GORDON-Methode - Erfahrungen?!

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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FuFu
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Re: GORDON-Methode - Erfahrungen?!

Beitrag von FuFu »

Ich habe mich jetzt auch erstmal dagegen entschieden nachts oder gar ganz abzustillen. Zum einen ist Klein-FuFu gerade krank - da erübrigt sich das ganze eh erstmal - und zum anderen habe ich den Eindruck, dass da ganz viel Mama-Tanken dabei ist, weil ich ja tagsüber nicht da bin. Und da hätte ich kein gutes Gefühl, ihr das wegzunehmen.Und Klein-FuFu nimmt keinen Schnuller. Nur den Daumen.

Vielleicht denke ich in ein bis zwei Monaten wieder anders :wink: Die Nächte sind gerade auch wieder etwas erträglicher geworden, trotz Schnupfen. :D

Aber wir werden es nach meinem Urlaub mal versuchen mit einem Seitenwechsel, d.h. der Papa legt sich neben Klein-FuFu und hat dann den "Erstzugriff" und wenn sie trotz Papa-Kuscheln aufs Stillen besteht, kann er sie rüberreichen. Vielleicht entspannt das meine Nächte auch schon etwas. :roll:
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Klein-FuFu Dez. 2012
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Blubberella
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Re: GORDON-Methode - Erfahrungen?!

Beitrag von Blubberella »

mafe hat geschrieben:Auch noch ne Frage: brauchen die Kinder den Schnuller noch, um das saugbedürfnis zu befriedigen, wenn sie nicht mehr gestillt werden? Weil je nachdem wann wir das abstillen in Angriff nehmen, will ich eigentlich nicht mehr mit dem Schnuller anfangen; den muss man ja dann auch bald wieder abgewöhnen oder?!
Bei Gordon geht es ja nicht ums Abstillen sondern nur nachts. D.h. wenn Du tagsüber noch normal stillst brauchst Du keinen Schnuller. Oder liege ich da falsch?
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mafe
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Re: GORDON-Methode - Erfahrungen?!

Beitrag von mafe »

Ja stimmt, ich dachte nur, weil sie nachts viiiiel extremer stillt als tagsüber, dass das Saugbedürfnis nachts entsprechend hoch ist.

Wie haben es denn die erfolgreichen Mamis gemacht?
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Nusserl
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Re: GORDON-Methode - Erfahrungen?!

Beitrag von Nusserl »

Meine Kleine hat Nachts am Anfang eine Wasserflasche genommen. Aber relativ schnell gar nichts mehr. Ich hatte ihr sogar Schnuller angeboten, aber den hat sie verweigert.
Sie hat sich nachts einfach angekuschelt und weiter geschlafen. Und im Sommerurlaub begonnen durch zu schlafen.
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Prinzenmutti
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Re: GORDON-Methode - Erfahrungen?!

Beitrag von Prinzenmutti »

midsummer83 hat geschrieben:Da schließe ich mich Mafe´s Frage sofort an: ist es für das Kind wirklich leichter, von dem nicht stillenden Elternteil getröstet zu werden?

Ich frage mich auch, ob die Kinder wirklich unterscheiden können: zu bestimmten Zeiten (z.B. vor 23 Uhr und ab 6 Uhr) die Brust zum Einschlafen zu bekommen - und zu anderen Zeiten nicht?!

@ August: unser Kleiner ist 11 Monate alt und bekommt tagsüber nur noch 1-2 Mal die Brust.
Bei uns war es nicht leichter. Erst sollte das mein mann machen, aber am zweiten abend bin ich doch kurz rein und die aus hat dann bis 6 uhr früh mein Mann auf trab gehalten. Sie hat sehr wenig geweint aber war soooo oft wach und es war für mein Mann sehr anstrengend. er ist tagsüber kaum da und trotzdem hängt sie an dem Papa- die 4te nacht war ich komplett da und hab sie halbstündlich gestillt weil sie ein kompletten verkehrten Tag -nacht rytmus hatte. Sie war todmüde wusste aber nicht ob Tag oder nacht war etc.

Vor zwei Tagen neuer Versuch. Mir tat mein Mann so leid. meist kommt er nach 11 -12 stunden nach hause. deswegen übernehm ich es jetzt. Es läuft viel besser.
erste Nacht 19:30 uhr kind will nicht einschlafen, hab sie wieder aus dem bett geholt.
gegen 21 uhr ins Bett gebracht geschlafen bis 1:30uhr
zwischen 1:30 uhr und ? hab ich sie beruhigt. müsste so halbe stunde bis eine stunde gewesen sein. ich bin dann bei ihr eingeschlafen. um 4 uhr bin ich wieder in unser Bett rüber.
6Uhr gestillt und dann hat sie noch bis 10uhr geschlafen.

zweite Nacht: Zwischen 19 uhr und 20:30 zum einschlafen gebacht (war müde- wollte aber nicht so recht)
3:11 war sie wach und ich bin zu ihr rüber, sie hat dann bis 5:30 sehr unruhig geschlafen. Dann sind wir kurz nach unten weil Männe sich grad zur Arbeit fertig gemacht hat. Kurz vor 6 uhr hab ich sie gestillt und sie hat dann wieder bis 10uhr geschlafen.

dritte Nacht: gegen 19.30uhr schlafen gelegt und jetzt bin ich gespannt wie es heute läuft.
Ich stille kurz vor dem schlafen - leg sie aber noch wach hin und dann darf ab 6 uhr gestillt werden. Geweint hat sie bei meinem Mann damals anfang dez. wie jetzt auch bei mir sehr wenig.
LG Prinzenmutti mit 06.07 ; 05.09 ; 11.12 ; 08.14 ; 04.18 ;12.19 und 07.22
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Prinzenmutti
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Re: GORDON-Methode - Erfahrungen?!

