imaginäre Freunde

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Seerose
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Re: imaginäre Freunde

Beitrag von Seerose »

greenie bird hat geschrieben:ich fänd es glaube ich gruselig, aber finde es toll wenn Kinder so viel Fantasie haben- was sagt es eigentlich aus, wenn Kinder so etwas nicht haben/ machen? Wieviele Kinder tun das?
Ich hab mal gehört es käme bei bis zu 70% aller Kinder vor. Aber da es kaum erforscht ist, würd ich eh nicht viel drauf geben. Angeblich fördert es die Sprachentwicklung. (Und ich denke mal es sagt gar nichts aus, wenn Kinder das nicht haben:))
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Liebe Grüße,
Seerose
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samuraikid
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Re: imaginäre Freunde

Beitrag von samuraikid »

meine maus hat auch ein paar mit denen sie nachmittags immer spielt. sie erzählt ihnen geschichten und auch wie es im kindergarten war (und mir sagt sie immer, dass sie nicht wisse, was war :-/ )ich finde es vollkommen in ordnung und quatsche nicht dagegen an, wie es viele andere machen.
EIN KIND IST DIE BESTE ART, SEIN HERZ AUßEN ZU TRAGEN!!!

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greenie bird
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imaginäre Freunde

Beitrag von greenie bird »

Seerose hat geschrieben:
greenie bird hat geschrieben:ich fänd es glaube ich gruselig, aber finde es toll wenn Kinder so viel Fantasie haben- was sagt es eigentlich aus, wenn Kinder so etwas nicht haben/ machen? Wieviele Kinder tun das?
Ich hab mal gehört es käme bei bis zu 70% aller Kinder vor. Aber da es kaum erforscht ist, würd ich eh nicht viel drauf geben. Angeblich fördert es die Sprachentwicklung. (Und ich denke mal es sagt gar nichts aus, wenn Kinder das nicht haben:))
aber gerade bei der Sprache sind wir nicht so weit vorn- von daher könnte das vielleicht hinkommen. ich denke schon, das Vorstellung viel mit 'in Worte fassen' zu tun hat bzw. das dann auch umsetzen können.
Wissen die Kinder eigentlich, dass die Freunde anders sind als 'lebendige'?


ǝlıqoɯ ɯoɹɟ ʇuǝs
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...

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Kinsale
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Re: imaginäre Freunde

Beitrag von Kinsale »

Bei uns sind immer wieder Drachen unterwegs, die auch mal Feuer spucken. Dann auch Fastnachtsfiguren, die einen Umzug im Flur machen. Und Zwerge. Und Katzen. Eine davon lebt unterm Bett meiner Tochter und frisst Kuscheltiere die herunterfallen. Daher müssen die immer sehr genau platziert werden. Außerdem spielt sie auch gerne mal mit den Kindern ihrer Spielgruppe, auch wenn die (für mich) garnicht da sind.

Und diese imaginären Tiere und Wesen probieren auch gerne mal Dinge aus, von denen sie vermutet, dass man das nicht darf. :mrgreen: Wenn ihre Vermutung stimmt, schimpft sie mit dem Übeltäter. Und ich soll dann auch sagen, dass man das nicht darf.

Das ist ein normaler Teil der Entwicklung, die sog. "Magische Phase" oder das "Magische Alter". Per Google findet sich da bestimmt was drüber. Wichtig ist, das ernst zu nehmen. Vor allem bei Ängsten. Also das Monster unterm Bett heraus scheuchen, nicht hinleuchten und sagen, dass da keins ist.

(Wobei das auch schief gehen kann: ich habe mal einen Drachen, der dauernd beim Essen störte und dann auch noch Feuer aufs Essen spuckte zum Fenster raus geschickt. Meine Tochter war total entsetzt: "draußen regnet es doch!" und war in Tränen aufgelöst... :? :shock: )
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Darla
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Re: imaginäre Freunde

Beitrag von Darla »

Kinsale hat geschrieben:Also das Monster unterm Bett heraus scheuchen, nicht hinleuchten und sagen, dass da keins ist.
Also hab ich es richtig gemacht, als ich mit einer großen schwarzen Mülltüte bewaffnet unters Bett gekrabbelt bin um das Monster einzufangen :D
Viele Grüße von Darla mit
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Pueppi
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Re: imaginäre Freunde

Beitrag von Pueppi »

Darla hat geschrieben:
Kinsale hat geschrieben:Also das Monster unterm Bett heraus scheuchen, nicht hinleuchten und sagen, dass da keins ist.
Also hab ich es richtig gemacht, als ich mit einer großen schwarzen Mülltüte bewaffnet unters Bett gekrabbelt bin um das Monster einzufangen :D
Das gefällt mir!! :D

Hier gabs Mäuse. Meistens 2, selten 3. Die konnten alles und machten ziemlich viel Blödsinn. :roll: :lol:
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fragaria
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Re: imaginäre Freunde

Beitrag von fragaria »

Meine Tochter hat einen Wasserfall am Rücken :-D Der ist manchmal ganz praktisch, manchmal aber auch ziemlich nervig, wenn man z. B. nicht in die U-Bahn einsteigen kann, weil es die dann überfluten würde :roll:
Inzwischen kann man ihn wenigstens an und aus machen.

