Re: BLW - was gebt ihr nicht?
Verfasst: 14.02.2013, 09:59
Tato, wäre es für Euch eine Option, das Essen - wenn es denn scharf werden soll - unscharf oder minimal scharf zu kochen, und dann bei Tisch für Euch zu schärfen? Z.b. mit Cayennepfeffer, der ist bei Tisch gut streubar, und sehr scharf. Oder ihr nehmt dem Lütten eine Portion weg, und gebt dann die Chili Eurer Wahl hinzu, und lasst Euer Essen noch ein, zwei Minuten köcheln?
Von Japan weiß ich, dass Wasabi - das einzig Scharfe, das mir einfällt, wenn ich an japanisches Essen denke - für Kleinkinder NICHT aufs Sushi kommt, bzw. wenn es schon drauf ist, kratzen die Eltern es runter, ehe sie das Sushi dem Kleinkind geben. Und ich kenne einen Kochblog aus dem Süden der USA, wo ja auch sehr scharf gegessen wird, mit sehr viel Chili etc,. Die Bloggerin hat ein Kind, und hat ständig geschrieben, dass sie dieses oder jenes Essen für sich schärfer kochen würde, bzw. für sich am Tisch noch nachgeschärft hat, aber ihr Kind das dann eben nicht essen würde (geringe bis mittlere Mengen Chili und Pfeffer waren da aber schon im Essen!). Das Kind war da schon ein Teenager. Ranführen bestimmt, aber wahrscheinlich nicht im Kleinstkindalter.
Wie gesagt, wir haben hier gemerkt, dass es eine kritische Grenze für Scharfes gibt. Unterhalb dieser Grenze schmeckt es dem Mäusel - wobei sie dann DEUTLICH weniger als sonst isst, und das, was wir als scharf bezeichnen, auch nicht WIRKLICH scharf ist. Aber letztens beim Chinesen wie gesagt hat sie von meinem Essen gekostet und dann fast geweint, weil es ihr zu scharf war. Im Zweifelsfall könntet ihr also kochen wie immer, und dann einfach damit leben, dass Euer Kind dieses Essen eben NICHT isst, jedenfalls jetzt noch nicht. Reis (und übrigens auch Wasser trinken) nützt gegen Schärfe nichts. Das Capsaicin der Chilischoten ist fettlöslich, d.h. Milchprodukte zum Essen können die Schärfe mildern (siehe Lassi oder Raijta, wie es die Inder tun), aber... mildern heißt ja nicht, dass die Schärfe damit weg wäre. Und Capsaicin reizt die Schmerz- und Wärmerezeptoren, und Kleinkinder sind ja sowohl gegen Schmerzen als auch gegen heißes Essen sehr empfindlich (jedenfalls die, die ich kenne).
Von Japan weiß ich, dass Wasabi - das einzig Scharfe, das mir einfällt, wenn ich an japanisches Essen denke - für Kleinkinder NICHT aufs Sushi kommt, bzw. wenn es schon drauf ist, kratzen die Eltern es runter, ehe sie das Sushi dem Kleinkind geben. Und ich kenne einen Kochblog aus dem Süden der USA, wo ja auch sehr scharf gegessen wird, mit sehr viel Chili etc,. Die Bloggerin hat ein Kind, und hat ständig geschrieben, dass sie dieses oder jenes Essen für sich schärfer kochen würde, bzw. für sich am Tisch noch nachgeschärft hat, aber ihr Kind das dann eben nicht essen würde (geringe bis mittlere Mengen Chili und Pfeffer waren da aber schon im Essen!). Das Kind war da schon ein Teenager. Ranführen bestimmt, aber wahrscheinlich nicht im Kleinstkindalter.
Wie gesagt, wir haben hier gemerkt, dass es eine kritische Grenze für Scharfes gibt. Unterhalb dieser Grenze schmeckt es dem Mäusel - wobei sie dann DEUTLICH weniger als sonst isst, und das, was wir als scharf bezeichnen, auch nicht WIRKLICH scharf ist. Aber letztens beim Chinesen wie gesagt hat sie von meinem Essen gekostet und dann fast geweint, weil es ihr zu scharf war. Im Zweifelsfall könntet ihr also kochen wie immer, und dann einfach damit leben, dass Euer Kind dieses Essen eben NICHT isst, jedenfalls jetzt noch nicht. Reis (und übrigens auch Wasser trinken) nützt gegen Schärfe nichts. Das Capsaicin der Chilischoten ist fettlöslich, d.h. Milchprodukte zum Essen können die Schärfe mildern (siehe Lassi oder Raijta, wie es die Inder tun), aber... mildern heißt ja nicht, dass die Schärfe damit weg wäre. Und Capsaicin reizt die Schmerz- und Wärmerezeptoren, und Kleinkinder sind ja sowohl gegen Schmerzen als auch gegen heißes Essen sehr empfindlich (jedenfalls die, die ich kenne).