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Re: Welche Flockenquetsche?

Verfasst: 15.01.2013, 17:39
von kokosesel
Wir überlegen auch gerade :wink: Bei uns ist es eher ein Platzproblem durch die Kurbel nimmt sie ja schon viel Platz weg....

und man muß sie ja irgendwo dauerhaft befestigen, oder???

LG Sybille

Re: Welche Flockenquetsche?

Verfasst: 15.01.2013, 21:14
von Philippa
Patty hat geschrieben:Danke für's Hochholen des Threads. Ich hab immer noch keine Flockenquetsche, aber liebäugele jetzt mit der Eschenfelder mit Holztrichter. Hat die jemand?
Habe heute von einer Nachbarin erfahren, die sowohl Mühle als auch Quetsche hat. Sie hat eine Eschenfelder und ist sehr zufrieden damit. Sie quetscht darin wohl alles, auch ohne es vorher anzufeuchten und es soll wohl funktionieren. Ich werde sie die Tage mal besuchen und eine "Testquetschung" :wink: machen, ich kann dann ja mal berichten!

Re: Welche Flockenquetsche?

Verfasst: 15.01.2013, 22:00
von Philippa
kokosesel hat geschrieben:Wir überlegen auch gerade :wink: Bei uns ist es eher ein Platzproblem durch die Kurbel nimmt sie ja schon viel Platz weg....

und man muß sie ja irgendwo dauerhaft befestigen, oder???

LG Sybille

Mann muss sie nicht dauerhaft befestigen, aber jeden Morgen neu festschrauben kann schon nervig werden, glaube ich. Das mache ich momentan mit meiner geliehenen so...
Es gibt aber auch Modelle, bei denen man die Kurbel abnehmen kann und nur bei Bedarf dranmacht. Das kann ich mir schon vorstellen. Außerdem rennen dann nicht dauernd kleine Menschen gegen die Kurbel :D !

Re: Welche Flockenquetsche?

Verfasst: 15.01.2013, 22:37
von Prisemuth
Muss mal blöd fragen :oops:
Ich esse auch viel Müsli und habe schon oft drüber nachgedacht, eine Flockenquetsche anzuschaffen. Aber ist Getreide wirklich günstiger zu haben als fertige Flocken? habe nämlich nicht den Eindruck. Oder? Ich kaufe nämlich Getreide zum Brot backen (schrote das dann frisch) und finde die Preise ziemlich saftig im Gegensatz zu kernigen Flocken (ok, nicht Reformhaus oder so, aber z.B. von d*m).

Re: Welche Flockenquetsche?

Verfasst: 15.01.2013, 22:44
von Patty
Ähm, ich glaube die Hauptmotivation ist die Frische der Flocken, nicht das Finanzielle. Frische Flocken haben einfach einen viel höheren Nährstoffgehalt.

Re: Welche Flockenquetsche?

Verfasst: 15.01.2013, 22:54
von Prisemuth
Dachte nicht, dass das so einen Riesen-Unterschied macht :wink:

Re: Welche Flockenquetsche?

Verfasst: 18.01.2013, 11:14
von Amber
Prisemuth hat geschrieben:Dachte nicht, dass das so einen Riesen-Unterschied macht :wink:
Oh doch! Les mal bei Wikipedia die Herstellung von Haferflocken nach, mich hats beim ersten Lesen fast vom Stuhl gehauen... Erst wird der (billige) Hafer mehrere Stunden lang mit Wasserdampf behandelt um ihn schälen zu können. Dann wird er getrocknet. Für körnige Flocken bleiben die "Haferkerne" ganz, für kleine Flocken werden sie zerkleinert. Dann wieder mit Dampf behandelt, um maschinell Flocken zu können. Dann wird wieder getrocknet.

Zum Selbstflocken kauft man üblicherweise den (teureren da weniger ertragreich) Nackthafer, der nicht geschält werden muss, und flockt frisch ohne Dampfbehandlung.

Ich bestelle mittlerweile mein Getreide und Saaten alle paar Monate online bei einer Bio-Mühle, ist wesentlich günstiger als im Bioladen vor Ort da der Zwischenhandel wegfällt, und absolut frisch.

Re: Welche Flockenquetsche?

Verfasst: 18.01.2013, 20:54
von Philippa
So, ich hatte jetzt mal die Eschenfelder Quetsche ausgeliehen und finde sie wirklich toll! Das Holz ist sehr wertig und sieht schön aus. Den Holztrichter kann man abnehmen und darunter wunderbar die Walzen saubermachen. Das Teil ist richtig schwer und macht einen "vertrauenswürdigen" Eindruck. Verstellen kann man die Flockendicke durch Drehen an zwei Flügelmuttern. Man muss nur aufpassen, dass die Walzen immer parallel zueinander stehen, sonst dreht die eine sich nicht vernünftig. Angetrieben wird nämlich nur eine und dreht die andere dann mit (ohne Zahnräder, wie bei manch anderen Modellen). Ich habe versucht, Weizen und Dinkel ohne vorher anzufeuchten zu quetschen, aber es wird eher Schrot als Flocken und gefällt mir nicht. Abends kurz im Sieb nassgemacht und über Nacht trocknen lassen lässt sich aber alles zu schönen Flocken verarbeiten.
Mein Mann hat den Kopf geschüttelt, dass so eine einfache Konstruktion so teuer ist, aber es kann eben auch nicht viel kaputt gehen ohne viel Schnickschnack. Und es funktioniert wirklich gut!
Der einzige Nachteil ist vielleicht, dass man die Kurbel nicht abnehmen kann und somit Kinderköpfe in Gefahr sind oder sie mal zum Spielzeug werden kann, je nachdem, wo man die Quetsche befestigt. Das ist bei uns aber kein Problem.
Hach ja, ich finde sie toll. Alternative dazu wäre bei mir nur die Schnitzer Campo, aber die gefällt mir vom Design nicht so gut.

Re: Welche Flockenquetsche?

Verfasst: 18.01.2013, 21:06
von Patty
Kann man bie der Schnitzer die Kurbel abmachen?

Re: Welche Flockenquetsche?

Verfasst: 18.01.2013, 21:23
von Philippa
Ich weiß nicht, ich lese selber momentan bei den Händlern. Irgendwo habe ich gerade gelesen, dass man die bei der Eschenfelder doch abschrauben kann. Ich habe sie aber nicht mehr hier. Vielleicht kann jemand von den Besitzern hier Licht ins Dunkel bringen?
Außerdem habe ich gerade gelesen, dass bei der Schnitzer die Walzen nicht bis auf Kontakt zueinander gebracht werden können und somit kleine Körner und Saaten (als Beispiel war Mohn) nicht gut gequetscht werden können. Ich habe auch noch nicht herausgefunden, ob bei der Schnitzer der Trichter abgemacht werden kann.
Hilfe! :D
Ich fürchte, mein Mann muss da durch und es wird doch der Mercedes. Ich möchte mich nicht nachher ärgern...