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Re: werde ich das Einschlafstillen irgendwann bereuen?

Verfasst: 09.06.2016, 22:51
von Lösche Benutzer 6191
Ich hab nur das erste posting gelesen - bereut habe ich es "eigentlich" nicht. Es gibt manchmal Phasen, die nerven, aber ich glaube, die gäbe es ohne einachlafstillen auch!
Mein dreijähriger wird meist einschlafgestillt. Er kann natürlich auch ohne einschlafen, wenn er nicht mit mir einachläft. Das konnte er schon mit einem Jahr.
Eigentlich bin ich froh drum, denn damit kommt er gut runter und schläft normalerweise schnell ein.
Nächtliches halbstündiges aufwachen wegem stillen harten wir nie. Natürlich gabs da auch bessere und schlechtere Phasen,wobei ich persönlich glaube, dass das stillen sie Sache grundsätzlich erleichtert. Vor allem halt, wenn das Kind neben einem schläft.

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Re: werde ich das Einschlafstillen irgendwann bereuen?

Verfasst: 09.06.2016, 23:06
von Lösche Benutzer 20453
Skoxi, er war noch nie ein besonders guter Schläfer. Die ersten paar Monate schien es mir recht normal, bloß leider ist es nie besser geworden, sondern tendenziell eher schlechter. Den größten Teil der bisher 17 Monate haben wir mit einem nächtlichen Zweistundenrhythmus verbracht.
Ich sollte vielleicht noch klarstellen, dass ich dem Stillen keineswegs die Schuld am Schlechtschlafen gebe. Das halte ich ausschließlich für Veranlagung - und die hat er leider von mir.
Aber das Eimschlafstillen trägt eben auch nicht zur Besserung bei. Und ich habe hier im Forum halt jetzt doch schon des Öfteren gelesen, dass das nächtliche Abstillen für ruhigere Nächte gesorgt hat. Bei uns ist das Problem nur: Stille ich nachts ab, stille ich ganz ab, weil er sich tagsüber kaum für die Brust interessiert. Und das möchte ich einfach noch nicht.
Und: Es sind ja auch nicht alle Nächte gleich schlecht, manchmal hab ich sogar drei oder vier Stunden Schlaf am Stück! :wink:

Re: werde ich das Einschlafstillen irgendwann bereuen?

Verfasst: 10.06.2016, 06:51
von RonjaR
Hier waren einschlafen und stillen eigentlich immer entkoppelt. Also Baby ist oft und gerne beim stillen weggedöst, aber genau so gerne beim einfach auf dem Arm liegen, getragen werden, oder im Tuch sitzen. Klar, in der Anfangszeit, wo die noch dauernd stillen und schlafen, ist es kaum zu trennen, weil wer will schon hungrig schlafen? Aber als das weniger kritisch wurde und spätestens seit er beikost bekommt, ist es ihm sowas von egal. Jetzt mit 1 stillen wir zwar noch, aber oft will er vom stillen gar nichts wissen zum 1. einschlafen.

Hier ändern sich alle paar Wochen sämtliche Gewohnheiten und Zeiten. Ich glaube, wenn wir jedes mal an den Dingen, die grade gut funktionieren rum geschraubt hätten, hätten wir uns das Leben nur unnötig schwer gemacht.


Pieps * 6/15

Re: werde ich das Einschlafstillen irgendwann bereuen?

Verfasst: 10.06.2016, 07:07
von Serafin
Ich halte ohne Windel ab. Wir machen aber auch ab fast Geburt windelfrei und er schläft untenrum mittlerweile nackt auf wasserundurchlässiger Unterlage und Handtuch schläft. Bis vor kurzem haben wir aber jedes Mal die Windel an und ausgezogen. Hatten da aber nur Überhose mit Snaps mit Mulli drin an. Aber irgendwann war mir das Gefummel nachts zu blöd.

Re: werde ich das Einschlafstillen irgendwann bereuen?

Verfasst: 21.06.2016, 20:35
von Skoxi
Ich habe es mal probiert, wenn L nachts unruhig ist, hat er zu 90% Hunger. In den anderen Fällen drückt ihn ein Pups oder viel häufiger ein Bäuerchen. Dann weigert er sich zu trinken.

Respekt dass ihr windelfrei durchzieht! Wir halten nur beim wickeln hin und wieder ab.

Nanulak, einen 2-3h Rhythmus haben wir auch, ohne Zähne und Krankheiten... Ich bin mal gespannt wie es dann mit den Zähnen wird. Mit dem Rhythmus hab ich mich arrangiert, und ich werd zum stillen kaum mehr wach. Vielleicht stillen wir mittlerweile seltener, das könnt ich so gar nicht sagen.
Ich hoffe er hat meine Veranlagung zum schlafen bekommen, ich schlafe wie ein Stein. Bei uns ist es so, dass der Papa vor mir wach wird...

Einschlafen selbst geht jedoch wirklich nur an der Brust, beim Tragen oder gaaanz selten im Kinderwagen. Im Arm einfach so einschlafen ist nahezu unmöglich. Ich weiß natürlich nicht wie sich das mit den Monaten und Beikost ändert.

Ich docke ihn ab und an nun doch ab, und lass ihn auch nicht jedesmal ewig weiter nuckeln.

Keine Ahnung ob das was bringt :-)

Re: werde ich das Einschlafstillen irgendwann bereuen?

Verfasst: 27.06.2016, 11:40
von Franzi175
Meine Mädels sind jetzt 2. wir machen Einschlafstillen seit sie korrigiert 2 Monate alt sind. Wenn ich nicht arbeiten bin mach ich auch noch einen Mittag Schlaf mit ihnen, stillend. Ich hab es nie bereut. Klar ist man manchmal genervt, an Tagen wo es gefühlt ewig dauert, man noch etwas im Haushalt machen will. Aber im Gründe ärgere ich mich, wenn ich ehrlich bin, dann eher über meinen Mann, der entspannt auch dem Sofa sitzt und das Chaos übersieht und dann frägt, wenn man selber dann genervt ist, was man den noch wichtiges machen muss. Ich hab aber für mich auch akzeptiert, das Haushalt nicht Priorität hat und es auch mit vielen Abstrichen geht. Das hat dann wieder zeit wenn die Kinder nichts mehrvon einem Wissen wollen. Und das geht schnell. Also eigentlich nie bereut. Und würde es immer wieder so machen. Aber 2 Gleichaltrige ins Bett bringen ohne Busen stell ich mir schwierig vor.

Re: werde ich das Einschlafstillen irgendwann bereuen?

Verfasst: 01.07.2016, 16:15
von Skoxi
Ich glaube ich muss mir wirklich keine Sorgen mehr machen. Klein-L ist jetzt zwei mal neben mir einfach eingeschlafen. Ohne Brust, ohne Hautkontakt, einfach so..... Mitten im kuscheln / hampeln lassen hat er sich einfach auf die Seite gedreht und die Augen zu gemacht.

Das hätte ich niemals nie erwartet oder nur zu träumen gewagt.

Natürlich nicht reproduzierbar, aber schlafen scheint nicht unser Problem zu sein.