Ansonsten sind hier immer mal wieder unterschiedliche Vögelchen und Tiere unterwegs. Eine Zeitlang war auch ein grünes Monster da, das saß immer auf dem Sofa und war gruselig.
Weiß der Herr, wo sie das hergenommen hatte, bei uns kamen eigentlich keine derartigen Gestalten vor. ANgefangen hat es, als sie so knapp zweieinhalb war, schätze ich.

Ich erinnere mich echt an VIELE Szenen, wenn eins ihrer Tiere auf den Bahnschienen saß oder bei grün nicht gehen wollte oder bummelte oder Cotoneasterbeeren gegessen hatte. :lol:

Mein Bruder war jahrelang mit seinem Freund Tom unterwegs. Und gelegentlich auch mit einer beliebigen Anzahl fetter Peters :-D Das war eine Zeit, Mann haben wir gelacht!
Der ist echt in seiner Welt unterwegs gewesen, hat gegen "die Rumänen" Schwertkämpfe ausgefochten und ist auf dem Klapprenner gefahren, bis er mindestens acht war :lol:

Ich finde diese imagiären Freunde und Spielgefährten eine tolle Sache, da ist man nie allein und Langeweile kommt auch nicht auf. Es ist aber besser, wenn sie nicht gruselig sind, sonst macht einem das echt zu schaffen.
War sehr froh, als wir dieses blöde grüne Monster endlich domestiziert hatten und es in Ruhe mit an den Tisch sitzen konnte, ohne "Gotzeaugen aufe Mama" (= Mama anglotzen) zu machen.
mit Sommermädchen 6/09, Frühlingsmädchen 03/13 und Winterbub 01/17

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Darla
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Re: imaginäre Freunde

Beitrag von Darla »

fragaria hat geschrieben: "Gotzeaugen aufe Mama" (= Mama anglotzen)
:fettgrins: :lol:
Herrlich, was hab ich grad gelacht!
So einen Gesellen wollt ich auch nicht am Tisch sitzen haben :mrgreen:
Viele Grüße von Darla mit
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LaraKessel
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Re: imaginäre Freunde

Beitrag von LaraKessel »

Ha, ich konnte endlich die Tierangst bändigen.
Ich hab alles versucht, Türen abschließen, Abwehrmethoden jeglicher Art geübt usw. Er hatte trotzdem immer Angst, dass die Tiere kommen, wenn er alleine im Bett schläft.
Aber jetzt sind sie alle nachts im Stall. Vögel,Pferde, Ziegen, Kühe, Schafe, Katzen, Hunde und besonder wichtig Schnecken und Raupen (jaja die Killerschnecken, die immer so rasendschnell in den ersten Stock kommen *Seufz*).
Ernstnehmen ist manchmal schwierig.
2 Jungs (05/09 und 02/11)

Meine Leertaste ist kaputt.

Auch Rom kann an einem Tag von einer Horde Zweijähriger dem Erdboden gleichgemacht werden.
Wortgewitter
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Re: imaginäre Freunde

Beitrag von Wortgewitter »

Bei uns ist es der Hudelpeter, der taucht ab und an nachts im Bett meines Sohne auf und bringt ihn zum weinen. Dann müssen wir ihn mitnehmen und in den Schrank sperren oder er muss bei Mama und Papa im Bett schlafen. Aber er muss leise sein, er neigt nämlich dazu, Schuhuhuhu! zu brüllen, sagt unser Sohn 8)

Der Hudelpeter ist übrigens eine Vogelscheuche aus einem Buch, dass ich meinem Sohn mal vorgelesen hab. Ich konnte ja nicht ahnen, dass der ihm Angst macht :oops:
Wortgewitter mit Groß (5/09) und Klein (11/11) und Winzigklein (8/15)
und zwei **

ClauWi Trageberaterin (GK 5/2012, MK 6/2013)

Ich möchte jemanden einsingen,
bei jemandem sitzen und sein.
Ich möchte Dich wiegen und kleinsingen,
und Dich begleiten, schlafaus und schlafein...
R.M. Rilke
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