Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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Nelly2012
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex

Beitrag von Nelly2012 »

Ach ja, sie wacht (scheinbar durchs Zucken) ständig auf...


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anni1110
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex

Beitrag von anni1110 »

Danke dir. Ja, dieses Zucken haben wir hier nachts auch *gähn*
Heute war wieder ganz schlimm. Ich frag mal beim nächsten termin nach. Mal schauen, was der Oberarzt meint.
Danke für deine schnelle Antwort. :D
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Nelly2012
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex

Beitrag von Nelly2012 »

So, Sitzung fünf. Mit mächtig Geschrei. Habe mitgeheult. Soll mein Kind in Bauchlage auf meinen Oberschenkeln fixieren und dabei an- bzw. ausziehen. Aber sie schreit dabei so...
Therapeutin sagt, dass sei in gewisser Weise normal und sie lerne mit der Zeit, dass nichts schlimmes passiert. Wenn sie auf die Straße laufen wollte, hielte ich sie ja schließlich auch fest.
Komme mir irrsinnig schlecht vor, dass ich das mit ihr mache. Gleichzeitig will ich der Frau vertrauen und das durchziehen...


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mafe
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex

Beitrag von mafe »

Wird's denn schon besser mim schlafen?
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Nelly2012
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex

Beitrag von Nelly2012 »

Ja, der Tagschlaf ist zur Zeit super. Ob das an der Gym oder am Wechsel von zwei auf einen Tagschlaf liegt? Nachts ist es unverändert...


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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex

Beitrag von mafe »

Wie lang schläft sie denn am Tag? Unsere schläft tagsüber auch recht gut und ziemlich viel finde ich, aber vielleicht hat sie Nachholbedarf ;) (vormittags ca 1,5 Std. und nach'm "essen" ca. 1,5 Std.) allerdings muss ich immer mit liegen bleiben, sonst wäre sie nach spätestens 30 min wieder wach. Aber mit nur einem Kind kann man das ja durchaus noch mitmachen 8)

Abends/Nachts ist es dafür auch blöd und da ich auch einiges ausprobiert habe (Osthepathie, Physiotherapie, Chiropraktik) muss ich es wohl so hinnehmen... Und mir immer wieder sagen "irgendwann wird's besser, irgendwann wird's besser..." ;)
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beccarei
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex

Beitrag von beccarei »

Nelly2012 hat geschrieben:So, Sitzung fünf. Mit mächtig Geschrei. Habe mitgeheult. Soll mein Kind in Bauchlage auf meinen Oberschenkeln fixieren und dabei an- bzw. ausziehen. Aber sie schreit dabei so...
Therapeutin sagt, dass sei in gewisser Weise normal und sie lerne mit der Zeit, dass nichts schlimmes passiert. Wenn sie auf die Straße laufen wollte, hielte ich sie ja schließlich auch fest.
Komme mir irrsinnig schlecht vor, dass ich das mit ihr mache. Gleichzeitig will ich der Frau vertrauen und das durchziehen...
Nelly, das liest sich so frustriert. Ich kann Dich gut verstehen, ist immer doof, wenn die Kinder weinen.
Vertrau auf deinen Bauch. Wenn Du Dir so schlecht vorkommst, ist die Dame trotz ihres immensen Wissens vielleicht nicht die Richtige?
Ich denke immer wieder an euch!
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Nelly2012
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex

Beitrag von Nelly2012 »

Danke becca!!!!!
Die nächste Sitzung haben wir gottseidank erst in zwei Wochen. Bis dahin will ich versuchen, sie so an die Übungen zu gewöhnen, dass sie sich nicht mehr so aufregen muss. Vorhin hatten wir auch ein Erfolgserlebnis. Da hat sie nämlich im Seitsitz die Füße in den Mund genommen.
Mein Mann sagt, das sei ja nicht sooo schlimm, wenn sie während der halben Stunde mal ein bißchen weine. Zuhause solle ich halt nicht so rabiat vorgehen. Aber mir bricht es das Herz. Gestern hat sie es kurz geschafft, sich aus der Fixierung zu befreien und hat mich angesehen. Und ich durfte ihr nicht helfen. Das mach ich nicht mehr. Das nächste Mal rede ich mit der Frau, dass wir einen anderen Weg finden müssen, dann dauert das Ganze eben länger oder wie auch immer.

