Schwierigkeiten mit Beikost

Was kommt nach dem Vollstillen?

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jaloca
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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von jaloca »

Deidamaus, es tut mir leid, dass ich mich schon länger nicht gemeldet habe: ich schaffe es manchmal vor lauter Alltag mit Kindern einfach nicht und abends bin ich sooo müde... Die letzten 10 Tage seit meinem letzten Posting waren aber schlimm. Unser Sohn hat sich bei den Schwiegereltern das Bein verbrüht, daraufhin 3 Mal Notaufnahme, Impfungen, Erkältung und jetzt eine fette Mittelohrentzündung. Die Kleine war auch vorgestern ca 2 Tage total krank, ihr erstes Mal, bis zu 40 Grad Fieber, aber zum Glück ohne Medikamente und mit viel Geduld und Kompressen unsererseits ging alles vorbei und jetzt scheint sie wieder OK zu sein. Das Ergebis dieser anstrengenden Woche ist aber, dass sie 300 g angenommen hat: ich habe heute auf die Waage gestarrt und konnte es nicht glauben!! Wir haben so lange gebraucht, bis sie die 7 kg Grenze geknackt hat, sie war schon 7300 und so und heute 7060g... ich habe echt geheult. Dies alles, weil wir in der letzten Woche so viel unterwegs in Krankenhäusern waren, ewig gewartet, ich konnte ihr keine schönen Breie a 200 g anbieten (wie immer): nur sporadisch stillen, Maispops usw. Und dann war sie ja selber noch krank... Ich war heute morgen echt verzweifelt: sie hat ja kaum Reserven....Ich weiss schon, dass sie jetzt nicht gerade sterben wird oder so, aber es tut so weh....

Einzige guten news sind, dass ich mich doch getraut habe und so ganz sanft mit den Milchprodukten angefangen habe: Butterflocken, Rahmsauce, Kiri... aber alles in ganz kleinen Mengen, eher zum probieren. Ich schätze, dass wenn sie ein Problem damit hätte, hätte sie bis jetzt schon lämgst reagiert, so wie unser Sohn damals mit dem Gluten, wo nur Krümmel ausgereicht haben. Ich denke also schon, dass ich da rauffahren könnte mit den MIlchprodukten. Das einzige, was ich echt nicht versprechen kann ist, dass ich in Anbetracht der aktuellen Gewicht-Situation der Versuchung widerstehen kann, ihr Pulvermilch zu geben. Meine Milch ist echt nicht so viel, ich traue mich schon gar nicht zu überlegen, wieviel sie etwa in 24 h trinkt: vermutlich nicht mehr als 100-150 ml höchstens! Das kann doch nicht gesund sein! Wäre es denn so verkehrt, ihr Pulvermilch anzubieten und weiter zu stillen? Was habe ich denn für Optionen ausser pure Kuhmilch, was mir etwas zu früh erscheint, oder adaptierte Pulvermilch? Klar, ich werde gleich heute einen dieser Shakes verusuchen, über die wir gesprochen haben: ich habe Mandelmilch und Bananen und vielleicht tue ich noch was rein, aber ich weiss nicht, ob das ausreiched ist und sie nicht in 24 h zusätzlich noch 1-2 Schoppen Milch bekommen sollte...? Ich bin einfach immer so hin und her gerissen, aber mit dem aktuellen Gewicht fallen wir doch mittlerweile aus allen Graphiken raus: sie ist doch jetzt nicht einmal mehr auf der 3 Perzentile... Was ratest Du mir, Deidamaus? Hilfe... Medizinische Abklärungen starten? Milch zufüttern (mein Favorit!)? Relaxed zurücklehnen kann ich irgendwie nicht mehr..
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deidamaus
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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von deidamaus »

