Re: längere Schlafphasen mit Gordon-Methode???
Verfasst: 04.05.2014, 12:34
Wenn mein Kind nachts nun wach wird, dann verlangt sie erst einmal nach der Brust und weint kurz, wenn ich ihr sage, dass die Brust noch schläft und erst wieder wach ist, wenn es hell wird. Dann biete ich ihr Wasser und Banane an, was meistens erst einmal wütend abgelehnt wird, genauso wie der Teddy und ein selbst genähtes Herz (mit Bändern dran mit Knöpfen, Knopflöchern, Klettverschluss; hatte die Hoffnung, dass sie sich damit in den Schlaf "fummeln" kann, da sie während des Stillen immer mit den Händen am arbeiten ist). Streicheln und Berührungen mag sie gar nicht (auch in nicht wütendem Zustand). Herumtragen kam für mich auch nicht in Frage, denn das müsste ich dann ja auch wiederum irgendwann abgewöhnen. Glücklicherweise verlangt sie auch nicht danach oder weint so heftig und lange am Stück (außer in der ersten Nacht), dass es nötig wäre. Wenn Schneckchen die erste Wut hinter sich gelassen hat, verlangt sie von alleine nach Wasser und Banane und Teddy bzw. nimmt die Dinge an, wenn man sie ihr nochmal anbietet. Ich habe auch eine Säuglingsflasche mit Nuckelaufsatz mit etwas Wasser gefüllt, weil ich dachte, dass das vorerst ein Brustersatz sein könnte. Diese nimmt sie aber nur ganz selten und dann auch nur kurz (man muss da ja schon ordentlich sauen bis was raus kommt. Da funktioniert ihre Schnabeltasse besser
). Ansonsten erzähle ich ihr manchmal eine Geschichte oder sage ihr wie man einschläft, also hinlegen, Augen schließen und warten bis der Schlaf kommt. Sage ihr auch, dass ich sie lieb habe und da bin und lobe sie, dass sie alles ganz toll macht mit dem Einschlafen.
Genaugenommen habe ich die Gordonmethode nicht wirklich durchgeführt. Ich habe ihr von vorneherein keine Brust mehr gegeben in dem von mir ausgemachten Zeitraum. Ich habe lange überlegt, ob ich es nach Gordon machen soll, also die ersten Nächte nur kurz stillen und dann die Brust wegnehmen, damit sie ohne einschläft. Ich habe entschieden, dass das für mein Mädchen letztlich wahrscheinlich noch frustrierender ist die Brust immer weggenommen zu bekommen, als sie gar nicht erst zu haben. Wir haben diesen Teil also übersprungen und ebenso das auf den Arm nehmen. Letzteres klappt aber nur so gut, weil mein Kind während der Wachphase zu fast 100% liegen bleibt ohne sich zu beschweren. Sie setzt sich nur ab und zu mal auf, lässt sich dann aber auch wieder hinlegen. Manchmal liegt sie kurz zum Kuscheln auf mir, aber dann ist die Brust zu nah. Habe festgestellt, dass es besser in der Nacht klappt, wenn sie nicht direkt neben mir auf meiner Matratze liegt, sondern in ihrem Bett, dass als Bestellbett mit einer entfernten Gitterseite an meiner Matratze steht. Als Begrenzung habe ich ein Stillkissen zwischen uns gelegt, da sie oft schläft wie ein Seestern und zu mir robben würde in der Nacht.
Vor zwei Nächten durfte ich feststellen, dass mein Kind auch vor 3 Uhr lange Wachphasen hat. Sie war von 1 Uhr an 1,5 Std wach
. Bis dahin hatte sie 5h geschlafen gehabt. Ich denke/hoffe/BETE, dass es mit der Zeit besser wird. Sie ist es ja ihr ganzes Leben lang gewohnt nicht länger als 3 Std am Stück zu schlafen und nun bei längerer Schlafphase entsprechend ausgeschlafen. Heute Nacht habe ich die Strategie etwas geändert und ihr schon um 3:30 die Brust gegeben, nachdem sie 7h geschlafen hat. Nach 10 Min nuckeln war sie wieder im Träumeland. Dann wieder um 5:45 zum Stillen aufgewacht und dann um 7:15. Ich bin mir sehr unsicher, ob das richtig ist oder ob ich nicht doch weiterhin bis 5Uhr durchhalten soll. Habe ein bisschen Angst, dass die Schlafphasen wieder kürzer werden, wenn sie merkt, dass sie nun doch wieder beim Aufwachen die Brust bekommt. Naja, mir tat diese Nacht trotzdem gut, da ich das erste Mal wieder mehr als 4/5 Stunden Schlaf hatte.
Ich hoffe, dass mein Mädchen nun bald einen Weg in den Schlaf ohne Brust findet, denn auf Dauer halte ich diese Wachphasen nicht aus.
Viele Grüße,
Melody17
Genaugenommen habe ich die Gordonmethode nicht wirklich durchgeführt. Ich habe ihr von vorneherein keine Brust mehr gegeben in dem von mir ausgemachten Zeitraum. Ich habe lange überlegt, ob ich es nach Gordon machen soll, also die ersten Nächte nur kurz stillen und dann die Brust wegnehmen, damit sie ohne einschläft. Ich habe entschieden, dass das für mein Mädchen letztlich wahrscheinlich noch frustrierender ist die Brust immer weggenommen zu bekommen, als sie gar nicht erst zu haben. Wir haben diesen Teil also übersprungen und ebenso das auf den Arm nehmen. Letzteres klappt aber nur so gut, weil mein Kind während der Wachphase zu fast 100% liegen bleibt ohne sich zu beschweren. Sie setzt sich nur ab und zu mal auf, lässt sich dann aber auch wieder hinlegen. Manchmal liegt sie kurz zum Kuscheln auf mir, aber dann ist die Brust zu nah. Habe festgestellt, dass es besser in der Nacht klappt, wenn sie nicht direkt neben mir auf meiner Matratze liegt, sondern in ihrem Bett, dass als Bestellbett mit einer entfernten Gitterseite an meiner Matratze steht. Als Begrenzung habe ich ein Stillkissen zwischen uns gelegt, da sie oft schläft wie ein Seestern und zu mir robben würde in der Nacht.
Vor zwei Nächten durfte ich feststellen, dass mein Kind auch vor 3 Uhr lange Wachphasen hat. Sie war von 1 Uhr an 1,5 Std wach
Ich hoffe, dass mein Mädchen nun bald einen Weg in den Schlaf ohne Brust findet, denn auf Dauer halte ich diese Wachphasen nicht aus.
Viele Grüße,
Melody17