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Re: Studie Beikosteinführung ab 4 Monate
Verfasst: 09.09.2012, 22:37
von sandra86
Ja das stimmt, aber je öfters ich (vorallem) mit kinderlosen Bekannten darüber gesprochen habe und jedes Mal eine Diskussion enstand (über Themen wie "Mit Flasche wär das nicht so!" "Wie der schläft bei euch im Bett?") habe ich darauf keine Lust mehr und sag einfach er würde durchschlafen und hab das Thema damit <1min durch und kann den Abend genießen! (Und denk mir immer "Lass die erstmal Kinder habeb!")
Re: Studie Beikosteinführung ab 4 Monate
Verfasst: 10.09.2012, 08:01
von jusl
warum steht dann auf Gläschen immer noch das "A" als Zeichen für "geeignet für allergiegefährdete Kinder"? Ich kann mir das nur so erklären, dass nur nichtstillende Mütter darauf achten müssen?
Das "A" gibt einfach nur an, dass nur wenige Einzelzutaten verarbeitet werden, und dass der Inhalt traditionell als weniger allergiegefährdend angesehen wird als andere Zutaten. Manche Mütter legen darauf "einfach so" Wert. Diese Kennzeichnung hat keinen wissenschaftlichen Hintergrund, sondern einen werbewirtschaftlichen.
LG
Julia
Re: Studie Beikosteinführung ab 4 Monate
Verfasst: 10.09.2012, 08:57
von Athene79
Hallo,
Schlafen ist schon ein sehr großes Thema, es ist ja meistens das erste, nach dem man gefragt wird. Für mich ist es besser zu wissen, dass es normal ist, dass Babys oft aufwachen. Als ich mein 1.Kind bekommen habe, war ich gerade mit dem Studium fertig, hatte keine Freunde, die schon Kinder hatten, und erwartete ein Baby, wie ich es war. (mit 6 Wochen nur noch viermal (!) am Tag gegessen und 12h durchgeschlafen und immer glücklich und zufrieden, nie am Schreien,...)
Aber es ist auch verständlich, dass Du nicht die ganze Welt bekehren willst
Mit der "A"-Bezeichnung das finde ich sehr interessant. Ich war letztens in einem Restaurant, da standen die herum, und ich dachte: "Boah, warum haben die hier die uralten Gläschen stehen? Das ist ja total überholt." Und dann habe ich beim Einkaufen mal darauf geachtet und war ganz erstaunt, dass ganz viele Gläschen diese Bezeichnung haben.
LG
Re: AW: Studie Beikosteinführung ab 4 Monate
Verfasst: 10.09.2012, 09:02
von honigtopf2010
Weil sich das dann besser verkauft

Re: Studie Beikosteinführung ab 4 Monate
Verfasst: 10.09.2012, 09:06
von Athene79
Ja, hat Julia schon geschrieben.
Ist Pfirsich eigentlich allergen?
LG
Re: Studie Beikosteinführung ab 4 Monate
Verfasst: 10.09.2012, 09:12
von Vreni
animaus hat geschrieben:Ich denke das alles bezieht sich auf die Studien zum Zöliakierisiko, dass wohl signifikant höher ist, wenn die Beikost (insbesondere in diesem Fall natürlich glutenhaltige Nahrungsmittel) vor dem 4ten oder nach dem 7ten Monat eingeführt wird. Dh soll laut der Studie nicht vor dem 4., aber auch nicht nach dem 6ten Monat unter Beibehaltung des Stillens Beikost eingeführt werden.
Das das ganze ua hier zu lesen ist, dürfte wohl kaum verwundern:
Nestle Nutr Workshop Ser Pediatr Program. 2005;56:27-38; discussion 38-42.
Die Studie ist leider nicht frei zugänglich, und ich denke nicht, dass ich daher den Volltext hier reinkopieren darf.
Frei zugänglichen Abstract findet man
hier
Es gibt noch zwei Studien von 2008.
Abstrakt 1:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18266825
Hier gehts darum, dass Beikosteinführung zwischen dem 4. und 6. Monat positiv zu bewerten ist im Hinblick auf die Vermeidung von Nahrungsmittelintoleranzen, Zölialkali und Inselzell-Autoimmunität, dabei haben auch noch andere Faktoren, z.B. Stillen einen positiven Einfluß.
