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Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Verfasst: 08.04.2010, 21:15
von Sonnenblume278
LiJa hat geschrieben:
Sonnenblume278 hat geschrieben:Hier in Thüringen bekommen alle Eltern deren Kinder die ab Januar 2009 geboren sind Post vom Jugendamt mit dem Hinweis auf die U`s.
bei uns ist es nicht das jugendamt. man bekommt post vom vorsorgezentrum thüringen.
und diesen brief bekommen alle eltern, bei deren kindern eine U ansteht.
das schreiben muss man mit zum KiÄ mitnehmen und der schickt es dann an die behörde als rückmeldung.
erscheint man nicht zur U wird man ermahnt, da der KiÄ auch eine rückmeldung über nichterscheinen machen muss.
wenn auch diese "ermahnung" nicht beachtet wird und man nicht zur U geht, wird das jugendamt informiert und schaut bei den eltern vorbei.
Ohh, dann hab ichs falsch verstanden. Danke

Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Verfasst: 08.04.2010, 21:28
von lejaki
Also, hier bei uns MUSS man NICHT higehen. Aber ich denke doch, daß es immer ganz sinnvoll sein kann.
Ich bin mir auch ziemlich sicher, daß ich meine Kinder super gut einschötzen kann von ihrer Entwiklung her. ABER so richtig objektiv bin ich da auch nicht :D

Bei der U8 meiner Tochter wurde z.B. festgestellt,daß sie bestimmte Buchstaben ´kobinationen nicht richtig sprechen kann (tr, dr), ist mir selber nie aufgefallen.

Tröste dich. Die nächste U ist doch erst wieder in einem Jahr. Dann sieht das ganze bestimmt schon wieder anders aus.

Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Verfasst: 08.04.2010, 21:32
von Nilo
Sonnenblume278 hat geschrieben:
LiJa hat geschrieben:
Sonnenblume278 hat geschrieben:Hier in Thüringen bekommen alle Eltern deren Kinder die ab Januar 2009 geboren sind Post vom Jugendamt mit dem Hinweis auf die U`s.
bei uns ist es nicht das jugendamt. man bekommt post vom vorsorgezentrum thüringen.
und diesen brief bekommen alle eltern, bei deren kindern eine U ansteht.
das schreiben muss man mit zum KiÄ mitnehmen und der schickt es dann an die behörde als rückmeldung.
erscheint man nicht zur U wird man ermahnt, da der KiÄ auch eine rückmeldung über nichterscheinen machen muss.
wenn auch diese "ermahnung" nicht beachtet wird und man nicht zur U geht, wird das jugendamt informiert und schaut bei den eltern vorbei.
Ohh, dann hab ichs falsch verstanden. Danke
und am besuch der u7 hängt das landeserziehungsgeld ;-)

Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Verfasst: 08.04.2010, 21:32
von coccolone
Weiss jemand wie es in NRW ist? Wir sind ja gerade erst (wieder) hergezogen...

Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Verfasst: 08.04.2010, 23:09
von Sabsi
sternchen84 hat geschrieben:Grundsätzlich find ichs gut, dass es Pflicht ist, da es einfach Dinge gibt, wo ein Arzt einfach mehr Erfahrungen hat...wie z. B. Kurz/Weitsichtigkeit, Fußfehlstellung, und ich finde sowas merkt man auch als "verantwortungsbewusste" Eltern (wie Sabsi es schreibt) nicht immer.
Siehste, und meine Ärztin hat mich nicht drauf aufmerksam gemacht, dass meine Tochter "komisch" aufgetreten ist, auf mein Nachfragen fand sie es normal, und der Orthopäde, bei dem ich von mir aus einen Termin gemacht habe, hat einen Knick-Senk-Fuß diagnostiziert ;) Also auch hier hätte ich mir die U getrost sparen können, weil MEIN Gefühl gestimmt hat, nicht die Aussage der KiÄ. Mit KISS war es ja im ersten LJ bei anderer KiÄ ähnlich: da hab ich auch immer wieder angesprochen und wurde abgeschmettert, so dass wir dann erst kurz vorm ersten Geburtstag zum KiSS-Doc gefahren sind. Was hab ich mich geärgert, dass ich auf die KiÄ und nicht auf mein Gefühl gehört habe! Mein Vertrauen in die Halbgötter in weiß wird irgendwie von Jahr zu Jahr kleiner...

