Re: Integrationsstatus für Lebenmittelallergie-Kinder
Verfasst: 12.06.2016, 16:12
Ob die Begleitung sinnvoll ist, sollte in jedem Fall einzeln entschieden werden.
Mir geht es ein Stück weit auch um die Sensibilisierung beim Thema "Nahrungsmittelunverträglichkeit".
Was in vielen Ländern eine Selbstverständlichkeit ist und zum Normalalltag gehört, ist in Deutschland teilweise ein Krampf hoch drei.
Klar, kann man sich arrangieren und das Essen mitgeben, aber warum eigentlich?
Ich werde gezwungen mein Kind auf eine gebundene Ganztagsschule zu geben, 8 bis 16 Uhr und muss selber zusehen, wie es essenstechnisch durch den Tag kommt?
Als ich vor 3 Jahren anfing für das Essen meiner Großen zu kämpfen, war es für alle ein Neuland.
Ich habe durchgesetzt, dass Allergikeressen als Kriterium in die Caterer Ausschreibung aufgenommen wird.
Der erste war leider ein Reinfall. Inzwischen wissen die zuständigen in der Schule, worauf man achten muß und die Schulleitung ist sensibilisiert.
Auch wenn es für meine Große zu spät kam, sie ist inzwischen von der Schule ab, profitieren alle Kinder davon, die später kommen.
Sie greifen auf eine etablierte Infrastruktur zurück. Und je mehr Schulen solche Essen verlangen, desto besser wird die Qualität.
Der allerserste Caterer (der "Reinfall") hat z.B.versprochen seine Leute entsprechend auszubilden und sein Allergiker-Angebot komplett neu zu überarbeiten. Für mich ist das schon ein Riesenerfolg.
Übrigens darf man an unserer Schule kein Essen aufwärmen, Benutzung der Microwellle ist aus Sicherheitsgründen verboten.
Mir geht es ein Stück weit auch um die Sensibilisierung beim Thema "Nahrungsmittelunverträglichkeit".
Was in vielen Ländern eine Selbstverständlichkeit ist und zum Normalalltag gehört, ist in Deutschland teilweise ein Krampf hoch drei.
Klar, kann man sich arrangieren und das Essen mitgeben, aber warum eigentlich?
Ich werde gezwungen mein Kind auf eine gebundene Ganztagsschule zu geben, 8 bis 16 Uhr und muss selber zusehen, wie es essenstechnisch durch den Tag kommt?
Als ich vor 3 Jahren anfing für das Essen meiner Großen zu kämpfen, war es für alle ein Neuland.
Ich habe durchgesetzt, dass Allergikeressen als Kriterium in die Caterer Ausschreibung aufgenommen wird.
Der erste war leider ein Reinfall. Inzwischen wissen die zuständigen in der Schule, worauf man achten muß und die Schulleitung ist sensibilisiert.
Auch wenn es für meine Große zu spät kam, sie ist inzwischen von der Schule ab, profitieren alle Kinder davon, die später kommen.
Sie greifen auf eine etablierte Infrastruktur zurück. Und je mehr Schulen solche Essen verlangen, desto besser wird die Qualität.
Der allerserste Caterer (der "Reinfall") hat z.B.versprochen seine Leute entsprechend auszubilden und sein Allergiker-Angebot komplett neu zu überarbeiten. Für mich ist das schon ein Riesenerfolg.
Übrigens darf man an unserer Schule kein Essen aufwärmen, Benutzung der Microwellle ist aus Sicherheitsgründen verboten.