Ansichten meines Vaters

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Zäzi
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von Zäzi »

Ich hab jetzt nur Deinen Eingangspost gelesen.

Was ich als Mama fest gelernt habe ist dass ich mich NICHT zu rechtfertigen BRAUCHE.
Macht es so wie es für euch stimmt. Schön dass Deine Mutter es annehmen kann. Schade dass Dein Vater sich quer zu stellen scheint. Lass dies SEIN Problem sein und nicht Deins.
Je weniger Du Dich rechtfertigen wirst desto gelassener wirst Du mit seinen Kommentaren umgehen können.

Ich kenne so Situationen auch aus meiner Familie, es nervt.

Vielleicht hilft es Dir wenn Du mit Deinem Mann vor dem nächsten Treffen eine Wette startest. Du wettest dass Dein Vater vier "super Tipps" liefern wird. Dein Mann wettet dass es sieben sein werden. Wer näher liegt gewinnt ;)




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Zäzi
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von Zäzi »

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Lila83
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von Lila83 »

Hast du deinem Vater denn schon mal gesagt, dass dich seine Aussagen verletzen und du dich nicht ernst genommen fühlst? Und dass du Angst hast das Kind bei ihm zu lassen deswegen? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich bei Themen bei denen ich selbst unsicher bin (mache ich das richtig) mich von Kommentaren beeinflussen lasse und bei anderen Themen geht das zum einem Ohr rein und zum anderen raus. Wenn ich das mal klar angedprochen habe, dass mich solche Kommentareärgern hat das eigentlich immer aufgehört.


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zierfisch
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von zierfisch »

Ich glaube aber auch, dass der Großteil dieser Konflikte mit dem Babyalter "zurück bleibt".
Gerade das "wenn das Baby weint, hüpf nicht gleich." Wenn das Kleinkind im Bett liegt und "Oma/Opa! Kuscheln!" Oder ähnliches ruft, sieht das ganz anders aus.
Babys weinen schließlich "ständig" und "wegen allem möglichen", da geht man dann nicht hin (satt trocken wohltemperiert...).
Sobald ansatzweise für Außenstehende verständliche Kommunikation möglich ist, ändert sich das.
Wenn du also dein kleines mit einem oder eineinhalb Jahren bei deinen Eltern länger alleine lässt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr da immer noch verschiedener Meinung seid - denke ich - sehr gering.

Das schwieriger ist, dass du dich in deiner Mutterrolle/ihr euch in eurer Elternrolle gar nicht ernst genommen fühlt.
Vielleicht schafft ihr es, DAS deinem Vater zu vermitteln.
Ich weiß, dass das sehr schwer ist. Ich habe einen SEHR rechthaberischen Vater und eine ... mich nicht immer richtig für erwachsen haltende Mutter...
Ich finde es übrigens durchaus in Ordnung, zu erklären, warum ich etwas mache. Wenn dann aber weiter nicht drauf eingegangen wird, dann kann ich immer noch freundlich lächeln und winken. Meine (Schwieger-) Eltern müssen ja nicht auf dem neusten Kenntnisstand sein (meine Mutter war ganz überrascht, dass wir die Kinder auf dem Rücken schlafen legen sollen, um Beispiel), aber wenn ich es dann erklärt habe, muss auch gut sein.
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Mutterhenne
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von Mutterhenne »

Zäzi hat geschrieben:
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OT: Klasse Spruch :D
Habe das Problem mit meinen Schwiegereltern ebenfalls. Allerdings bleibt dort alles implizit...
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von pokkadis »

ich hab meinen Eltern mal an den kopf geworfen, daß ihre ansichten teils antiquarisch sind. :mrgreen:
wir hatten auch mal ne schwierige zeit, besonders als die maus ein Baby war. da wußten meine Eltern alles besser und ständig kamen gute ratschläge. es war einfach nur ätzend. dann kamen andere Unverschämtheiten dazu und wir hatten drei Monate Sendepause, seither nehmen sie sich sehr zusammen. das waren wohl die schlimmsten drei Monate ihres lebens, ohne ihre Enkelin sehen zu können (wobei wir nie gesagt haben, daß sie sie nicht sehen dürfen). bei meinen Eltern hilft leider nur die stromschlag-Therapie. sie müssen es nicht verstehen. sie müssen nur ihre grenzen kennen.
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von Tweety2606 »

Zäzi, danke für den tollen Spruch! Den werde ich mir merken! :mrgreen:

Ich will jetzt nicht auf alle eure Kommentare einzeln eingehen (danke für eure Meinungen!), aber ich ziehe aus dieser Diskussion hier folgendes:

- Wenn mein Vater wieder eine unserer "Ansichten" abtut, dann werde ich sagen: "Wir wollen das eben so handhaben!"
- Ich muss keine "Quellenangaben" machen oder versuchen, mich zu rechtfertigen.
- Ich werde ihn zunächst weiter bitten, unser Konzept mit zu tragen, wenn der Kleine bei meinen Eltern ist, er braucht es nicht zu akzeptieren aber er möge es bitte respektieren.
- Wenn das Bitten nichts hilft, kommen eben klarere Ansagen. Und je nach Situation eben Hinweise, dass er, wäre er an Krümels Stelle, ja auch gerne eine Reaktion hätte (Schreien lassen / Wenn er ruft, erwartet er ja auch Antwort/Reaktion)
- Ich werde nochmal mit meiner Mutter reden, damit sie vielleicht etwas Einfluss auf meinen Vater haben kann.

Und spätestens, wenn der Krümel reden kann, erledigt sich vieles bestimmt selber, so wie zierfisch es gesagt hat.
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von Sternenfaengerin »

Das hört sich nach nem guten Plan an!!!!

Wie fühlt es sich an?
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Tweety2606
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von Tweety2606 »

Irgendwie noch komisch, weil ich die Reaktion meines Vaters nicht einschätzen kann. Aber ich will zukünftig mehr als Mutter meines Sohnes als als Tochter meines Vaters vor ihm stehen ;-)
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Re: Ansichten meines Vaters

Beitrag von pokkadis »

das kenne ich, tweety, das musste ich auch lernen, und er auch. inzwischen hat er es meistens verstanden, daß ich mein eigenes leben lebe.
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