Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"?
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Herzenssache
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Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"
Bienenmeister, ich glaube Yvi meinte, dass das die Eltern entscheiden und nicht sie. Also nicht, dass die Kinder immer machen würden was die Eltern sagen, sondern, dass zumindest der Gastgeber ohne Kinder an dieser Entscheidung nicht beteiligt ist.
Mich überrascht ehrlich gesagt, dass so viele sagen, die Kinder bleiben nicht sitzen. Wir haben sehr sehr sehr viele Kinder im Freundeskreis und alle bleiben sitzen, bis das Essen beendet ist. In größeren Runden, wo die Erwachsenen noch länger sitzen und quatschen, reicht es natürlich, wenn alle Kinder fertig sind. Eine wirkliche Meinung hab ich (da kinderlos) dazu gar nicht. Ich kenne es allerdings wirklich nur so. Erst heute war ich bei Freunden zum frühstück. Mit am Tisch fünft Jungs im Alter von 2-8. Die essen ganz normal mit und erst wenn alle Kinder fertig sind stehen sie gemeinsam auf und bringen die Sachen in die Küche.
Ich denke mir, wenn ein Kind aufsteht, wollen alle anderen Kinder auch und dann kann kein Kind mehr ruhig und vernünftig essen.
Ansonsten kann ich als ebenfalls kinderlose auch bestätigen, dass mich einige Sachen manchmal stören. Es geht dabei doch gar nicht darum, dass ein Wirbelwind mich nervt oder dass ich finde, dass die Eltern schlecht erziehen. Manche Sachen stören ja den einen und den anderen einfach gar nicht. Wäre ja schlimm, wenn alle auf die selben Sachen Wert legen würden.
Mich überrascht ehrlich gesagt, dass so viele sagen, die Kinder bleiben nicht sitzen. Wir haben sehr sehr sehr viele Kinder im Freundeskreis und alle bleiben sitzen, bis das Essen beendet ist. In größeren Runden, wo die Erwachsenen noch länger sitzen und quatschen, reicht es natürlich, wenn alle Kinder fertig sind. Eine wirkliche Meinung hab ich (da kinderlos) dazu gar nicht. Ich kenne es allerdings wirklich nur so. Erst heute war ich bei Freunden zum frühstück. Mit am Tisch fünft Jungs im Alter von 2-8. Die essen ganz normal mit und erst wenn alle Kinder fertig sind stehen sie gemeinsam auf und bringen die Sachen in die Küche.
Ich denke mir, wenn ein Kind aufsteht, wollen alle anderen Kinder auch und dann kann kein Kind mehr ruhig und vernünftig essen.
Ansonsten kann ich als ebenfalls kinderlose auch bestätigen, dass mich einige Sachen manchmal stören. Es geht dabei doch gar nicht darum, dass ein Wirbelwind mich nervt oder dass ich finde, dass die Eltern schlecht erziehen. Manche Sachen stören ja den einen und den anderen einfach gar nicht. Wäre ja schlimm, wenn alle auf die selben Sachen Wert legen würden.
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Elena
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Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"
Hm, ich bin eigentlich recht pingelig mit Tischsitten, aber das mit dem Sitzenbleiben beim Essen finde ich schwierig. Meine Kinder sind eher ruhig, also keine Zappelphilippe mit unbändigem Bewegungsdrang, trotzdem dürfen sie aufstehen, wenn sie fertig sind. Aber auch erst dann, hier wird nicht mit Keks in der Hand durch die Wohnung gelaufen. Das ist übrigens eine Regel, die ICH gegenüber FREMDEN Kindern durchsetze.
