Hallo Lärche & alle anderen
Hier auch mein erster Eindruck (VORSICHT SPOILER!)
Dies ist mein erstes (aber sicher nicht letztes) Jonasson-Buch. Ich finde diesen allwissenden Erzähler, der immer wieder etwas von der Zukunft anspricht, dann aber in eine ganze andere Nebengeschichte abdriftet, super!
Wie Lärche gefällt mir die Gegenüberstellung von Nombeko und Thabo. Sehr gelungen finde ich, dass Nombeko eben die Frau ist, die anders ist, als alle Frauen, die Thabo zuvor um den Finger gewickelt hat. Und trotzdem sthet sie ihm in vielem sehr nahe (Schlitzohr, intelligent, Kämpfernatur, Glückspilz...).
Aber auch die Geschichte von Ingmar finde ich zum Schreien komisch. Auch wenn er, wie Lärche beschreibt, nicht sonderlich sympathisch wirkt, ist er doch (und so sagt es seine Frau auch immer), voller Leben und Ideen. Die Art, wie er sich in eine Idee versteifen kann, ist doch der von Nombeko und Thabo gar nicht so fern. Aber im Unterschied zu ihnen fehlt ihm die Flexibilität und Intelligenz der anderen.
Und wie Lärche mag ich einfach die skurrilen Charaktere. Vor allem hoffe ich, die Chinesinnen bleiben uns noch lange erhalten. Ich bin ja gespannt, wie ihre Fähigkeiten, Nombeko von Hilfe sein werden.
Toll finde ich, wie Jonasson die Politik auf genau so komische Art hineinbringt und da und dort wieder einmal gegen einst mächtige Politiker schiesst. Das gelingt ihm alles unter dem Deckmantel dieser skurrilen Handlung. Somit zeigt der Autor, dass die „dummen“ die Welt regieren und die intelligenten Analphabeten nur mit Glück mitmischen können. Die Art, wie der Autor das sagt finde ich Klasse.
Ich bin gespannt auf eure freien Eindrücke. Mein Mädchen schläft nun und mein Mann ist nicht zu Hause. Das heisst für mich: einen Abend mit Nombeko und Co.
