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Re: AW: nach einer Woche: Gewichtsabnahme

Verfasst: 26.09.2014, 21:41
von Teazer
Bitte schreibe ab jetzt nur die Werte Deiner Waage in die Liste, denn nur diese sind miteinander vergleichbar.

Mach bitte mit dieser Liste weiter:

17.09. 3250 g, KH
18.09. 3170 g, KH
19.09. 3010 g, KH
20.09. 2910 g, KH
22.09. 2950 g, Hebamme
24.09. 2920 g, ab heute eigene Waage
25.09. 3000 g, 16 x gestillt, 1 x Stuhl, 4 x Pipi
26.09. 2990 g, 10 x gestillt, 2 x Stuhl, 3 x Pipi

Re: nach einer Woche: Gewichtsabnahme

Verfasst: 26.09.2014, 21:46
von Eskimofrau
anitramk hat geschrieben:Ich versuche mich regelmäßig ans Trinken zu erinnern... (bin da manchmal etwas nachlässig).
Ich hüpf mal aus der Stille-Mitleserinnen-Ecke. Stillst du immer am selben Ort? Dann leg dir da ne kleine Wasserflasche hin und trink jedes Mal wenn du stillst. Und direkt danach wird die Flasche wieder aufgefüllt. Hat mir super geholfen regelmässig zu trinken beim zweiten Kind :)
Ich wünsch dir alles Gute & schick dir n Kraftpaket rüber!
Eski

(Dass ich morgen wohl einfach nicht ans Telefon gehen würd wenn die Hebi anruft, das schreib ich wohl besser ned als Tipp...)


*****Entschuldigt bitte die Schreibfehler - ich hab smartphonitis!

Re: nach einer Woche: Gewichtsabnahme

Verfasst: 27.09.2014, 15:08
von Lösche Benutzer 9022
Also bevor sich meine Hebamme sorgen macht, dass sie niemanden erreicht hab ich sie zurück gerufen und ihr gesagt, dass ich in Absprache mit meinem Mann, meiner Mutter und einer Stillberaterin erstmal nicht zufüttern sondern gerne das Wochenende abwarten möchte. Sie meinte, auch wenn sie mich gerne beim Vollstillen unterstützen möchte, hat sie auch eine Verantwortung gegenüber dem Kind. Und sie möchte dann heute nochmal unbedingt wiegen. Jetzt fahren wir also schnell mal in den Kreissaal.

Re: nach einer Woche: Gewichtsabnahme

Verfasst: 27.09.2014, 15:17
von AnnaKatharina
anitramk hat geschrieben: Sie meinte, auch wenn sie mich gerne beim Vollstillen unterstützen möchte, hat sie auch eine Verantwortung gegenüber dem Kind. Und sie möchte dann heute nochmal unbedingt wiegen. Jetzt fahren wir also schnell mal in den Kreissaal.
Geht's noch?
Du bist im Wochenbett! Du gehörst auf die Couch oder in's Bett.
Wenn die Hebamme gerne nochmal wiegen wil, dann soll sie halt vorbei kommen. Du hast ein Recht auf Hausbesuche im Wochenbett!
Und wenn du nicht willst, dass sie wiegt, dann kann sie garnichts machen. Sie hat nämlich, entgegen ihrer Aussage keine Verantwortung gegenüber deinem Kind. Sie muß dich lediglich auf 'Gefahren' / Konsequenzen hinweisen. Oder dem Jugendamt melden, wenn eine Kindswohlgefährdung vorliegt.

Re: nach einer Woche: Gewichtsabnahme

Verfasst: 27.09.2014, 15:18
von Lösche Benutzer 9022
AnnaKatharina hat geschrieben:Oder dem Jugendamt melden, wenn eine Kindswohlgefährdung vorliegt.
also das würde ich dann doch gerne vermeiden... :(

Re: nach einer Woche: Gewichtsabnahme

Verfasst: 27.09.2014, 15:26
von Kruemelmama
An deiner stelle würde ich auch nicht ins KH fahren. Das ist nur Stress für dich und der kann sich negativ auf die Milchproduktion auswirken. Außerdem sollst du dich im Wochenbett schonen. Wie AnnaKatharina schrieb kann sie ja gern zu dir kommen und verantwortlich für dein Kind bist zunächst mal ganz allein du und nicht eine für mich übergriffige Hebamme.