Meine Kinder sind 1, 3 und 5 Jahre alt und essen immer schon sehr wenig. Sie sind einfach viel, viel schneller fertig mit dem Essen als die Erwachsenen. Die Kleinste fängt an, sich das Essen in die Haare zu schmieren, wenn sie keinen Hunger mehr hat. Wenn man ihr das Essen dann wegnimmt, schreit sie. Da bleibt also nur runtersetzen und spielen lassen. Sie krabbelt dann gerne zu den beiden andern hin, zieht sich an deren Stuhl hoch und fängt an, sie zu begrabbeln. Großes Geschrei und Gekicher... die können dann also auch nicht mehr sitzenbleiben. Wenn die drei dann aufgestanden sind, wird es am Tisch gemütlich, mein Mann und ich können uns endlich mal unterhalten. Genauso, wenn Besuch da ist. Ich finde einfach, bei mehr als 2 Kindern unter 5 Jahren ist es turbulent am Tisch. Da muss immer irgendjemand abgeputzt werden, braucht dies und das, es fällt ein Löffel runter und so weiter. Mich stresst das essen mit vielen kleinen Kindern am Tisch immer etwas und ich habe GAR nichts dagegen, wenn die dann irgendwann verschwinden! Ich finde es schrecklich, wenn, wie bei Bekannten, der 2jährige sitzenbleiben muss, obwohl er unzufrieden ist und ständig meckert. Er bekommt dann alle 2 Minuten gesagt, dass er "gleich" aufstehen darf, und das zusammen mit seinem Gemecker sprengt jedes aufkeimende Gespräch am Tisch.
Ich kenne auch 2- oder 3jährige, die ewig friedlich am Tisch sitzen und vor sich hinessen. Aber die sind ja dann beschäftigt. Ich kenne ehrlich gesagt keine Kinder in dem Alter, die sich am Tisch länger ruhig verhalten, wenn sie fertig sind. Gibts die wirklich????
Meine Kinder sind 1, 3 und 5 Jahre alt und essen immer schon sehr wenig. Sie sind einfach viel, viel schneller fertig mit dem Essen als die Erwachsenen. Die Kleinste fängt an, sich das Essen in die Haare zu schmieren, wenn sie keinen Hunger mehr hat. Wenn man ihr das Essen dann wegnimmt, schreit sie. Da bleibt also nur runtersetzen und spielen lassen. Sie krabbelt dann gerne zu den beiden andern hin, zieht sich an deren Stuhl hoch und fängt an, sie zu begrabbeln. Großes Geschrei und Gekicher... die können dann also auch nicht mehr sitzenbleiben. Wenn die drei dann aufgestanden sind, wird es am Tisch gemütlich, mein Mann und ich können uns endlich mal unterhalten. Genauso, wenn Besuch da ist. Ich finde einfach, bei mehr als 2 Kindern unter 5 Jahren ist es turbulent am Tisch. Da muss immer irgendjemand abgeputzt werden, braucht dies und das, es fällt ein Löffel runter und so weiter. Mich stresst das essen mit vielen kleinen Kindern am Tisch immer etwas und ich habe GAR nichts dagegen, wenn die dann irgendwann verschwinden! Ich finde es schrecklich, wenn, wie bei Bekannten, der 2jährige sitzenbleiben muss, obwohl er unzufrieden ist und ständig meckert. Er bekommt dann alle 2 Minuten gesagt, dass er "gleich" aufstehen darf, und das zusammen mit seinem Gemecker sprengt jedes aufkeimende Gespräch am Tisch.
Ich kenne auch 2- oder 3jährige, die ewig friedlich am Tisch sitzen und vor sich hinessen. Aber die sind ja dann beschäftigt. Ich kenne ehrlich gesagt keine Kinder in dem Alter, die sich am Tisch länger ruhig verhalten, wenn sie fertig sind. Gibts die wirklich????
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Herzenssache
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Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"
Also, dass Kinder früher aufstehen, finde ich auch völlig ok. Nur eben erst, wenn die anderen Kinder auch fertig sind. So kenne ich das.
In unserer Familie, bzw. in der Familie von meinem Freund gibt es eine "Problemfamilie" die von allen etwas kritisch gesehen wird. Der kleine ist auch ein Frühchen und entwicklungsverzögert. Jetzt ist er 5. Letztes Jahr waren wir Essen mit der ganzen Familie in einem Restaurant. Nach etwa 2 Stunden fing er an zu zappeln und stand dann irgendwann auf. Das wurde von der Familie ziemlich kritisch gesehen und dann eben damit entschuldigt, dass er ja in Behandlung ist.
