So, jetzt nochmal...
Sakura danke erstmal für deine ausführliche Antwort!
Sehr interessant, was du da auch bei deinen Kindern beobachtest.
Abgestillt haben wir seit Juli, genau. Das Pezziball wippen versuchen wir schon länger wegzulassen. Da sind wir dann zum Hand/Fuß kraulen umgestiegen. Aber oft braucht er das tatsächlich noch zum runterfahren.
Ohne Pezziball schlief er auch im eigenen Bett ein (bzw beim Ball haben wir dann versucht ihn noch wach hinzulegen und dann eben zu streicheln bis er schläft). Er schlief dann bis wir ins Bett gingen in seinem Bett, bzw bis er das erste Mal wach wurde. Danach kam er dann zu uns.
Einschlafen beim stillen gabs an sich nicht, weil er nie "nur nuckeln" wollte an der Brust (zu viel Milch), daher hat er auch einen Schnuller.
Dass er früh gg 4 quasi ausgeschlafen hat und daher wach ist hatte ich ja auch schon überlegt. Aber um 1? Das ist doch mitten in der Nacht... er ist dabei ja auch hundemüde und völlig fertig.
Einschlafen tagsüber war solange schwer, wie er noch 2x geschlafen hat. Seitdem er nur noch mittags schläft, ist er wirklich bettschwer und ist innerhalb von wenigen Minuten im Bett.
"Muss lernen alleine einzuschlafen" machen wir definitiv nicht. Wir versuchen allerdings beidseitig die Bedürfnisse abzustimmen. Wenn sein Bedürfnis nach Nähe natürlich stark ist und er uns braucht, dann bekommt er das, selbstverständlich!
Sollte es jedoch ohne wippen und ewig streicheln funktionieren, warum nicht? Ein wenig muss ich eben auch auf meine körperlichen Signale achten.
1,80 Doppelbett wäre schön. Momentan schlafen wir, da wir unser Schlafzimmer noch nicht saniert haben, in meinem alten Kinderzimmer bei meinen Eltern. Auf 1,40 Wasserbett. Da komm ich dann, da es auch noch relativ tief ist, eh schon schwer hoch, da bin ich froh, dass sein Bett (1m entfernt) an der wand steht und ich etwas Platz zum aufstehen habe und nicht zum Fußende klettern muss

neben dem Papa ist kein Platz (30cm bis zur Wand,Wasserbett lässt sich nicht bewegen) und er wird nachts eh nicht wach, wenns Kind wach wird.
Bulgur war übrigens am besten Dinkelbulgur von ihr gemeint (hab ich bisher aber noch gar nicht gefunden, Nudeln waren bei uns aber auch immer Dinkel oder VK...)..
Wie gesagt, die Aussage der Ärztin bzgl Ernährung fand ich ja wie gesagt selber sehr befremdlich und hätte Angst vor einer Mangelernährung. Wir bauen diese LM jetzt mehr mit ein,das hab ich vorher zugegeben schleifen lassen, aber auf alles andere verzichten sehe ich auch als sehr gefährlich. Sie sagte ja z.b. auch, dass er bissfestes Gemüse essen soll, er muss(!) Kauen. Wenn er nicht will, kriegt er eben nix und später wieder anbieten. Das ist für mich ja auch ein No go. Er isst generell seit einiger Zeit ungern Gemüse in Stücken. Daher matsch ich ihm das dann in die Soße, wenn er es so nicht nimmt und dann isst er es problemlos und gerne mit. Wenn ich überlege, wie viel (gesundes und ausgewogenes) Essen ich ihm da vorenthalten würde... heute auch so: er wollte früh gern noch etwas Brötchen, hatte aber arge Probleme die Kruste mitzuessen (vielleicht doch ein Zahn?). Mittags Bulgur mit gemischter Gemüsepfanne (Zucchini, Paprika, Aubergine, Lauch, Tomatensauce). Letzteres immer wieder im Mund und wieder aussortiert. Hab ihm die Pfanne dann als Soße püriert und er hat ne gute Portion gegessen. Ich mein, der Kerl ist 1,5... ich kann doch froh sein, wenn er so eine "Gemüselastige" Soße gerne isst... so viele Vitamine usw... ich versteh die Logik nicht (wenn der Hunger groß genug ist, wird er schon essen... ja aber vielleicht tuts ihm ja derzeit wirklich weh? Da vermies ich ihm das essen doch eher...)
Klar, schlafprobleme können vielfältige Ursachen haben, Schub, Zahn, Wachstum, Stress... alles hatten wir auch schon... auch schon mit schlechten Nächten, damit wäre ich nie zum Arzt. Aber so heftig, langwierig und krass hatten wir das noch nie. Ehrlich...
Erste Erfahrungen jetzt mit Ernährungsumstellung:
Sehr zuckerhaltiges Obst (Trauben, Banane) nur noch zum Frühstück mit Müsli, evtl noch etwas Brötchen dazu. Mittags Getreide und Gemüse. Nachmittags Apfel mit Naturjoghurt, Abends Brot.
Freitag und Samstag so gemacht und er war tatsächlich subjektiv (für verschiedene Personen) ruhiger, nicht so überdreht.
Heute früh, mittag genauso. Nachmittag ne kleine Ecke (vielleicht 3x3cm) Streuselkuchen und Apfel. Abends waren wir beim Asiaten Büfett... wir kamen gg 19 Uhr (also echt Bettzeit) zu Hause an. Er schnappt sich Opas Hand und zieht ihn zur Straße und geht mit ihm spazieren. Nein, er rannte :O ich bin mitgegangen. Das war krass. Wir sind 2 große Runden um den Block gelaufen, dann wollte er immernoch nicht nach Hause. Er wollte weiterlaufen, da war es dann 20:15. Wir haben ihn dann reingelockt ("komm wir suchen mal die Katzen") und haben ihn dann trotzdem bettfertig gemacht und es ging, mehr oder minder gut, ins Bett.
Also man merkte schon tatsächlich einen heftigen Zusammenhang nach bestimmten Lebensmitteln.
Wir werden das jetzt mal noch weiter beobachten, aber es ist schon interessant.
Die letzte Nacht hatte er übrigens tatsächlich von 19:30 bis 4:30 und dann in unserem Bett (ohne viel Theater) nochmal bis 7:30 geschlafen. Kann natürlich Zufall sein, ist aber auch interessant zu den anderen Beobachtungen. Mal sehen wie die Nacht heute wird.
A. mit Zwergnase J. (03/15)
und Weihnachtsüberraschung im Bauch ♡
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