Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

honigtopf2010
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Re: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von honigtopf2010 »

Liebe Mondenkind, ich war weder unsachlich noch schlecht gelaunt. Einer Threadstarterin, die ausdrücklich um Rat bittet, weil sie allein etwas machen möchte, zu empfehlen, das 'Baby' einfach mitzunehmen, empfinde ich als unsensibel. Davon abgesehen, dass wir hier nicht in Italien leben, wo das wesentlich üblicher ist. Dieser Post hätte aufgrund der Problematik genauso gut im Stillforum stehen können. Ich hätte mir also etwas anderes erwartet und habe das schlicht und konstruktiv auch auf das Problem eingehend geäußert. Verstärkt hatte sich das durch einen weiteren Post, in dem aus meiner Sicht der TS geradezu ein schlechtes Gewissen gemacht wurde. Das fand ich wenig hilfreich. Mir und denen, die das ähnlich sehen, inklusive der TS, schlechte Laune vorzuwerfen finde ich etwas. ... merkwürdig?
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Mondenkind
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Re: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von Mondenkind »

tania hat lediglich berichtet was sie tut. Das ist hier in diesem Forum üblich und geschieht x Mal am Tag. Wenn Dir das wenig hilfreich erschien, ok, es kann nicht jeder Post hilfreich sein. Die TS fragte jedoch ausdrücklich "wie macht ihr das mit dem Weggehen". Auf diese Frage hat tania geantwortet, wie sie das macht. Mit Italien hat das im übrigen überhaupt nichts zu tun. Und tania hat lange vor dem anderen besagten Post von Sakura geantwortet. Ich verstehe daher in keinster Weise, warum ihr euch so auf tania einschießt.
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Lösche Benutzer 14500

Re: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von Lösche Benutzer 14500 »

Ich glaube, das Problem hier ist, dass sich hier viele Themen vermischen - das Stillen, das Schlafen, die Frage nach dem Weggehen... Ich habe hier nicht mitgeschrieben, weil ich zum nächtlichen Abstillen nicht viel sagen kann und die übrigen Fragen eher auf Erfahrungen ausgerichtet waren ("Wie habt ihr das gemacht?") und ich da über keinerlei Erfahrung verfüge. :-) Ich bin tatsächlich ewig mit dem Kletterkind ins Bett gegangen und hatte schlechte Laune. Meine erfahrungsbasierten Ratschläge wären also vermutlich wenig hilfreich ausgefallen - zum Glück kamen da aber von Seiten anderer Mitschreiber viele Ratschläge.

In dem Ausgangspost habe ich die Stillthematik nicht als vordergründig empfunden - sie ist da, aber noch mehr, schien mir, ging es um Freiräume. Insofern steht dieser Thread vermutlich ganz richtig hier und ich finde es auch völlig ok, wenn ein Mod dann hier eben nicht als Mod, sondern als Privatperson antwortet. Tania hat eine Methode aufgezeigt, wie man mit Kind ausgehen kann. Es mag sein, dass nicht jeder diese Methode für gut hält - wenn es nämlich nicht nur um "Ausgehen" geht, sondern um "Ausgehen ohne Kind" ist sie vermutlich nicht so geeignet. :-) Dann ist es ok zu sagen, dass man damit nichts anfangen kann, weil man das Kind eben gerade nicht mitnehmen möchte und gut ist`s.

Zum Thema: Geht es denn primär um das Ausgehen? Das würde ich schlicht ausprobieren - mit einer Freundin in der Nähe verabreden, den Papa instruieren, ggf. etwas MuMi dalassen (bei 13 Monaten trinkt dein Kind ja sicher auch schon anderes) und darauf vertrauen, dass die beiden ihren Weg finden werden. Mein Dauerstillkind ist mit 10 Monaten prima mit ihrem Papa klagekommen, als ich mal acht Stunden weg war (tagsüber allerdings) - dass ich bzw. meine Brust nicht da waren, hat sie tatsächlich gar nicht tangiert. Oder geht es generell um bessere Nächte?
ehUrt2

Re: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von ehUrt2 »

Ich finde es extrem befremdlich, dass gerade mal 2 Userinnen auf völlig sachliche Beiträge zu ihren Erwartungen zu Mod-Beiträgen von anderen 3 Mods ein Angriff auf Tania unterstellt wird.
Ich kenne hier einfach andere Antworten von Stillmods und habe deshalb die völlig normale Frage gestellt, ob der Thread im Stillforum besser wäre.
Ich fühle mich äusserst unwohl und ziehe nicht jetzt hier zurück.
Lösche Benutzer 7681

Re: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von Lösche Benutzer 7681 »

Ich wollte eigentlich nichts dazu schreiben, weil ich das ganze etwas differenzierter sehe.