Wenn ich das so höre, hat sich der Knirps eigentlich außerordentlich gut geschlagen. Der Rest am Tisch war eher älter (ü 60). War das damals so viel anders? Wie wurde das gemacht? Strafen? Schläge? Ich stell mir das schwierig vor ein Kleinkind dazu zu bekommen, wenn es das stillsitzen einfach nicht mehr aushält.
In unserer Familie, bzw. in der Familie von meinem Freund gibt es eine "Problemfamilie" die von allen etwas kritisch gesehen wird. Der kleine ist auch ein Frühchen und entwicklungsverzögert. Jetzt ist er 5. Letztes Jahr waren wir Essen mit der ganzen Familie in einem Restaurant. Nach etwa 2 Stunden fing er an zu zappeln und stand dann irgendwann auf. Das wurde von der Familie ziemlich kritisch gesehen und dann eben damit entschuldigt, dass er ja in Behandlung ist.
Wenn ich das so höre, hat sich der Knirps eigentlich außerordentlich gut geschlagen. Der Rest am Tisch war eher älter (ü 60). War das damals so viel anders? Wie wurde das gemacht? Strafen? Schläge? Ich stell mir das schwierig vor ein Kleinkind dazu zu bekommen, wenn es das stillsitzen einfach nicht mehr aushält.
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Elena
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Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"
Schwierig - und unglaublich anstrengend für die Eltern. Denn dann muss man entweder ständig drohen bzw. besänftigen/vertrösten oder ständig unterhalten. Ich finde, davon hat keiner etwas. Lange am Tisch sitzen entspricht einfach nicht der Natur der meisten Kinder und das ist gut so. Und auch Kinder sind unterschiedlich - manche sind nach 5 min satt, andere essen wirklich lange, und dann sind sie noch unterschiedlich alt. Ich finde deshalb auch die Regel "erst aufstehen, wenn die anderen Kinder fertig sind" nicht so toll. Bei uns führt das nämlich dazu, dass das eine Kind zum andern sagt "jetzt iss mal endlich fertig, dann können wir spielen gehen".Herzenssache hat geschrieben: Ich stell mir das schwierig vor ein Kleinkind dazu zu bekommen, wenn es das stillsitzen einfach nicht mehr aushält.
Ab dem Schulalter kann man schon ein bisschen was verlangen, finde ich, denn dann können die Kinder ja erwiesenermaßen länger stillsitzen. Aber vorher finde ich es einfach anstrengend für alle, diese Regel durchzusetzen.
ABER: Ich finde es wichtig, dass aufgestandene Kinder die Leute am Tisch nicht stören. Bei uns werden lebhafte Kinder dann in ein anderes Zimmer oder nach draußen komplementiert. Im Restaurant achte ich sehr darauf, dass andere Gäste nicht gestört werden. Da greife ich notfalls auch sehr deutlich durch, meine Kinder mussten sich auch schon mal wieder am den Tisch sitzen, weil sie anfingen rumzurennen (das war beim unkomplizierten Italiener auf der ansonsten fast leeren Terrasse, aber ich finde, gewisse Regeln kann man einüben).
Ich finde es gut, sich vor Augen zu halten, wie es für die Kinder ist. Wir freuen uns, dass unsere Freunde zu Besuch sind und möchten uns mit ihnen gemütlich unterhalten. Das geht prima beim Essen. Die Kinder freuen sich, dass ihre Freunde zu Besuch sind, und möchten mit ihnen spielen. Das geht nicht am Esstisch. Beide Bedürfnisse sehe ich erstmal gleichwertig. Dass es bei besonderen Anlässen anders sein kann, sei mal dahingestellt.
