenge zu schnell zu reduzieren, v.a. nicht ohne wiegen. Hast du mal nach einer Waage fragen können?
Mein Vorschlag: wenn sich dein Baby heute nochmal meldet, füttere ruhig noch eine Portion per BES zu. Wenn es sich nicht mehr meldet, dann wecke es bitte nochmal und stille mit BES. Die längste Nachtpause sollte nicht länger als 5 Stunden sein.
Für morgen würde ich eine Zufüttermenge von ca. 300ml vorschlagen.
Ist nicht schlimm, dass du heute weniger gegeben hast, mach dir keine Sorgen! Aber lass uns lieber systematisch rangehen.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Re: Stilldramen und nervliche Grenzerfahrung
Verfasst: 02.03.2017, 08:06
von Zuckerherz
Danke für den Hinweis Mondenkind
Gestern Abend bekam sie dann nochmal 70ml. Bei den 5 Std. musste ich direkt schmunzeln. Wäre schön, wenn wir die irgendwann mal erreichen. Bisher meldet sie sich nachts ca. alle 1,5Std..
Ich wollte das Zufüttern wirklich nicht auf Eigenregie so arg drosseln aber sie hat viel länger als die letzten Tage getrunken und ist dann zufrieden nach dem Aufstoßen an meiner Schulter eingeschlafen. Wenn sie noch quengelig war hab ich zugefüttert. Selbstverständlich werde ich aber jetzt verantwortungsbewusst darauf achten, dass wir auf 300ml kommen.
Muss jetz dann noch einige weitere Apotheken durchtelefonieren wegen einer Leihwaage.

Für nächste Woche haben wir übrigens auch schon einen Termin erhalten um das Zungenbändchen untersuchen zu lassen.
Glg Zuckerherz
Re: Stilldramen und nervliche Grenzerfahrung
Verfasst: 02.03.2017, 08:31
von Brianna
Mondenkind meint sicher, dass du deinem Kind die 300 ml Zufütterung anbieten sollst. Wenn du immer kleine Mengen nach dem Stillen anbietest, muss sie diese nicht austrinken. Du musst sie auf keinen Fall Zwangsweise füttern, wenn sie satt ist
Re: Stilldramen und nervliche Grenzerfahrung
Verfasst: 02.03.2017, 21:15
von Zuckerherz
Aktualisierung:
habe bis jetzt nur 190ml zugefüttert(10x gestillt)und sie schläft jetzt.
Mir fällt seit ich zufüttern muss auf, dass meine Tochter mit heftigsten Koliken zu kämpfen hat(allein heute 3x)und auch öfter schwallartig erbricht, wonach sie dann richtig weint. Von spucken kann man bei dieser Menge nicht mehr sprechen und es sind auch so weiße Funseln drin und riecht richtig sauer. Gestockte Milch???
Wenn ich sie nur stille dann kommt beim Aufstoßen lediglich ein gewöhnlicher geruchloser Klecks mit.
Hab heute Abend die Pre-Nahrung gewechselt(von den angebotenen 40ml hat sie max. 10 ml getrunken) und das Gefühl, dass trotz prophylaktischer Gabe von Sabtropfen die Attacken noch extremer wurden.
Ich hab große Angst vor weiteren Koliken wenn ich sie heute Nacht nochmal zufüttern muss.
Lg Zuckerherz
PS: Samstag Vormittag kann ich die Babywaage dann in der Apotheke abholen.
Re: Stilldramen und nervliche Grenzerfahrung
Verfasst: 02.03.2017, 21:25
von Mondenkind
Zuckerherz hat geschrieben:habe bis jetzt nur 190ml zugefüttert(10x gestillt)und sie schläft jetzt.
Das ist super.
Zuckerherz hat geschrieben:Mir fällt seit ich zufüttern muss auf, dass meine Tochter mit heftigsten Koliken zu kämpfen hat(allein heute 3x)und auch öfter schwallartig erbricht,
KÜnstliche Säuglingsnahrung ist nicht so gut verträglich wie Muttermilch. Sie kann daher mehr Bauchschmerzen und mehr Spucken verursachen.
Zuckerherz hat geschrieben:Ich hab große Angst vor weiteren Koliken wenn ich sie heute Nacht nochmal zufüttern muss.
Versuch in der Nacht ruhig, erstmal nur zu stillen.
Zuckerherz hat geschrieben:PS: Samstag Vormittag kann ich die Babywaage dann in der Apotheke abholen
Super! Bis dahin mach so weiter wie jetzt. Wenn ihr nicht auf 300ml kommt, ist es auch ok.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Re: Stilldramen und nervliche Grenzerfahrung
Verfasst: 03.03.2017, 15:42
von Zuckerherz
Kurze Zwischenmeldung:
Fahre jetzt dann zum Kinderarzt um sie anschauen zu lassen. Habe gestern Abend und heute eine andere Pre-Nahrung versucht, weil sie gestern ja oft erbrochen hat. Allerdings habe ich das Gefühl, dass nun alles noch schlimmer geworden ist. Die Koliken sind gestern dann auf die neue Milch hin auch gekommen (Tagesmenge bis Mitternacht 295ml).
Heute morgen fiel mir dann ihr wunder Po auf, unterm Wickeln bekam sie Durchfall(in jeder Windel ist jetzt immer ein nasser Fleck vom Pupsen, Stuhl Mittag wieder etwas fester)
Re: Stilldramen und nervliche Grenzerfahrung
Verfasst: 03.03.2017, 18:27
von Mausebär
Und wie geht's der kleinen Maus?