BettyBoo hat geschrieben:Ich finde es komisch, dass der Artikel hier oft so aufgefasst wird, als plädiere er gegen das LZS. Vielmehr geht es doch um einen gewissen Extremismus im Vertreten der Meinungen.... wie der Titel sagt "Stillen als Religionsersatz", als etwas, für das man hinebungsvoll missioniert, das man zum Teil seiner Identität macht. "Nicht geschieht mehr zufällig und nebenbei", so ungefähr wird es da ja einmal formuliert...
Finde ich nun so gar nicht, denn scheinbar hat sie ja laut den Gruppenteilnehmern wohl erfunden und gelogen- außerdem neigt sie meiner Meinung nach zu maßlosen Übertreibungen, die wohl eher nicht der Realität entsprechen.
Z.B.
"Wenn jemand eine Flasche anstelle seiner Brust auspackt, heißt es: Leon, geh da weg!"
"Wie alt ist er denn? Erst zehn Monate? Der Arme! Na, dann spar schon mal für die Psychotherapie", so der Kommentar einer Mutter auf dem Spielplatz"
Ja, nää, is klar!

Und selbst WENN dies vorkommen sollte, in extremen EINZELFÄLLEN:
Noch heute müssen sich stillende Mütter ähnlich bescheuerte Kommentare anhören. und das andauernd! Hat da JEMALS eine nen Zeitungsbericht in der SZ gehabt, was für schreckliche "Flaschen-Faschisten" oder "Flaschen-Nazis" das doch alles sind? Nö, oder?!
Zudem vergreift sie sich gewaltig im Ton, finde ich, und ist stellenweise sehr beleidigend.
Für mich ist dieser Artikel nichts anderes als:
Lästern & Weibergewäsch
(zumal ja wohl einiges nicht der Wahrheit entsprochen hat!)
Für mich hat das nichts mit Recherche und seriösem Journalismus zu tun.
Lästern ist ja bekanntlich psychologisch gesehen häufig Ausdruck der eigenen Unsicherheit. Man will über seine Makel hinweg täuschen, sein eigenes Verhalten und seine Person aufwerten, indem man andere schlecht macht. Somit steht man wieder ÜBER ihnen. Vielleicht hat sie die ein oder andere Sache in ihrem Leben bereut oder versucht sie auf diese Weise zu rechtfertigen...wer weiß *schmunzel*
Was ich nur nicht verstehe:
Um zu lästern sucht man (häufiger "frau") sich gewöhnlich Gleichgesinnte, wenn keine greifbar sind von mir aus online, um über diesen oder jeden abzulästern.
Wieso auch immer man das in eine Zeitung oder ein Magazin bringen muss- zumal die journalistische Leistung eher mangelhaft ist- ist mir allerdings schleierhaft!
LG,
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