Re: nach einer Woche: Gewichtsabnahme

Verfasst: 27.09.2014, 15:31
von AnnaKatharina
anitramk hat geschrieben:
AnnaKatharina hat geschrieben:Oder dem Jugendamt melden, wenn eine Kindswohlgefährdung vorliegt.
also das würde ich dann doch gerne vermeiden... :(
Das wird sie wegen dem Gewicht ganz sicher nicht machen.
Und selbst wenn, weißt du, was das Jugendamt dann macht? Herzlich lachen, sich freundlich bedanken und zum nächsten Fall übergehen.
Sowas ist nämlich wirklich keine Kindswohlgefährdung :lol:

Re: AW: nach einer Woche: Gewichtsabnahme

Verfasst: 27.09.2014, 15:36
von Teazer
Hallo Martina,

Du wiegst doch täglich. Warum fragt sie nicht Deine Daten ab? Tut mir leid, dass Deine Hebamme Dich so stresst. ((()))
AnnaKatharina hat geschrieben:Sie muß dich lediglich auf 'Gefahren' / Konsequenzen hinweisen. Oder dem Jugendamt melden, wenn eine Kindswohlgefährdung vorliegt.
Bitte keine Panik verbreiten. KWG liegt nicht vor nur weil ein Baby ein paar Tage nach der Geburt nicht sprunghaft zunimmt. Deine Gewissenhaftigkeit, Martina, sieht man an Deiner Dokumentation. Lass Dich bitte nicht kirre machen.

Re: AW: nach einer Woche: Gewichtsabnahme

Verfasst: 27.09.2014, 15:43
von Kirschquark
Ich glaube sie mag nicht wenn man nicht das tut was sie für richtig hält (wieder nur meine Erfahrung aus der RüBi) aber ich finde es vor allem ziemlich unmöglich Dich im Kreisssaal antanzen zu lassen wo Du Doch a) im Wochenbett bist, b) selbst eine Waage hast, c) die Zeit eindeutig besser, nämlich kuschelnd verbringen könntest und zu guter Letzt d) dann wieder einen Wert von einer anderen Waage hast, der im Dekagrammbereich, auf den es ihr wohl ankommt, ja dann doch nicht wirklich zu verwerten ist....

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Re: AW: nach einer Woche: Gewichtsabnahme

Verfasst: 27.09.2014, 15:45
von AnnaKatharina
Teazer hat geschrieben:Hallo Martina,

Du wiegst doch täglich. Warum fragt sie nicht Deine Daten ab? Tut mir leid, dass Deine Hebamme Dich so stresst. ((()))
AnnaKatharina hat geschrieben:Sie muß dich lediglich auf 'Gefahren' / Konsequenzen hinweisen. Oder dem Jugendamt melden, wenn eine Kindswohlgefährdung vorliegt.
Bitte keine Panik verbreiten. KWG liegt nicht vor nur weil ein Baby ein paar Tage nach der Geburt nicht sprunghaft zunimmt. Deine Gewissenhaftigkeit, Martina, sieht man an Deiner Dokumentation. Lass Dich bitte nicht kirre machen.
Sorry, wenn ich hier für Verwirrung und Panik gesorgt habe, dass wollte ich nicht!
Ich wollte nur die Fürsorge-Pflichten einer Hebamme aufzeigen, und dass sie eben nicht "Die Verantwortung" für anitramks Kind trägt, auch wenn sie das behauptet.

Ich hab ja lange in der Pflege gearbeitet, auch auf Mu-Ki-Stationen, und kenne daher diesen "aber wir haben ja die Verantwortung für ihr Kind"-Satz zur Genüge von Kolleginnen. Aber es stimmt halt einfach nicht. Als Fachpersonal sind wir verpflichtet, auf Gefahren / Risiken /Konsequenzen hinzuweisen. Und wenn sich eine gut informierte Mutter dann anders entscheidet, als wir das gerne hätten, dann ist das so.
Entweder der "Fall" ist dann so schlimm, dass das JA eingreifen muss (sehr sehr sehr selten) oder wir haben halt überhaupt keine Handhabe, und auch keinerlei Verantwortung.
Klar gibt es dann auch Fälle, wo man innerlich schluckt. Wenn die Eltern eines extrem Frühgeborenen Kindes bei Entlassung jegliche Frühförderung, Ergotherapie, Krankengeymnastik und die Anbindung an die Frühchen-Ambulanz ablehnen. Aber: Es ist ihr Kind und ihre Verantwortung. Da machste nichts.