Verfasst: 27.01.2007, 21:33
Mittwochs wird immer der neue Threat aufgemacht ... kannst also schon langsam loslegen mit lesen 
Das Forum
https://www.stillen-und-tragen.de/forum/
https://www.stillen-und-tragen.de/forum/viewtopic.php?t=16525
Hallo Sabine, ja der Spruch ist gut, den sollte man sich eigentlich in allen Lebenslagen hinter die Ohren schreiben...dieknurpsels hat geschrieben:Dazu fiel mir spontan wieder dieser Spruch hier ein:
Meinst du in etwa das?Herr,
gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.
Gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann.
Und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden
(Friedrich Christoph Oetinger)
Also ich konnte Dir folgen!Kann mir noch jemand folgen? Ist ein bisschen kompliziert formuliert, aber ich bekomme es jetzt nicht besser auf den Punkt gebracht
Ja so seh ich das auch.Aus beiden zusammen könnte man doch den Schluss ziehen, es reicht erstmal, sehr aufmerksam die Stimmung seines Kindes zu beobachten, egal ob das nun die Grund- oder Augenblickststimmung ist, die man da wahrnimmt, und zu schauen, wie es auf mein Verhalten und mein Umgang mit ihm reagiert. Dann merke ich, wenn sich der Ausdruck meines Kindes während der Interaktion mit mir verschlechtert, dass ich gerade einen Fehler mache, kann diesen vielleicht noch wieder hinbiegen oder zumindest in Zukunft vermeiden. Umgekehrt merke ich, was meinem Kind gut tut und kann das wiederholen. So dass es unter dem Strich mehr gute als schlechte Augenblicke in unserer Beziehung geben wird und sich nach und nach auch die Grundstimmung heben müsste.
Fällt mir dann auf, dass ein Kind auf Sachen, die bisher gut für es waren, nicht mehr so positiv reagiert, dann kann ich darauf schließen, dass irgendetwas Gravierendes vorgefallen sein muss, was die Grundstimmung beeinträchtigt haben muss.
Ich ertapp mich da vor allem beim Meckern, dass ich mich selbst sehr an meine Mutter erinnere *grummel* Aber ich arbeite dranDiese Briefe und diese Fred her, zwingen mich dazu , endlich mal wieder was zu lesen und mich mit mir und meinem Umgang mit Max auseinanderzusetzen, wie oft hab ich mich schon ertappt, daß ich wie meine eigene Mutter rede und diese Plattitüden "Da bist zu klein dafür", "Das kannst Du noch nicht" kommen, ÄTZEND!
Würde das nicht bedeuten, dass jedes Mal, wenn mein Kind einen Trotzanfall o.ä. hat, er gleich eine schlechte Grundstimmung hat - schließlich zeigt er dabei schlechtes Verhalten, wirft z.B. sein Spielzeug durch die Gegend. Andererseits beruhigt er sich aber auch wieder sehr schnell, was doch eher für eine schlechte Augenblicksstimmung durch eine Kollision mit Mamas Vorstellungen/Bedürfnissen hervorgerufen, spricht. Das würde wiederum bedeuten, dass auch in einer grundsätzlich guten Stimmung schlechtes Verhalten vorkommt, gerade in der Trotzphase. Oder vermassel ich das jetzt total?n Brief zwei heisst es ja, dass einem schlechten Verhalten oft eine schlechte Grundstimmung vorraus bzw. gemein hat und es nur selten so ist, dass das Verhalten schlecht, die Stimmung aber gut sei.