jaloca hat geschrieben: Wir haben so lange gebraucht, bis sie die 7 kg Grenze geknackt hat, sie war schon 7300 und so und heute 7060g... ich habe echt geheult. .
((((jaloca))))
Dein Baby war krank und zwar nicht nur mit ein bisschen Schnupfen. 40° Fieber fordern einiges von einem Baby. Es ist vollkommen normal, dass es in der Zeit abgenommen hat. Es wird auch wieder zunehmen, wenn es wieder gesund ist.
Einzige guten news sind, dass ich mich doch getraut habe und so ganz sanft mit den Milchprodukten angefangen habe
Sehr schön :D
Das einzige, was ich echt nicht versprechen kann ist, dass ich in Anbetracht der aktuellen Gewicht-Situation der Versuchung widerstehen kann, ihr Pulvermilch zu geben
Dein Baby braucht KEINE Pulvermilch. Ich hoffe, du hast keine im Haus. Es kann Muttermilch trinken und essen.
. Meine Milch ist echt nicht so viel, ich traue mich schon gar nicht zu überlegen, wieviel sie etwa in 24 h trinkt: vermutlich nicht mehr als 100-150 ml höchstens!
Du hast dein Baby doch mal voll gestillt, d.h. dein Körper hat zu der Zeit 700-800ml Milch produziert. Wenn dein Baby mehr Milch braucht, kann es die Milchbildung wieder hochfahren. Und ich nehme stark an, dass dein Baby noch öfter wie 2-3 mal am Tag stillt.
Das kann doch nicht gesund sein!
Du meinst das niedrige Gewicht nach der Krankheit? Das ist normal und geht auch schnell wieder nach oben. Sobald dein Baby gesund ist, wird es mehr Appetit haben und dann werden die Reserven wieder aufgefüllt. Manche Kinder sind einfach schmal, so wie manche Erwachsene auch. Und da kann man nichts machen. Ich habe hier auch so ein Exemplar.
Wäre es denn so verkehrt, ihr Pulvermilch anzubieten und weiter zu stillen?
Die Kalorienmenge, die sie an Formula trinkt, wird sie weniger an Muttermilch trinken oder/und an Beikost essen.
Was habe ich denn für Optionen ausser pure Kuhmilch, was mir etwas zu früh erscheint, oder adaptierte Pulvermilch?
Muttermilch und Beikost. Mehr braucht kein gesundes Kind.
Ich bin einfach immer so hin und her gerissen, aber mit dem aktuellen Gewicht fallen wir doch mittlerweile aus allen Graphiken raus: sie ist doch jetzt nicht einmal mehr auf der 3 Perzentile...
Kannst du mir mal ein paar Gewichtswerte und die dazugehörigen Daten geben?

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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von Quetzal »

((Jolica))
Ich kann dir eine umarmung dalassen und dir sagen, ich weiss, wie du dich fühlst.

Meine erste tochter war sogar vom gewicht immer unter der kurve. Und ich habe mich verrückt gemacht. Immer hatte ich das gefühl, sie trinkt gut und hat bestimmt wieder zugenommen und dann beim wiegen kam wieder der dämpfer. Sie nahm zwar immer gerade genug zu pro monat, dass ich nie zufüttern musste, aber alle versuchten mir weiszumachen, dass ich ab dem 10. Monat kuhmilch / milchbrei geben solle.
Und alle wussten es besser und hatten pummelige babys. Beikost ass sie bis 1 nur in homöopathische dosen. Und trotzdem wusste ich instintiv, dass mein kind genug muttermilch kriegt und mein kinderarzt nahm es gelassen, da sie gesund, gut entwickelt und zufrieden war.
Irgendwann mit 1.5 jahren liess ich sie auf unverträglichkeiten untersuchen: war alles bestens. Und jetzt mit 4 ist sie einen kopf kleiner als ihre gleichaltrigen, isst immer noch nicht grosse mengen, aber ist gesund und gut entwickelt.

Mittlerweile habe ich ein zweites baby, das leicht pummelig ist. Aber die beiden sind völlig unterschiedlich: das kind unter der wachstynskurve war von anfang an ein kind, das immer in bewegung war. Schnell mobil und immer immer irgenwo am herumrennen. Das pummelige kind ist eher ruhig und bewegt sich viel weniger. Vermutlich hat also meine erste tochter die kalorien, die sie mit der milch bekam, mit bewegung verbraucht. Mach dich also bitte nicht verrückt, kinder sind so klein oder gross, dick oder dünn, aktiv oder passiv, wie sie eben sind und daran ändern lässt sich manchmal herzlich wenig.

Und ein guter buchtipp:
"Mein kind will nicht essen" von dr. Gonzales. Das hat mir so viel druck genommen und vertrauen gegeben, dass meine milch & beikost reicht.


