Re: Wie komme ich zum vollstillen?
Verfasst: 25.09.2014, 14:46
Hallo ihr beiden,
ich hatte gar nicht mitbekommen, dass nochmal eine neue Antwort da ist. Tut mir leid, dass ich jetzt erst schreibe... Im Moment habe ich leider zu viel Angst, dass wir nochmal ins KH müssten, weil Anna zu wenig Milch bekommt. Und alle zwei Stunden stillen kann ich mir gerade auch nicht stressmindernder vorstellen - heute bin ich den ersten Tag mit beiden Kindern allein. Da jede Mahlzeit bei Anna zwischen 1 und 1 1/2 Stunden dauert (rechnest du die Stillabstände auch vom Beginn des stillens? dann hätte ich ja nur eine halbe Stunde Pause!), bin ich gerade echt froh, dass es so zu klappen scheint (sie kommt alle 3-4 Stunden, vom Fütterungsbeginn gerechnet).
Seit drei Tagen sind wir nun wieder zuhause und wir haben ständig gewogen - morgens immer vor dem ersten Stillen nackt - und da kamen jetzt folgende Werte raus: 3090 g, 3080g, 3090g - also als ob sie gar nicht wirklich zugenommen hätte! Sie trinkt über 600 ml am Tag! Die Ärzte meinten eigentlich, dass sie ca. 450 ml bräuchte. Jetzt trinkt sie so viel mehr, doch es scheint gar nicht anzusetzen? Seit zwei Tagen hat sie ganz viel Stuhlgang, der aber ganz normal aussieht. Gestern 5 Mal am Tag, davor 3 Mal, allerdings war einmal die Windel dermaßen voll, dass sie aus allen Nähten geplatzt ist!
Kannst du mir da auch Rat geben? Mich vielleicht beruhigen? Meine Hebamme meinte am Anfang schon, das tägliches Wiegen nicht aussagekräftig wäre. Eben weil das Baby mal Stuhlgang vorher hatte und mal nicht... Eigentlich freuen wir uns über jeden Stuhlgang, weil das den Biliwert verringern sollte (danke auch für deine Ausführungen dazu - Anna hatte ja einen Wert über 22 und nach einer Woche war er von 16 nach der Phototherapie schon wieder auf 18 gestiegen), auf der anderen Seite wiegt sie so wieder weniger.
Die Idee mit dem Baden und dem Stillen ist echt schön
Nachts mag er auch trotz Flasche nicht so gerne aufstehen 
"Ich habe es noch nicht aufgegeben, dass ich dich doch noch überzeugen kann. Mal sehen, ob ich es schaffe... " Danke dir, dass du dir so viel Mühe gibst und überhaupt, dass du mir hier so viel schreibst! Vielleicht pack ich es noch. Wenn Anna überm Berg ist? Dieses Brusternährungsset hat mich bisher immer abgeschreckt - das wirkt so künstlich und ich weiß nicht, wie ich das unterwegs nutzen könnte, ohne dass es mir sehr unangenehm wäre. Aber eben dachte ich, wahrscheinlich wäre es sogar zeitsparender, wenn man nicht erst stillt und dann noch die Flasche hinterher gibt?
Ich fühl mich wie ein "Fähnlein im Wind" - bestimmt geht es dir da auch so mit mir. Und das tut mir leid. Ich bin echt verunsichert was richtig und gut ist und was ich eigentlich will, weiß ich immer noch nicht so wirklich. Ich schätze den längeren Stillabstand - weil ich zwischendrin mehr Zeit habe, wo ich nicht aufs Füttern konzentriert bin und auch mehr mit meinem Sohn machen kann. Mir erscheint die Pre-Milch heilsamer als meine Muttermilch. Beim Flaschentrinken habe ich mehr Sicherheit, dass sie gut trinkt (zumindest wenn ich in Zukunft das Wiegen weglasse). Das Stillen und auch die Zeit zwischen drin ist gerade nicht immer sehr angenehm - manchmal zieht es während dem Trinken ganz schön in meiner Brust. Und wie ist das eigentlich mit steigendem Milchbedarf - da werden die Brüste immer noch größer, oder? Wäre ja logisch...