Liebe Grüße,
Sabsi

Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Verfasst: 08.04.2010, 23:12
von sternchen84
Sabsi hat geschrieben:
sternchen84 hat geschrieben:Grundsätzlich find ichs gut, dass es Pflicht ist, da es einfach Dinge gibt, wo ein Arzt einfach mehr Erfahrungen hat...wie z. B. Kurz/Weitsichtigkeit, Fußfehlstellung, und ich finde sowas merkt man auch als "verantwortungsbewusste" Eltern (wie Sabsi es schreibt) nicht immer.
Siehste, und meine Ärztin hat mich nicht drauf aufmerksam gemacht, dass meine Tochter "komisch" aufgetreten ist, auf mein Nachfragen fand sie es normal, und der Orthopäde, bei dem ich von mir aus einen Termin gemacht habe, hat einen Knick-Senk-Fuß diagnostiziert ;) Also auch hier hätte ich mir die U getrost sparen können, weil MEIN Gefühl gestimmt hat, nicht die Aussage der KiÄ. Mit KISS war es ja im ersten LJ bei anderer KiÄ ähnlich: da hab ich auch immer wieder angesprochen und wurde abgeschmettert, so dass wir dann erst kurz vorm ersten Geburtstag zum KiSS-Doc gefahren sind. Was hab ich mich geärgert, dass ich auf die KiÄ und nicht auf mein Gefühl gehört habe! Mein Vertrauen in die Halbgötter in weiß wird irgendwie von Jahr zu Jahr kleiner...

Liebe Grüße,
Sabsi
Klar, sowas kann passieren (sollte aber eigentlich nicht), aber es gibt mit Sicherheit auch Dinge, die ich selbst nicht auf Anhieb erkenne und ein Arzt es sieht....wobei ich den Halbgöttern in weiß mittlerweile auch sehr kritisch gegenüber stehe.

Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Verfasst: 08.04.2010, 23:15
von Paniclady
Wenn ich dran denke, dass erst letzte Woche wieder ein 2,5 jähriges Mädchen unter den Augen der Mutter VERHUNGERT ist, dann kann diese Pflicht zu den Vorsorgeterminen für meinen Geschmack gar nicht bald genug eingeführt werden. Ich als "verantwortungsbewusste und aufmerksame Mutter" breche mir ja auch keinen Zacken aus der Krone, wenn ich mein Kind da hinbringe.

Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Verfasst: 08.04.2010, 23:26
von Muschelsucherin
Paniclady hat geschrieben:Wenn ich dran denke, dass erst letzte Woche wieder ein 2,5 jähriges Mädchen unter den Augen der Mutter VERHUNGERT ist, dann kann diese Pflicht zu den Vorsorgeterminen für meinen Geschmack gar nicht bald genug eingeführt werden. Ich als "verantwortungsbewusste und aufmerksame Mutter" breche mir ja auch keinen Zacken aus der Krone, wenn ich mein Kind da hinbringe.
Es geht nicht darum, dass "ich mir einen Zacken aus der Krone breche". :roll:
Mein Kind hatte Panik vor der Ärztin und hat geweint und geschrien.
Deshalb stelle ich den Sinn einer solchen Untersuchung für uns in Frage, zumal sie ja gar nicht richtig stattfinden konnte.

Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Verfasst: 08.04.2010, 23:29
von Sabsi
Es ist aber mit unnötigem Aufwand verbunden, und oft genug gehe ich mit gesundem Kind hin und nehme ein krankes Kind mit nach Hause... Meine KiÄ hat leider keine gesonderte U-Sprechstunde, so dass also ein Kind, das zur U soll, durchaus zwischen hustenden, brechenden Kindern sitzt. Und da steht der Nutzen der U für mich eben in keinem Verhältnis... Ich gehe hin, weil man das halt so macht - ich habe auch die KiÄs nur für die Us, denn Krankheiten behandelt unser Homöopath ;) - aber wenn ich ein Kind hätte, das so offensichtlich leidet, wenn ich es zum Arzt zwinge, dann würde ich sehr wohl finden, dass ich mir wegen der Us einen Zacken aus der Krone breche :?

Re: MUSS man eigentlich zu den U-Untersuchungen?

Verfasst: 08.04.2010, 23:34
von Nilo
coccolone hat geschrieben:Weiss jemand wie es in NRW ist? Wir sind ja gerade erst (wieder) hergezogen...
ach? hab ich gar nicht mitgekriegt?