Der Artikel stellt das längere Stillen allerdings als Extrem dar - so nach dem Motto: "wer lange stillt, kann ja nur exremistisch sein". Was auch deutlich wird, wenn man die bewußt falsche Berichterstattung pber die Stillgruppe sieht - hier fand Frömel ebene keine fanatischen Leute und mußte sich das dann u. a. durch falsche Wiedergabe von Aussagen und von Umständen zurechtbiegen.BettyBoo hat geschrieben:Ich finde es komisch, dass der Artikel hier oft so aufgefasst wird, als plädiere er gegen das LZS. Vielmehr geht es doch um einen gewissen Extremismus im Vertreten der Meinungen.... wie der Titel sagt "Stillen als Religionsersatz", als etwas, für das man hinebungsvoll missioniert, das man zum Teil seiner Identität macht. "Nicht geschieht mehr zufällig und nebenbei", so ungefähr wird es da ja einmal formuliert...
Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
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vroni
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Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
Liebe Grüße
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Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
Nach Jula82s Beitrag ueber das Stilltreffen, zu dem die Autorin ging, hatte ich den Eindruck, sie hat bewusst versucht, extreme Ansichten aus den LZS-Muettern herauszulocken:vroni hat geschrieben:Was auch deutlich wird, wenn man die bewußt falsche Berichterstattung pber die Stillgruppe sieht - hier fand Frömel ebene keine fanatischen Leute und mußte sich das dann u. a. durch falsche Wiedergabe von Aussagen und von Umständen zurechtbiegen.
Jula82 hat geschrieben:Eine Teilnehmerin die auch da war hat gesagt, die Frau Frömel hätte so Sachen gesagt wie "Also als ich damals noch gestillt habe, habe ich mich ja manchmal richtig geekelt, wenn ich Mamas mit Flasche gesehen habe. Geht euch das auch manchmal so?". Selbiges wurde beneint, aber man kann sich anhand dieses Beispiels ja gut ausmahlen, was die gute Frau da noch allen so in den Mund gelegt hat.
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Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
Allerdings.
Und sowas ist einfach keine seriöse Berichterstattung und IMHO auch keine gute Glosse, das ist generell einfach kein guter Stil.
@Tragedings: vielen lieben Dank - und SO finde ich es von der Sichtweise her schön, in die eine wie in die andere Richtung, ob LZS- oder Flaschen- oder was auch immer Mama. Nicht sich gegenseitig angreifen, sondern respektieren.
Und sowas ist einfach keine seriöse Berichterstattung und IMHO auch keine gute Glosse, das ist generell einfach kein guter Stil.
@Tragedings: vielen lieben Dank - und SO finde ich es von der Sichtweise her schön, in die eine wie in die andere Richtung, ob LZS- oder Flaschen- oder was auch immer Mama. Nicht sich gegenseitig angreifen, sondern respektieren.
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Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
Klick
Interessanterweise hat sich "Stefanie" nie wieder gemeldet
Irgendwo wars ja shcon klar, daß das kein ernstgemeinter Beitrag war - bin ja selbst schuld, daß ich immer erstmal ans Gute im Menschen glaube. Mach ich auch weiterhin
Interessanterweise hat sich "Stefanie" nie wieder gemeldet
Irgendwo wars ja shcon klar, daß das kein ernstgemeinter Beitrag war - bin ja selbst schuld, daß ich immer erstmal ans Gute im Menschen glaube. Mach ich auch weiterhin
Liebe Grüße von Alex mit dem ganz Großen 05/00, dem Großen 06/04, dem ziemlich Großen 01/08, der Pferdenärrin 11/13 an der Hand und Mondmädchen Luna Nicole (*+ 9/11) für immer im Herzen
Tragekinder - "Mein" Kindersachbuch zum Tragen
"Ich ehre das Leben... In tiefer Dankbarkeit..." alequito
Ließe der Mensch sich genügen, so hätte er Ruhe. Jakob Böhme
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Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
In unserer Gruppe trägt sicher auch keiner Bellybutton. Viele tragen nichtmal Stillkleidung. Wir sind da voll die Normalo-Mamas. Gar nix mit extrem oder so. Wir hängen da einfach ab um gemütlich zu plaudern. Die Anführerinnen sind auch ganz Liebe ohne jegliche Ambitionen, die Weltherrschaft an sich zu reißen um alle Mütter zum jahrelangen Stillen zu knechten.