Studie 2:
http://pediatrics.aappublications.org/c ... 4.full.pdf
Hier gehts einfach darum, dass es keinen positiven Einfluß auf das Allergierisiko hat, wenn länger als 4 bzw. 6 Monate mit Beikosteinführung gewartet wird.
Eventuell gibt es einen positiven Einfluß auf die Vermeidung von Ekzemen, wenn Beikost später eingeführt wird.
Re: Studie Beikosteinführung ab 4 Monate
Verfasst: 10.09.2012, 09:28
von jusl
Athene79 hat geschrieben:Ja, hat Julia schon geschrieben.
Ist Pfirsich eigentlich allergen?
LG
Nur für Pfirsich-Allergiker.
(Man kann Nahrungmittel nicht in "allergen" und "nicht-allergen" aufteilen. Letztlich kann man auf ALLES mit Allergien reagieren. Es gibt aber Nahrungsmittel, die HÄUFGIER Allergie auslösen als andere. Eher häufig: Milch, Weizen, Ei... beispielsweise. Eher selten: Reis, Rindfleisch, Bananen...)
Re: Studie Beikosteinführung ab 4 Monate
Verfasst: 10.09.2012, 10:15
von Athene79
OK. Ich war mir da unsicher, weil ich einige mit Pfirsichallergie kenne und letztes Mal selber darauf reagiert habe. Also ist es nur so "mittelschlimm", wenn man eine Rangliste erstellen würde? Ich weiß, ich habe zu viele Fragen...
Und jetzt keine Frage, sondern vielleicht eine Anmerkung für die Beikostinformation. Ich habe heute mal wieder gelesen, dass gesteigertes Stillbedürfnis auch ein Zeichen für Beikostreife sei, welches aber laut meiner Ex-Stillberaterin eigentlich für vier Monate normal sei.
LG
Re: Studie Beikosteinführung ab 4 Monate
Verfasst: 10.09.2012, 10:54
von Athene79
Die Pfirsichfrage hat sich erledigt, die Pfirsiche bekommen sogar ein "A" bei H*IPP.
Re: Studie Beikosteinführung ab 4 Monate
Verfasst: 10.09.2012, 13:52
von Fchen
Vreni hat geschrieben:animaus hat geschrieben:Ich denke das alles bezieht sich auf die Studien zum Zöliakierisiko, dass wohl signifikant höher ist, wenn die Beikost (insbesondere in diesem Fall natürlich glutenhaltige Nahrungsmittel) vor dem 4ten oder nach dem 7ten Monat eingeführt wird. Dh soll laut der Studie nicht vor dem 4., aber auch nicht nach dem 6ten Monat unter Beibehaltung des Stillens Beikost eingeführt werden.
Das das ganze ua hier zu lesen ist, dürfte wohl kaum verwundern:
Nestle Nutr Workshop Ser Pediatr Program. 2005;56:27-38; discussion 38-42.
Die Studie ist leider nicht frei zugänglich, und ich denke nicht, dass ich daher den Volltext hier reinkopieren darf.
Frei zugänglichen Abstract findet man
hier
Es gibt noch zwei Studien von 2008.
Abstrakt 1:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18266825
Hier gehts darum, dass Beikosteinführung zwischen dem 4. und 6. Monat positiv zu bewerten ist im Hinblick auf die Vermeidung von Nahrungsmittelintoleranzen, Zölialkali und Inselzell-Autoimmunität, dabei haben auch noch andere Faktoren, z.B. Stillen einen positiven Einfluß.
Studie 2:
http://pediatrics.aappublications.org/c ... 4.full.pdf
Hier gehts einfach darum, dass es keinen positiven Einfluß auf das Allergierisiko hat, wenn länger als 4 bzw. 6 Monate mit Beikosteinführung gewartet wird.
Eventuell gibt es einen positiven Einfluß auf die Vermeidung von Ekzemen, wenn Beikost später eingeführt wird.
Danke für das tolle Post!