Jetzt muss ich aber doch mal für Tania und Sakura in die Bresche springen.
Ich hab die beiden so verstanden, dass sie auf das gute alte "ändere die Sicht oder ändere die Dinge " verweisen.

Klar KANN Papa aufpassen, daß geht bestimmt. Irgendwann wird das Baby schon schlafen. Wenn man aber einfach keine Tränen möchte als Mama muss halt Zuhause bleiben oder Baby mitnehmen.

Und damit einem das Zuhause bleiben leichter fällt, kam von Sakura der Hinweis, dass es ja nur ein paar Monate sind. Und dass weggehen eben kein Grundbedürfnis ist.

So habe ich das jedenfalls verstanden.
lisa78
schreibt ganz schön oft
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Re: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von lisa78 »

So, jetzt bin ich völlig baff, was hier für Diskussionen entstanden sind.
danke erst mal an die vielen aufmunternden Worte, (vor allem lila83) die Hoffnung auf eine Änderung machen!

Ich fand dieses Forum immer ganz besonders toll, da ich das Gefühl hatte, hier geht es nicht darum, dass man sich gegenseitig seine Vorstellungen von Muttersein aufs Auge drückt, sondern eben "liebevolle Ratschläge" erteilt.
Ich muss schon zugeben, dass ich mich durch das Statement von Sakura etwas angegriffen gefühlt habe. Aber da ist man ja auch oft sehr empfindlich, dh habe ich mich bemüht, mich da jetzt nicht drüber zu ärgern, sondern es eben als eine andere Sicht der Dinge hinzunehmen.
Letztendlich will ja jede von uns eine gute Mutter sein und wenn ich frage, wie andere das mit dem ausgehen machen, will ich natürlich nicht hören, das mein ausgehwunsch nicht ok ist, oder mich zu einer nicht so guten mutter macht. und das ist bei mir so unterm strich angekommen, auch wenn ich mir sicher bin sakura meinte das nicht so.
es tut mir dann schon ganz gut, wenn dann andere userinnen ihren senf dazu geben und mir erklären, mein bedürfnis wäre völlig ok. und wünschenswert ist evt auch ein schlichtendes eingreifens von einem mod. ich glaube darum geht es hier doch im endeffekt.
honigtopf2010
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Re: AW: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von honigtopf2010 »

lisa78 hat geschrieben:Wir, Sohnemann 13 Monate und ich, stillen die Nächte durch. Schlaf am Stück ist schon seit Geburt selten, maximal 3 Stunden sind drin.
Meine Frage an Euch, mal abgesehen von den durchgemachten Nächten, wie macht ihr das mit dem Weggehen????
Ich mag mal wieder zum Sport, Kino, mit meinem Mann essen gehen... Ich mag nimmer jeden Abend zu Hause hocken und springen, wenn mein Kleiner nach dem Busen schreit. Wenn er wenigsten einen 3 Stunden Rythmus hätte, dann wäre ich ja "fast" frei, aber manchmal nuckelt er alle 30 Minuten.
Bleibt ihr immer zu Haus, nehmt ihr Fläschchen, lasst ihr schreien beim papa, oder habt ihr gar nicht das Bedürfnis Wegzugehen???

Abgesehen davon stelle ich mir zunehmend die Frage, ob sich der Nuckelwunsch meines Sohnes von selbst reguliert, oder ob es Sinn macht, sich gegen halbstündiges Beruhigungsnuckeln "zur Wehr" zu setzen?
Mir bricht es fast das Herz meinem Sohn die Brust zu verweigern, aber ab welchem Alter ist es denn angebracht, dem Kind seine eigenen Grenzen deutlich zu machen? Ich will nicht alle Stunde Nachts geweckt werden. Es nervt mich auch grad wenn mein Sohn ständig an meinem Busen rumnuckelt und nuckelt und nuckelt und kein Ende findet. Das ist ja mein Körper. ich stille gern und finde es auch schön. Aber nicht so viel. Es fühlt sich zur Zeit so wenig nach Nähe und kuscheln an, fühle mich eher wie ein Schnulli, wenn ihr versteht was ich meine... Meine Brüste tun mir grad schon weh, so viel wird hier wieder gestillt.