Beitrag von Prinzenmutti »

mafe hat geschrieben:Auch noch ne Frage: brauchen die Kinder den Schnuller noch, um das saugbedürfnis zu befriedigen, wenn sie nicht mehr gestillt werden? Weil je nachdem wann wir das abstillen in Angriff nehmen, will ich eigentlich nicht mehr mit dem Schnuller anfangen; den muss man ja dann auch bald wieder abgewöhnen oder?!
Wenn dein Kind bisher keinen Schnuller gehabt hat würd ich damit auch nicht anfangen-
LG Prinzenmutti mit 06.07 ; 05.09 ; 11.12 ; 08.14 ; 04.18 ;12.19 und 07.22
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Suleikha
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Re: GORDON-Methode - Erfahrungen?!

Beitrag von Suleikha »

Ich muss hier auch mal was fragen. Wir stecken gerade mittendrin (5 Nächte haben wir schon hinter uns). Er scheint es einerseits ganz gut zu akzeptieren, schläft auch ohne viel zu meckern wieder ein, wenn wir ihn im Arm halten. Allerdings wird er so zwischen zwölf und drei Uhr echt im fünf-Minuten-Takt wach...
Ich habe das Gefühl, dass er Durst hat, er schmatzt dann auch oft. ABER er will nichts trinken. :shock: Er verweigert Wasser, egal aus welchem Gefäß, egal ob im Halbschlaf oder richtig wach. Sobald er den Becher oder die Flasche (die er nur gaaanz selten mal unterwegs mit Wasser bekommen hat, sie also auch nicht als Brustersatz kennt) sieht, dreht er sich weg und schimpft. Essen will er auch nix. Das war bis jetzt jede Nacht so.
Sowohl Wasser trinken als auch Banane essen tut er tagsüber aber sehr gern. Kennt das hier jemand, dass das Kind alles verweigert? Als wir ihm mal ein paar Tropfen Wasser in den Mund geträufelt haben, weil wir dachten, dass er dann vielleicht doch was trinken mag, hat er alles empört wieder ausgespuckt. Ich meine, wenn er nichts braucht, ist das ja okay, aber er hat vorher halt teilweise stündlich oder sogar öfter gestillt. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass er einfach so von 100 auf 0 gehen kann, was die nächtliche Flüssigkeits- und Nahrungszufuhr angeht :(
Wieviel haben eure denn Nachts so getrunken/gegessen, als ihr mit Gordon angefangen habt?

LG, Suleikha
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mit dem zerstreuten Professor (09/12), der Erbsenzählerin (02/15) und dem Frechdachs (10/19).
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palme56
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Re: AW: GORDON-Methode - Erfahrungen?!

Beitrag von palme56 »

Hier wurde und wird Wasser getrunken, wenige Schlucke, und dann weiter geschlafen.


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Lösche Benutzer 14377

Re: GORDON-Methode - Erfahrungen?!

Beitrag von Lösche Benutzer 14377 »

Meine Befürchtung war/ist auch, dass die Nahrungszufuhr nicht von heute auf morgen abgestellt werden kann. Deswegen habe ich mir vorgenommen, es langsam anzugehen. Ich weiß nicht, ob das sinnvoll ist, zumindest wird sich der ganze Prozess dann über einen viel längeren Zeitraum strecken. Ich habe also vorerst von ca. 10 Uhr bis ca. 2 Uhr die Brust verweigert. Die erste Nacht war jämmerlich. Sie hat viel geweint und gejammert, hat sich aber auch immer wieder sehr gut beruhigt. Sie ist jeweils nach 5 Minuten Schlaf wieder wach geworden. In der zweiten Nacht lief es schon viel besser und in der dritten ist sie ohne Jammern wieder eingeschlafen. Das Projekt wurde an Weihnachten aber wieder abgebrochen, der Tagesablauf war so unregelmäßig das ich es ihr nicht antun wollte auch noch die Brust verwehrt zu bekommen. Weil jetzt auch noch ein Zahn gerade durchgebrochen ist und ein anderer in den Startlöchern steckt war das vielleicht auch ganz gut so. Sonst hätte ich ihre Zahnungsschmerzen übergangen und sie unnötig gequält mit meiner Gordonerei.
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Nelly2012
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Re: GORDON-Methode - Erfahrungen?!

Beitrag von Nelly2012 »

Das Thema interessiert mich gerade sehr und ich hätte da auch noch eine Frage zu:
Meine Tochter ist ja jetzt knapp 13 Monate alt und bräuchte von den Nährstoffen her ja noch zweimal Mumi am Tag. Oder habe ich das falsch in Erinnerung?
Jetzt fürchte ich, dass sie sich nach dem nächtlichen Abstillen auch tags recht schnell abstillen wird. Wie handhabt ihr das in diesem Alter mit der Milchzufuhr? Müsste ich dann nochmal auf Flaschenmilch umsteigen??


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Liebe Grüße,

Nelly mit ihren drei Mädels (2012, 2016 und 9/2019)
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