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Re: Hilfe bei Antistilldiskussion
Verfasst: 06.06.2014, 17:48
von Regenbogen82
EinfachIch hat geschrieben:Ich war am WE auf einer Hochzeit und hab das Kleid tatsächlich dem Anlass und dem Stillkind angepasst. Ein anderes ist aus dem Grund raus gefallen, obwohl es mir gut gepasst u n d gefallen hat. Also tatsächlich ein Manko des Stillens. Gab aber gsd auch stillfreundliche Kleider, sodass das zu verschmerzen war.
Wir sind in den nächsten Wochen auch auf zwei Hochzeiten und ich brauchte auch ein neues Kleid - gibt Schlimmeres.

Re: AW: Hilfe bei Antistilldiskussion
Verfasst: 06.06.2014, 19:11
von MaareMum
Mutterhenne hat geschrieben:Tja, und dann wundert man sich, dass das Flaschen/Gläschenkind später nur Nudeln mit Ei oder Ketchup isst

Sorry aber das ist mindestens genauso ein Quatsch-Klischee wie die Argumente gegen Stillen!!!
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vom Handy aus
Re: AW: Hilfe bei Antistilldiskussion
Verfasst: 06.06.2014, 20:11
von Mutterhenne
MaareMum hat geschrieben:Mutterhenne hat geschrieben:Tja, und dann wundert man sich, dass das Flaschen/Gläschenkind später nur Nudeln mit Ei oder Ketchup isst

Sorry aber das ist mindestens genauso ein Quatsch-Klischee wie die Argumente gegen Stillen!!!
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vom Handy aus
--- hast natürlich Recht. Aber der Gläschengeschmack ist schon ein spezifischer, und dass Geschmack trainierbar ist bzw. z.T. auch auf Gewöhnung beruht hat ja sicherlich jede/r schonmal im Alltag bemerkt. Ich hab das allerdings wirklich etwas apodiktisch formuliert, sorry

Re: Hilfe bei Antistilldiskussion
Verfasst: 06.06.2014, 20:20
von soda
Kinder haben auch mal Marotten. Mein Patenkind weigert sich zur Zeit standhaft, irgendwelches Gemüse oder Obst zu essen, will immerzu Fanta trinken (kennt er aus dem Urlaub) und Eis essen. Und das, obwohl er nie Gläschen gefüttert bekam.
Mal so - mal so.
Re: Hilfe bei Antistilldiskussion
Verfasst: 07.06.2014, 06:24
von Anca
Ich hab auch ein gutes Beispiel für verschobene Wahrnehmung. Eine Bekannte sagte zu mir, nachdem sie vom Stillen auf die Flasche umgestiegen ist, dass das total praktisch sei, da sie es überall mit hinnehmen kann. Ich sagte dann: "Ääh...aber deine Brüste hast du doch auch immer dabei!" Ich habe wirklich lange über diese Aussage nachgedacht und überlegt, was sie damit meinen könnte. Vielleicht hat dieser Punkt auch mit der Schamgrenze zu tun. Möglicherweise empfinden es einige Mütter als stressig unterwegs nach einer Stillmöglichkeit zu suchen, wenn sie nicht öffentlich stillen möchten oder es sich nicht trauen. Natürlich ist das auch wieder ein Teufelskreis. Würde man mehr stillende Frauen sehen, würden sicher auch mehr zeigen.
Re: Hilfe bei Antistilldiskussion
Verfasst: 07.06.2014, 08:37
von Schokolinchen
Wenn mich jemand ganz offen fragt "du, ich bin unsicher, ob ich (weiter-)stillen soll, was denkst du", dann bin ich mit Feuereifer dabei. Aus einer Diskussion mit Müttern, die ohnehin gegen das Stillen eingestellt sind (kenne ich persönlich allerdings nicht so viele) oder die nach kurzer Stillzeit bereits sicher sind, auf die Flasche umsteigen zu wollen, halte ich mich eher raus. Ich erwähne dann vielleicht noch, dass ich 2,5 Jahre lang problemlos gestillt habe und es jederzeit wieder machen würde, aber das war es dann. Auch wenn mich die üblichen Contra-Argumente nerven, habe ich echt keine Lust auf eine fruchtlose Diskussion, bei der ich mich eventuell auch noch rechtfertige.
Ich bin selbst sehr blauäugig ans Stillen rangegangen und hatte auch den üblichen Plan, nach einem halben Jahr umzusteigen auf Beikost. Ich dachte, das macht man halt so und fand LZS mehr als seltsam. Tja und als der Plan nicht aufging, weil mein Sohn üüüüberhaupt kein Interesse an etwas anderem als Mittermilch zeigte, habe ich über google nach Tipps zum Abstillen gesucht und bin auf SuT gestoßen und habe mir zum ersten Mal überlegt, ob es nicht auch einen anderen Weg gibt.
Wenn das für andere Frauen aber nicht vorstellbar ist und sie lieber Gläschen und Flasche geben...auch OK. Solange sie mir meinen Weg nicht madig machen wollen, ist das völlig in Ordnung für mich.
Re: Hilfe bei Antistilldiskussion
Verfasst: 07.06.2014, 11:49
von EinfachIch
Genau so ging es mir auch, ich hab das vor der sws gar nicht hinterfragt, dass babys irgendwann die flasche brauchen. Es wsr für mich völlig klar weil allgegenwärtig, dass man bisserl stillt und dann flasche und beikost gibt. Da hab ich mir nie Gedanken gemacht. Und genau das finde ich so erschreckend, dass das so die Norm ist, in allen Köpfen fest eingebrannt, das baby und seine Milchflasche.
Re: AW: Hilfe bei Antistilldiskussion
Verfasst: 07.06.2014, 13:00
von MaareMum
Komisch, ich hab nie über Flasche nachgedacht und von Anfang an gesagt, ich will 1 Jahr stillen. Und erst als das Kind dann da war und ich mehr darüber wusste und mitbekommen habe, hörte und fand ich dieses 4 Monate Stillen und dann Flasche völlig unlogisch. Vielleicht lag es daran, dass ich vorher keine kleinen Kinder in meinem nahen Umfeld hatte.
Komischerweise wollen gerade alle Zweit-Mamas um mich rum mit 4-5 Monaten abstillen, obwohl sie das erste Kind deutlich länger gestillt haben.
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vom Handy aus
Re: AW: Hilfe bei Antistilldiskussion
Verfasst: 07.06.2014, 13:04
von Omama
Mutterhenne hat geschrieben:MaareMum hat geschrieben:Mutterhenne hat geschrieben:Tja, und dann wundert man sich, dass das Flaschen/Gläschenkind später nur Nudeln mit Ei oder Ketchup isst

Sorry aber das ist mindestens genauso ein Quatsch-Klischee wie die Argumente gegen Stillen!!!
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--- hast natürlich Recht. Aber der Gläschengeschmack ist schon ein spezifischer, und dass Geschmack trainierbar ist bzw. z.T. auch auf Gewöhnung beruht hat ja sicherlich jede/r schonmal im Alltag bemerkt. Ich hab das allerdings wirklich etwas apodiktisch formuliert, sorry

Ich habe hier genau so ein "Ketschebum" Kind, dass Ei Majo und Butter lieeebt.
Und ich stille noch, nach wie vor!

Re: Hilfe bei Antistilldiskussion
Verfasst: 07.06.2014, 13:06
von Omama
Ach ja, und wir lieben es ausgewogen und lecker zu kochen.
Wir haben BLW gemacht und keinen Stress mit dem Essen.
Also vorsicht mit solchen Stigmata.