Liebe Grüße von einer durcheinanderen livoggud
ich hatte gar nicht mitbekommen, dass nochmal eine neue Antwort da ist. Tut mir leid, dass ich jetzt erst schreibe... Im Moment habe ich leider zu viel Angst, dass wir nochmal ins KH müssten, weil Anna zu wenig Milch bekommt. Und alle zwei Stunden stillen kann ich mir gerade auch nicht stressmindernder vorstellen - heute bin ich den ersten Tag mit beiden Kindern allein. Da jede Mahlzeit bei Anna zwischen 1 und 1 1/2 Stunden dauert (rechnest du die Stillabstände auch vom Beginn des stillens? dann hätte ich ja nur eine halbe Stunde Pause!), bin ich gerade echt froh, dass es so zu klappen scheint (sie kommt alle 3-4 Stunden, vom Fütterungsbeginn gerechnet).
Seit drei Tagen sind wir nun wieder zuhause und wir haben ständig gewogen - morgens immer vor dem ersten Stillen nackt - und da kamen jetzt folgende Werte raus: 3090 g, 3080g, 3090g - also als ob sie gar nicht wirklich zugenommen hätte! Sie trinkt über 600 ml am Tag! Die Ärzte meinten eigentlich, dass sie ca. 450 ml bräuchte. Jetzt trinkt sie so viel mehr, doch es scheint gar nicht anzusetzen? Seit zwei Tagen hat sie ganz viel Stuhlgang, der aber ganz normal aussieht. Gestern 5 Mal am Tag, davor 3 Mal, allerdings war einmal die Windel dermaßen voll, dass sie aus allen Nähten geplatzt ist!
Kannst du mir da auch Rat geben? Mich vielleicht beruhigen? Meine Hebamme meinte am Anfang schon, das tägliches Wiegen nicht aussagekräftig wäre. Eben weil das Baby mal Stuhlgang vorher hatte und mal nicht... Eigentlich freuen wir uns über jeden Stuhlgang, weil das den Biliwert verringern sollte (danke auch für deine Ausführungen dazu - Anna hatte ja einen Wert über 22 und nach einer Woche war er von 16 nach der Phototherapie schon wieder auf 18 gestiegen), auf der anderen Seite wiegt sie so wieder weniger.
Die Idee mit dem Baden und dem Stillen ist echt schön
"Ich habe es noch nicht aufgegeben, dass ich dich doch noch überzeugen kann. Mal sehen, ob ich es schaffe... " Danke dir, dass du dir so viel Mühe gibst und überhaupt, dass du mir hier so viel schreibst! Vielleicht pack ich es noch. Wenn Anna überm Berg ist? Dieses Brusternährungsset hat mich bisher immer abgeschreckt - das wirkt so künstlich und ich weiß nicht, wie ich das unterwegs nutzen könnte, ohne dass es mir sehr unangenehm wäre. Aber eben dachte ich, wahrscheinlich wäre es sogar zeitsparender, wenn man nicht erst stillt und dann noch die Flasche hinterher gibt?
Ich fühl mich wie ein "Fähnlein im Wind" - bestimmt geht es dir da auch so mit mir. Und das tut mir leid. Ich bin echt verunsichert was richtig und gut ist und was ich eigentlich will, weiß ich immer noch nicht so wirklich. Ich schätze den längeren Stillabstand - weil ich zwischendrin mehr Zeit habe, wo ich nicht aufs Füttern konzentriert bin und auch mehr mit meinem Sohn machen kann. Mir erscheint die Pre-Milch heilsamer als meine Muttermilch. Beim Flaschentrinken habe ich mehr Sicherheit, dass sie gut trinkt (zumindest wenn ich in Zukunft das Wiegen weglasse). Das Stillen und auch die Zeit zwischen drin ist gerade nicht immer sehr angenehm - manchmal zieht es während dem Trinken ganz schön in meiner Brust. Und wie ist das eigentlich mit steigendem Milchbedarf - da werden die Brüste immer noch größer, oder? Wäre ja logisch...
Liebe Grüße von einer durcheinanderen livoggud