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Elena
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Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"
Rumhängen am Tisch kann ich auch nicht haben, da sage ich im Normalfall auch etwas (außer, das Kind ist krank oder müde!) bei meinen Kindern. Und die sind 3 und 5 Jahre alt. Wenn die rumhängen, geht auch leichtmal was daneben oder ein Glas fällt zu Boden. Das hat also schon praktische Gründe, das zu unterbinden. Und als unhöflich empfinde ich es auch. Aber sagen würde ich nur bei meinen Kindern etwas!Yvi19 hat geschrieben: Das Schmatzen war tatsächlich eine 9 jährige. Die hing gelangweilt am Tisch und schmatzte vor sich hin.
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AnnaKatharina
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Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"
2 Stunden?Herzenssache hat geschrieben:Also, dass Kinder früher aufstehen, finde ich auch völlig ok. Nur eben erst, wenn die anderen Kinder auch fertig sind. So kenne ich das.
In unserer Familie, bzw. in der Familie von meinem Freund gibt es eine "Problemfamilie" die von allen etwas kritisch gesehen wird. Der kleine ist auch ein Frühchen und entwicklungsverzögert. Jetzt ist er 5. Letztes Jahr waren wir Essen mit der ganzen Familie in einem Restaurant. Nach etwa 2 Stunden fing er an zu zappeln und stand dann irgendwann auf. Das wurde von der Familie ziemlich kritisch gesehen und dann eben damit entschuldigt, dass er ja in Behandlung ist.
Wenn ich das so höre, hat sich der Knirps eigentlich außerordentlich gut geschlagen. Der Rest am Tisch war eher älter (ü 60). War das damals so viel anders? Wie wurde das gemacht? Strafen? Schläge? Ich stell mir das schwierig vor ein Kleinkind dazu zu bekommen, wenn es das stillsitzen einfach nicht mehr aushält.
Ein 5 jähriger?
Mit lauter 'langweiligen' Erwachsenen drumrum?
Ohne vorlesen oder so?
Ein Musterkind!
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
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AnnaKatharina
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Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"
Zum Sitzenbleiben, bis alle Kinder fertig sind:
Ich finde das extrem schwierig.
Meine Tochter isst in der Regel zügig (außer sie ist müde), und ist dann satt und fertig. Rumrennen mit Essen in der Hand macht sie dann nicht, für sie ist das Essen beendet, sie hat einfach keinen Hunger mehr.
Ihr bester Freund (und Nachbar) hingegen braucht eeeeeewig zum Essen. Wirklich eeeeeeeeeeeewig. Da sind oft wir quatschenden Erwachsenen schon fertig, wenn er noch isst.
Wir essen oft zusammen.
Fände ich ungerecht, wenn meine Tochter dann jedesmal noch 30 Minuten still sitzen müßte, bis er fertig ist.
Klar, wenn sie dann aufsteht und spielen geht, ist er auch manchmal hin und her gerissen, ob er noch essen oder auch spielen will.
Blöde Situation.
Ich finde das extrem schwierig.
Meine Tochter isst in der Regel zügig (außer sie ist müde), und ist dann satt und fertig. Rumrennen mit Essen in der Hand macht sie dann nicht, für sie ist das Essen beendet, sie hat einfach keinen Hunger mehr.
Ihr bester Freund (und Nachbar) hingegen braucht eeeeeewig zum Essen. Wirklich eeeeeeeeeeeewig. Da sind oft wir quatschenden Erwachsenen schon fertig, wenn er noch isst.
Wir essen oft zusammen.
Fände ich ungerecht, wenn meine Tochter dann jedesmal noch 30 Minuten still sitzen müßte, bis er fertig ist.
Klar, wenn sie dann aufsteht und spielen geht, ist er auch manchmal hin und her gerissen, ob er noch essen oder auch spielen will.
Blöde Situation.
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Kattirina
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Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"
Zum Stillsitzen (bzw. Werbung für Mitgefühl mit kleinen Tisch-Zapplern): Mir ist gerade mal wieder aufgefallen, wie schweeeer Sitzenbleiben ist! Für mich, meine ich! Und ich bin sogar schon über 30...