Uuuuups, merke grade beim Schreiben erst, wie belastend die Situation für mich ist...
Kann auch mit niemanden hier so richtig darüber sprechen, Kinderarzt, Mann, Freunde sagen dann gleich, hast ja auch lang genug gestillt, hörste halt mal auf.
Das will ich aber gar nicht, will nur, das es MIR wieder mehr Freude macht!
Entschuldige Mondenkind, die Hälfte dieses Posts bezieht sich auf Stillfragen. Zumindest, wenn man nicht nur die ersten drei Zeilen liest, was ich mal voraus setze. ....stillen die Nächte durch... findet sich sogar bereits darin.
Und auch, wenn ich sie vorher ganz sicher nicht hatte, jetzt krieg ich schlechte Laune. Ich bin wirklich sehr enttäuscht, in welches Licht du mich hier rückst. Ich schreibe hier auch nicht erst seit gestern und gerade bei diesem Thema ist es mir ein Anliegen den Frauen kein schlechtes Gewissen zu machen, bloß weil sie abends ausgehen wollen. Wenn es mittlerweile dreier Mods bedarf, sich zu äußern, dann frage ich mich ernsthaft wo die Diskussionskultur hier geblieben ist. Ich habe hier auch schon oft berechtigte Kritik eingesteckt. Das hier aber ist wirklich ... ich weiß gar nicht, wie ich das freundlich nennen soll....
Ne, jetzt hab ich nicht nur schlechte Laune sondern bin echt sauer. Bisher war ich der Ansicht, dass sich hier erwachsene Menschen austauschen. Himmel hilf!
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Mondenkind
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Re: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von Mondenkind »

Honigtopf, Du hast ne PN. Das gehört hier echt nicht her.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Sei ein Mensch! M. Reif

Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
Lösche Benutzer 14500

Re: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von Lösche Benutzer 14500 »

Liebe Lisa78,

es tut mir sehr leid, dass der Thread nicht ganz den Verlauf genommen hast, den du dir gewünscht hast - ich kann gut nachvollziehen, dass dich das zwischendurch etwas geärgert hat. Gleichzeitig finde ich es toll, dass du versucht hast, von deinem Ärger abzusehen - und ich finde du klingst auch so, als sei dir das gelungen.

Ich habe hier aus Modsicht nicht eingegriffen, weil die Nettiquette nicht verletzt wurde und ich daher keinen Bedarf gesehen habe. Ich moderiere gerne so wenig wie möglich, weil ich es für erstrebenswerter halte, wenn die Threadbeteiligten Differenzen unter sich ausmachen. Schlichten tue ich, wenn sich ernste Streitigkeiten anbahnen oder ich darum gebeten werde - beides sah ich hier nicht. Dass ich dann geschreiben habe, war mehr ein Versuch, wieder zum Thema zurückzulenken. :-)

Dein Bedürfnis nach freien Abenden kann ich ansonsten sehr gut nachvollziehen - magst du dich dazu hier noch weiter austauschen? Ich fände es schön, wenn wir wieder zum eigentlichen Kern dieses Threads zurückkehren würden - sicher gibt es hier noch mehr Mütter mit ähnlichen Problemen und hilfreichen Tips.
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fragaria
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Re: AW: Nächtliches Stillen, Ausgehen, eigene Grenzen...

Beitrag von fragaria »

Total viele Kinder mit 13 Monaten werden über Stunden tagsüber fremdbetreut. Da schafft ihr es bestimmt, euren Sohn an ein paar Stunden Papazeit abends heranzuführen :-)
Ich würde das ausprobieren. Selbst wenn es nicht super mega klasse klappt - ist doch dann auch nicht so schlimm.
Vielleicht hilft es, wenn ihr euch von der abendlichen Routine frei macht - weißt du wie ich meine? Also so ... Papa bringt nicht klassisch ins Bett sondern geht dann ne runde spazieren oder so, das klappt oft besser.
mit Sommermädchen 6/09, Frühlingsmädchen 03/13 und Winterbub 01/17

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