Mafe, so lange schläft sie gar nicht. Meist so zwischen 45 Minuten und 1,5 Stunden. Aber das ist ein Fortschritt, sonst hatten wir meist nur 20 Minuten.
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beccarei
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex

Beitrag von beccarei »

DAS klingt gut mit den Füßen. :-)
Ich weiß noch, wie ich unsere Kleine in der Babymassage gar nicht so anfassen konnte, wie das die anderen Mamies konnten. Sie schrie. Nicht nur aus Protest, nein, da war Schmerz mit drin. Dass sie irgendwann mal die Füße in den Mund nehmen kann, das konnte ich mir in den kühnsten Träumen nicht ausmalen. Dann waren wir bei der Osteopathin, ich habe ihr Krankengymnastik verschreiben lassen (was ein Kampf beim KiA) und es wurde langsam besser. Aber die Übungen in der Praxis gingen gar nicht. Zu den Zeiten, in der Umgebung wollte mein Kind fast nie turnen.
Wir haben zuhause ganz viel gemacht, damit sie ihre "Mitte findet", wie die Krankengymnastin immer sagte, damit sie beide Hände, beide Seiten benutzt, damit sie lernt, in Bauchhaltung den Kopf auch mal abzulegen, damit sie auch mal auf dem Rücken liegen mag...
Mir tat ihr Geschrei bei der Krankengymnastik in der Seele weh. Die Dame gab sich alle Mühe, aber die Kleine wollte die meiste Zeit nicht. Wir haben es dann so gemacht, dass die Dame mit der Kleinen so lange turnt, wie sie es zuläßt. Dabei erklärte sie mir die Übungen. Dann übernahm ich und wir turnten weiter und die Dame korrigierte mich, damit ich dann korrekt zu Hause weiter üben konnte.
Damit sind wir dann alle richtig gut gefahren. Die Kleine mochte es dort immer noch nicht, aber sie ertrug es mit Fassung.

Ich denke weiter an euch.
Liebe Grüße,
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Re: Persistierender asymmetrischer tonischer Nackenreflex

Beitrag von Nelly2012 »

Auch wenn ich im Moment nur wenig Zeit habe, wollte ich mich mal wieder kurz melden.
Nach unserer Intensivwoche mit drei Sitzungen hat sich wirklich eine deutliche Verbesserung gezeigt. Der Tagschlaf war lang und tief wie noch nie (hach, war das herrlich :D ) und auch nachts war es besser, da sie zwar noch oft aufwachte, aber schnell beruhigt und zum Weiterschlafen bewegt werden konnte. Das Ganze hielt leider nur etwa eine Woche an. Laut der Physio hält der Effekt eben noch nicht lange an und wir müssen am Ball bleiben. Leuchtet mir alles ein.
Wir waren auch ein zweites Mal bei der Osteopathin. Diese meinte im Vergleich zum ersten Mal zu Beginn der Physiotherapie sei ein himmelweiter Unterschied erkennbar. Kind viel entspannter und weniger blockiert.
Leider durften wir nach der Osteo vier Tage unsere Übungen nicht machen. Die Hölle nachts!!!!!!
Jetzt sind wir wieder seit Montag dabei und heute und morgen haben wir jeweils Physio. Gottseidank :cry:

Allerdings muss ich dazu sagen, sie steht jetzt auch und macht die ersten Schritte, klar, dass sie da nicht seelenruhig durchschläft...

Ach ja, eine Sache noch: Ich hatte doch so Bedenken, weil sie sich immer so gegen die Übungen wehrte und schrie. Das hat sich Gottseidank in Wohlgefallen aufgelöst. Ja, diese Intensivwoche war schlimm, weil sie sich bei der Physio immer besonders aufregt, aber es hat wirklich geholfen und zuhause bekomme ich die Übungen ganz ohne Tränen hin, das war mir wichtig. Dann kann ich die ganze Sache auch besser einordnen. Natürlich ist das alles anstrengend für sie, aber ich glaube mittlerweile fest daran, dass uns so geholfen werden kann.
Liebe Grüße,

Nelly mit ihren drei Mädels (2012, 2016 und 9/2019)
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