Wir waren heute mal wieder in des Kindes Lieblingsrestaurant (nur wir zwei), wo das Kind immer ewig isst. Locker eine Stunde. Ich bin dann schon eine halbe Stunde fertig mit Essen und Kaffee, und erfreue mich dann noch ca. eine Viertelstunde daran, wie das Kind genüsslichst eine Prise Reis nach der andern auf die eine oder andere Art und Weise in den Mund befördert. Herrlich anzuschauen!
Aber die nächste Viertelstunde? Natürlich bleibe ich sitzen (aber nicht mehr ganz aufrecht
), ich will ja nicht unhöflich sein bzw. ich kann ja nicht schonmal aufstehen und einfach draußen spielen. Aber die Konzentration lässt doch stark nach, die Hand zuckt nach dem Handy, der Kopf geht die Einkaufsliste durch, der Blick durchsucht die Umgebung nach Abwechslung, die Stimmung sinkt.
Oder: Wer war auch schonmal auf einem laaaangen Abendessen (z.B. in Frankreich, z.B. bei der noch recht frischen Schwiegerfamilie), wo es während des ganzen Essens (2-3h) kein anderes Thema als die Nachbarn vom Sommerhaus gibt? Von denen man noch nie jemanden getroffen hat? Und selbstverständlich keinem der Anwesenden auffällt, dass man selbst auch da ist, eine schweigende Hülle? Da hätte ich auch gerne mal das Laserschwert gezückt
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Wir waren heute mal wieder in des Kindes Lieblingsrestaurant (nur wir zwei), wo das Kind immer ewig isst. Locker eine Stunde. Ich bin dann schon eine halbe Stunde fertig mit Essen und Kaffee, und erfreue mich dann noch ca. eine Viertelstunde daran, wie das Kind genüsslichst eine Prise Reis nach der andern auf die eine oder andere Art und Weise in den Mund befördert. Herrlich anzuschauen!
Aber die nächste Viertelstunde? Natürlich bleibe ich sitzen (aber nicht mehr ganz aufrecht
Oder: Wer war auch schonmal auf einem laaaangen Abendessen (z.B. in Frankreich, z.B. bei der noch recht frischen Schwiegerfamilie), wo es während des ganzen Essens (2-3h) kein anderes Thema als die Nachbarn vom Sommerhaus gibt? Von denen man noch nie jemanden getroffen hat? Und selbstverständlich keinem der Anwesenden auffällt, dass man selbst auch da ist, eine schweigende Hülle? Da hätte ich auch gerne mal das Laserschwert gezückt
Kattirina mit Sommersohn 2011
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Elena
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Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"
Gute Beispiele! So ist es.
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Re: Wie sehr "darf" man sich bei anderen Eltern "einmischen"
Ich bin Mitte zwanzig. Ich kann (wenn es denn sein muss) mich wirklich am Tisch benehmen. Aber ... Ich habe blöde Angewohnheiten.
Ich liebe es zu knien. Ja! Ich kniee auf meinem Stuhl. Oder habe ein Bein angewinkelt.
Grausam. Ich versuche jetzt schon darauf zu achten es zu lassen - aber es klappt nicht. Es ist einfach bequem. Noch besser - Schneidersitz.
Wenn es im Restaurant länger dauert und die Stühle nicht allzu bequem sind dann rutsche ich immer hin und her.
Schlimm.
Das wollte ich nur mal zur Unruhe am Tisch beitragen
)
Unterwegs mit einem Apfelgerät
Ich liebe es zu knien. Ja! Ich kniee auf meinem Stuhl. Oder habe ein Bein angewinkelt.
Grausam. Ich versuche jetzt schon darauf zu achten es zu lassen - aber es klappt nicht. Es ist einfach bequem. Noch besser - Schneidersitz.
Wenn es im Restaurant länger dauert und die Stühle nicht allzu bequem sind dann rutsche ich immer hin und her.
Schlimm.
Das wollte ich nur mal zur Unruhe am Tisch beitragen
Unterwegs mit einem Apfelgerät


