Re: Festhaltetherapie - Baby im Arm schreien lassen
Verfasst: 19.02.2015, 09:42
Giraeffchen, was für ein toller Beitrag! Super.
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Dazu habe ich eine Frage. Ist es denn generell nicht empfehlenswert das Kind zu beruhigen oder abzulenken? Oder sollte man nur irgendwann aufhören, wenn nichts funktioniert? Ich denke immer, es ist so anstrengend für meine kleine zu weinen / brüllen, sie verschluckt sich, schluckt Luft und dadurch steigert sich nur noch mehr rein. Deshalb versuche ich schon, sie zu beruhigen mit Brust, TT, stillen und Pezziball, stillen und gehen... Dabei kann es auch vorkommen, dass ich singe oder schhhh mache, allerdings mache ich das hauptsächlich, dass meine Atmung ruhiger ist und sich meine Nervosität nicht auf sie überträgt.beccarei hat geschrieben:Danke Giraeffchen!
Ich kannte auch nur den Geburtskanal-Artikel. Von Frau Prekop habe ich erst durch euch und diesen Thread erfahren.
In meinem Umkreis gehört Babys halten, Tragetuch und/oder sich auf dem Arm ausweinen lassen, ohne "schhh, alles ist gut, nun beruhig Dich mal", leider nicht zur gängigen Babyberuhigung.
Hier wird Fliegerspielen, Bauchstreicheln, Ablenkung etc propagiert. Der Geburtskanal-Artikel war damit für mich eine Beruhigung und Bestätigung, da die Ablenkungsmanöver bei meinem Kind nicht funktionierten.
Falsch ist immer relativkapathej hat geschrieben: Dazu habe ich eine Frage. Ist es denn generell nicht empfehlenswert das Kind zu beruhigen oder abzulenken? Oder sollte man nur irgendwann aufhören, wenn nichts funktioniert? Ich denke immer, es ist so anstrengend für meine kleine zu weinen / brüllen, sie verschluckt sich, schluckt Luft und dadurch steigert sich nur noch mehr rein. Deshalb versuche ich schon, sie zu beruhigen mit Brust, TT, stillen und Pezziball, stillen und gehen... Dabei kann es auch vorkommen, dass ich singe oder schhhh mache, allerdings mache ich das hauptsächlich, dass meine Atmung ruhiger ist und sich meine Nervosität nicht auf sie überträgt.
Ist das falsch?
Wissenschaftlich weiß ich das nicht. Bei uns führten eben diese Ablenkungsversuche zu einem extremen Reinsteigern in die Situation. Ich war so fertig, weil eben von allen nur der Tipp mit Ablenkung kam, und das bei uns eben nichts brachte.kapathej hat geschrieben:Dazu habe ich eine Frage. Ist es denn generell nicht empfehlenswert das Kind zu beruhigen oder abzulenken? Oder sollte man nur irgendwann aufhören, wenn nichts funktioniert? Ich denke immer, es ist so anstrengend für meine kleine zu weinen / brüllen, sie verschluckt sich, schluckt Luft und dadurch steigert sich nur noch mehr rein. Deshalb versuche ich schon, sie zu beruhigen mit Brust, TT, stillen und Pezziball, stillen und gehen... Dabei kann es auch vorkommen, dass ich singe oder schhhh mache, allerdings mache ich das hauptsächlich, dass meine Atmung ruhiger ist und sich meine Nervosität nicht auf sie überträgt.beccarei hat geschrieben:Danke Giraeffchen!
Ich kannte auch nur den Geburtskanal-Artikel. Von Frau Prekop habe ich erst durch euch und diesen Thread erfahren.
In meinem Umkreis gehört Babys halten, Tragetuch und/oder sich auf dem Arm ausweinen lassen, ohne "schhh, alles ist gut, nun beruhig Dich mal", leider nicht zur gängigen Babyberuhigung.
Hier wird Fliegerspielen, Bauchstreicheln, Ablenkung etc propagiert. Der Geburtskanal-Artikel war damit für mich eine Beruhigung und Bestätigung, da die Ablenkungsmanöver bei meinem Kind nicht funktionierten.
Ist das falsch?
Dazu habe ich eine Frage. Ist es denn generell nicht empfehlenswert das Kind zu beruhigen oder abzulenken? Oder sollte man nur irgendwann aufhören, wenn nichts funktioniert? Ich denke immer, es ist so anstrengend für meine kleine zu weinen / brüllen, sie verschluckt sich, schluckt Luft und dadurch steigert sich nur noch mehr rein. Deshalb versuche ich schon, sie zu beruhigen mit Brust, TT, stillen und Pezziball, stillen und gehen... Dabei kann es auch vorkommen, dass ich singe oder schhhh mache, allerdings mache ich das hauptsächlich, dass meine Atmung ruhiger ist und sich meine Nervosität nicht auf sie überträgt.
Ist das falsch?
Viele Babys tun das: Sie schlafen einfach ein, auch im größten Trubel. Am besten funktioniert das, wenn die Kinder sich sicher fühlen und z.B. im Tragetuch sind und dann richtig Remmidemmi ist.P.S.: Ein Verhaltensbiologe hat einer Bekannten erzählt, dass man Babys nicht überreizen kann, weil sie abschalten, wenn sie zu viel haben. Hat davon schon jemand gehört? Ich persönlich habe das Gefühl, dass mein Baby nicht bewusst abschalten kann.
Genau - und DORT kann Dein Baby dann vermutlich durchaus abschalten.Ich versuche aber auch dem vor zu greifen, indem ich sie beim geringsten Anzeichen von Überreizung oder Müdigkeit entweder ins Tragetuch packe
beccarei hat geschrieben:Danke Giraeffchen!
Ich kannte auch nur den Geburtskanal-Artikel. Von Frau Prekop habe ich erst durch euch und diesen Thread erfahren.
Mein Sohn hat von Anfang an nicht viel geweint. Aber die ersten 3 Monate hatte er auch alle 2 - 4 Tage diese Schreiphasen. Bei ihm hab ich dann ziemlich schnell gehört, dass es eben dieses Schreien ist. Und wusste, dass ich gar nicht mit Beruhigen oder Ablenken kommen musste, sondern hab mich direkt mit ihm hingesetzt um ihn entsprechend zu halten. Ich weiß aber nicht, ob man das bei allen Kindern so klar unterscheiden kann.kapathej hat geschrieben:Dazu habe ich eine Frage. Ist es denn generell nicht empfehlenswert das Kind zu beruhigen oder abzulenken? Oder sollte man nur irgendwann aufhören, wenn nichts funktioniert? Ich denke immer, es ist so anstrengend für meine kleine zu weinen / brüllen, sie verschluckt sich, schluckt Luft und dadurch steigert sich nur noch mehr rein. Deshalb versuche ich schon, sie zu beruhigen mit Brust, TT, stillen und Pezziball, stillen und gehen... Dabei kann es auch vorkommen, dass ich singe oder schhhh mache, allerdings mache ich das hauptsächlich, dass meine Atmung ruhiger ist und sich meine Nervosität nicht auf sie überträgt.
Ist das falsch?