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jaloca
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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von jaloca »

Quetzal hat geschrieben:Dein Baby war krank und zwar nicht nur mit ein bisschen Schnupfen. 40° Fieber fordern einiges von einem Baby.
Ja, Du hast recht. Und ganz überstanden ist es nicht: heute am Morgen hat sie so komisch gehustet, dass wir fast gleich in die Notaufnahme gefahren sind, da es uns so krupp-mässig vorkam (kennen wir von unserem Sohn als Baby), dann hat es sich aber beruhigt und jetzt den ganzen Tag keinen einzigen Husten... komisch. Also ja, sie ist noch nicht ganz gesund.
Quetzal hat geschrieben:Dein Baby braucht KEINE Pulvermilch. Ich hoffe, du hast keine im Haus. Es kann Muttermilch trinken und essen.
Doch, natürlich habe ich Pulvermilch im Haus, sogar 3 Arten (normal, HA und Pregomin) :lol: ... so vorausschauend wie ich bin... immer als Reserve, falls ich mal plötzlich aussteigen sollte oder was weiss ich. Aber nein, gegeben habe ich es ihr noch nie.
Quetzal hat geschrieben:Du hast dein Baby doch mal voll gestillt, d.h. dein Körper hat zu der Zeit 700-800ml Milch produziert. Wenn dein Baby mehr Milch braucht, kann es die Milchbildung wieder hochfahren. Und ich nehme stark an, dass dein Baby noch öfter wie 2-3 mal am Tag stillt.
:oops: :oops: :oops: Ich stille sie in der Tat am Tag nicht mehr als 2-3 Mal und ganz selten melet sie sich auch in der Nacht. Weisst Du, als sie noch keine Beikos bekam, habe ich sie 8-10 Mal in 24 h gestillt, schön nach den Anweisungen von Mondenkind und sie nahm auch stetig langsam, aber schön zu. Und in der Tat habe ich in 24 h 700-800 ml getrunkene Milch gemessen (ab und zu habe ich Wiegerproben gemacht). Und ganz früher habe ich wie wild gepumpt und da kam zu den besten Zeiten auch ungefähr so viel raus. Dann aber, als wir mit der Beikost anfingen, hat sie uns das Stillen irgendwie abgewöhnt. Immer höchstens nur 2-3 min, mit tausend Mal dazwischen abdocken und herumschauen... sie schien mir einfach satt zu sein, obwohl auch zu den Zeiten, in denen nur gestillt wurde, auch dann war sie so: nie besonders lang, nie besonders angestrengt. Dann hatte ich zwischendurch auch meine Fachtitel-Abschlussprüfung: ich war also den ganzen Tag in der Bibliothek am lernen und kam nur 1 Mal heim zum stillen. Irgendwie hat sich das mit der Zeit also so eingependelt, dass ich immer gleich nach dem Aufwachen stille, dann gibt es alle die Breie den ganzen Tag und mal ab und zu Tee oder Wasser und gaanz selten nochmals stillen (vor allem, wenn wir auswärts sind und keine Breie möglich sind) und ganz sicher vor dem Einschlafen. Nachts kommt sie manchmal 1-2 Mal, meistens aber nicht. Du sehst also, in der Tat kommen wir auf 2-3 Mal stillen in 24 h... Vielleicht sollte ich wieder hier ansetzen? Also ich habe heute zumindest wiedermal mit der Strichliste angefangen und ich werde mir Mühe geben, dass ich wieder auf 8-10 Mal komme oder zumindest auf 5-6-7 Mal, aber ob das längerfristig halten kann, weiss ich nicht. Wie gesagt, stillen ist bei uns in 2 min erledigt.

Hier sporadische Gewichtsdaten, als ich sie mal gemessen habe. Früher habe ich sie natürlich viel mehr und öfters gemessen:
20.11.2015: 6700 g
09.12.2015: 6750 g

02.01.2016: 6920 g
24.01.2016: 6970 g

12.02.2016: 7000 g
19.02.2016: 7250 g
26.02.2016: 7350 g

06.03.2016: 7210 g
07.03.2016: 7300 g
08.03.2016: 7150 g
09.03.2016: 7290 g
10.03.2016: 7250 g
11.03.2016: 7250 g
13.03.2016: 7380 g
14.03.2016: 7250 g
15.03.2016: 7240 g
17.03.2016: 7310 g
19.03.2016: 7310 g
24.03.2016: 7060 g
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deidamaus
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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von deidamaus »

Ich habe mir mal noch ein paar Daten dazu kopiert (aus deinem alten Thread mit Mondenkind) und melde mich später nochmal bei dir.

01.05. 3540 g Geburt KH
07.05. 3170 g
01.07. 4440 g,
01.09. 5710 g
20.11.2015: 6700 g
09.12.2015: 6750 g
02.01.2016: 6920 g
24.01.2016: 6970 g
12.02.2016: 7000 g
19.02.2016: 7250 g
26.02.2016: 7350 g
06.03.2016: 7210 g
07.03.2016: 7300 g
08.03.2016: 7150 g
09.03.2016: 7290 g
10.03.2016: 7250 g
11.03.2016: 7250 g
13.03.2016: 7380 g
14.03.2016: 7250 g
15.03.2016: 7240 g
17.03.2016: 7310 g
19.03.2016: 7310 g
24.03.2016: 7060 g


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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von jaloca »

OK, danke, deidamaus! Ich weiss nicht, ob das relevant ist, aber in der Familie meines Mannes hat es ein Mädchen (die Tochter des Bruders meines Mannes), welche mich sehr an unsere Tochter erinnert. Auch sie hatte als Baby ein kleines Loch im Herz, welches sich mit jährig geschlossen hat. Aber genau exakt an der gleichen Stelle, wie unsere Tochter es hat. Laut der Kardiologin habe dies absolut keinen Einfluss auf nichts, da zu winzig und erwartet wird, dass es sich schliesst. Bei der letzten Kontrolle hat die Kinderärztin das erste Mal absolut keine Herzgeräusche mehr gehört, also wir warten alle gespannt auf die Kardiologie-Kontrolle im Sommer. Auch ist dieses Mädchen (7 jährig) extrem schmal und dünn und laut der Mutter eben auch immer ausserhalb diverser Graphiken gewesen, schon als Baby. Aber komplett gesund! Was ich damit sagen möchte ist, dass bestimmt irgendwelche genetischen Komponenten denkbar wären, aber ich frage mich dennoch, ob ich mit unserer Kleinen irgendwelche medizinischen Abklärngen durchführen sollte. Es ist ja nicht so, dass sie viel isst und schlecht zunimmt oder schlecht wächst... dann würde es ev eher für irgendwelche hormonellen Störungen sprechen, oder? Sie isst einfach in der Tat wenig, also ist es doch klar, dass sie wenig zunehmen wird! In 1 Monat wird sie jährig und sie hatte bis jetzt absolut nichts, kerngesund, nur jetzt das allererste Mal dieses hohe Fieber und Schnupfen und jetzt eben der Husten. Ich tendiere auch dazu, mir also zu sagen, dass sie einfach so ist, wie sie ist und alles OK, aber ich möchte auch nichts verpassen. Unser Kinderärztin ist da relaxed, meinte aber auch, dass wenn es so weitergeht, das sie schlecht zunimmt, dass wir mal "schauen sollten", was immer das auch heissen mag...
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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von deidamaus »

Also:

01.05. 3540 g Geburt KH
07.05. 3170 g
01.07. 4440 g,
Durchschnittlich 160g die Woche, WHO 170-330g

01.09. 5710 g
Durchschnittlich 140g die Woche, WHO 110-330g

20.11.2015: 6700 g
Durchschnittlich 80g die Woche, WHO für den Zeitraum mind. 100g

09.12.2015: 6750 g
02.01.2016: 6920 g
Durchschnittlich 35g die Woche, WHO für den Zeitraum 40-110g

24.01.2016: 6970 g
12.02.2016: 7000 g
19.02.2016: 7250 g
26.02.2016: 7350 g
Durchschnittlich 60g die Woche, WHO 40-110g

19.03.2016: 7310 g
24.03.2016: 7060 g
Hier war dein Baby krank, so dass keine Zunahme zu erwarten war.

Du siehst, die Zunahme liegt im unteren Bereich laut WHO, also ist alles okay. Dein Baby scheint einfach genetisch so zu sein. Es braucht nicht viel zu essen und ist eher schmal. Da kannst du sehr wahrscheinlich gar nichts machen, außer es gäbe jetzt nur noch Schokolade und Gummibärchen. Aber das würde wohl auch nichts ändern.

Zur Stillhäufigkeit: Einfach die Brust immer mal wieder anbieten, gerne auch z.B. abends, wenn du ins Bett gehst, nach dem Aufwachen, vor oder/und nach den Mahlzeiten. Häufiger Stillen kann man Babys auch gut wieder angewöhnen (wenn es für dich okay ist). Ansonsten sind 2-3 Stillmahlzeiten in dem Alter aber in Ordnung, mehr darf es aber gerne sein.

Liebe Grüße von deidamaus
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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von jaloca »

Deidamaus, danke für das prompte Ausrechnen! Ich wollte nur nachfragen, damit ich es verstehe: wieso gibt es bei WHO verschiedene Vorgaben bzgl. Mindest- und Höchhstgewichtszunahme? Ändert das jeden Monat? Ich dachte, dass dies grössere Abstände beinhaltet, also sagen wir: 3-6 Monat, dann 6-9 Monat etc.

Also Du würdest sagen, dass wir uns nicht sorgen sollen... Heute fand ich es wieder so speziell: Gemüsebrei geht gar nicht, das ist aber nichts Neues, dass sie seit längerer Zeit nur noch die süssen isst. Dann habe ich ihr zu Mittag Brot mit Kiri und Schinken gegeben und da hat sie höchstens 3-4 Bisse genommen und wollte nicht mehr. Dann habe ich mich aber entfernt und sie alleine gelassen: es war eine riesen Schweinerei, aber sie hat die ganzen 2 Brote nach und nach in den Mund gestopft. Also sie möchte einfach selber!! Das habe ich übrigens auch schon früher gemerkt, aber ich kann sie leider nicht immer alleine essen lassen. Oft sind es auch flüssigere Sachen mit Saucen etc, das ist echt einfach mühsam.

Und was ich auch noch gemerkt habe ist, dass sie grosses Interesse an unserem Essen zeigt: heute hat unser Sohn ausnahmsweise mal zum Morgen Brot mit Butter und Konfi gegessen und sie hat so sehnsüchtg geschaut und Arme gestreckt, aber jetzt mal ganz ernst: kann ich einem 11 Monate alten Baby Brot mit Konfi geben?? Gestern wollte sie auch: da assen wir Gemüse aus dem Ofen, mariniert mit allem Schlimmen, was ich für ihr Alter einfach zu früh finde: Honig, Sojasauce... Ich weiss nicht, ob ich einfach generell zu vorsichtig bin und ihr alles geben sollte oder ob ich zurecht etwas zurückhaltender bin: z.B. sollte man ja Honig nicht geben bis jährig, oder??

Und generell zum Thema Zucker oder Süssen oder Salz. Darf ich ihr jetzt einen Brei z.B. mit Reissirup süssen oder lieber nicht? Salzen tue ich ihr Essen auch noch nicht...
Was meinst Du? Auch hier: "Go ahead mit allem" :lol: oder mache ich es doch gut so, wie ich es mache?
jaloca
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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von jaloca »

Quetzal, danke auch für Deine aufmunternden Worte! Ja, dieses Buch habe ich öfters empfohlen bekommen, ich muss es glaube ich mal wirklich lesen. Ach, freue Dich darüber, dass Du jetzt ein leicht pummeliges Baby hast :) ! Und ja: genau wie Du schreibst bei Deinem ersten Baby: ich mag es nicht mehr hören, wie alle so einen Druck auf einen ausüben mit Pulvermilch-Zufütterung, Kuhmilch-Breie usw. Echt ein Wunder, dass ich bis jetzt da widerstanden bin. Aber schlimmer ist es eigentlich, dass man selber auch mit der Zeit verunsichert und sich selber den Druck macht und sich ständig fragt: soll ich einen Schuppen Pulver geben oder doch nicht?
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Re: Schwierigkeiten mit Beikost

Beitrag von Aurora0881 »

Huhu... also unsere zwergin ist jetzt auch 11 Monate alt.... wir geben ihr eigentlich alles vom Familientisch...auch Brot mit Konfitüre...im Grunde genommen bekommt sie alles außer dem klassischen Süßkram (Schoki etc.)..und klar..honig erst ab 2''. Mir ist es wichtig, dass sie ausgewogen und abwechslungsreich isst...wir achten dann halt darauf was wir selbst auf den Tisch bringen...keine ahnung ob es so richtig ist... ich vertraue darauf, dass sie das isst was ihr gut tut und auch soviel wie sie benötigt..ich denke da wird heutzutage zuviel aufwand betrieben und wirbel gemacht... umso natürlicher man damit umgeht und umso reflektierter man mit dem thema umgeht umso gesünder wird auch der umgang des kindes damit... soweit meine Theorie[emoji57]

..mit Zwergin (04/15)
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