Auch Spielzeug ist in dem durchaus gemütlich gestalteten Raum jede Menge vorhanden.
Was man sich so aus seinen Schmierfingern saugen kann. Mannomann.
@Alex: Meinste "Stefanie" ist Frau Frömel als verdeckte Ermittlerin und sie wollte mit ihrem Beitrag extreme Meinungen der Userinnen hervorlocken um sie dann noch extremer in ihrem Heft wiederzugeben?
Auch Spielzeug ist in dem durchaus gemütlich gestalteten Raum jede Menge vorhanden.
Was man sich so aus seinen Schmierfingern saugen kann. Mannomann.
@Alex: Meinste "Stefanie" ist Frau Frömel als verdeckte Ermittlerin und sie wollte mit ihrem Beitrag extreme Meinungen der Userinnen hervorlocken um sie dann noch extremer in ihrem Heft wiederzugeben?
Liebe Grüße
Julia
mit der großen Motte (geb. 07/2008)
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Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
Finde ich nun so gar nicht, denn scheinbar hat sie ja laut den Gruppenteilnehmern wohl erfunden und gelogen- außerdem neigt sie meiner Meinung nach zu maßlosen Übertreibungen, die wohl eher nicht der Realität entsprechen.BettyBoo hat geschrieben:Ich finde es komisch, dass der Artikel hier oft so aufgefasst wird, als plädiere er gegen das LZS. Vielmehr geht es doch um einen gewissen Extremismus im Vertreten der Meinungen.... wie der Titel sagt "Stillen als Religionsersatz", als etwas, für das man hinebungsvoll missioniert, das man zum Teil seiner Identität macht. "Nicht geschieht mehr zufällig und nebenbei", so ungefähr wird es da ja einmal formuliert...
Z.B.
"Wenn jemand eine Flasche anstelle seiner Brust auspackt, heißt es: Leon, geh da weg!"
"Wie alt ist er denn? Erst zehn Monate? Der Arme! Na, dann spar schon mal für die Psychotherapie", so der Kommentar einer Mutter auf dem Spielplatz"
Ja, nää, is klar!
Noch heute müssen sich stillende Mütter ähnlich bescheuerte Kommentare anhören. und das andauernd! Hat da JEMALS eine nen Zeitungsbericht in der SZ gehabt, was für schreckliche "Flaschen-Faschisten" oder "Flaschen-Nazis" das doch alles sind? Nö, oder?!
Zudem vergreift sie sich gewaltig im Ton, finde ich, und ist stellenweise sehr beleidigend.
Für mich ist dieser Artikel nichts anderes als:
Lästern & Weibergewäsch
(zumal ja wohl einiges nicht der Wahrheit entsprochen hat!)
Für mich hat das nichts mit Recherche und seriösem Journalismus zu tun.
Lästern ist ja bekanntlich psychologisch gesehen häufig Ausdruck der eigenen Unsicherheit. Man will über seine Makel hinweg täuschen, sein eigenes Verhalten und seine Person aufwerten, indem man andere schlecht macht. Somit steht man wieder ÜBER ihnen. Vielleicht hat sie die ein oder andere Sache in ihrem Leben bereut oder versucht sie auf diese Weise zu rechtfertigen...wer weiß *schmunzel*
Was ich nur nicht verstehe:
Um zu lästern sucht man (häufiger "frau") sich gewöhnlich Gleichgesinnte, wenn keine greifbar sind von mir aus online, um über diesen oder jeden abzulästern.
Wieso auch immer man das in eine Zeitung oder ein Magazin bringen muss- zumal die journalistische Leistung eher mangelhaft ist- ist mir allerdings schleierhaft!
LG,
.
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Emilia Sonderbar
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Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
Ist dies die Reaktion auf den Artikel?Annabanana hat geschrieben:Die LLL arbeitet an einer Reaktion, ja. Dauert noch etwas.
LG, Silke
Liebe Grüße von Emilia mit Sohn (02/06) und Tochter (10/08)
- Alexandra
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Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
Nein, das habe ich als Email auch über die AFS bekommen und ich glaube, das war kurz vor dem Artikel.
Liebe Grüße von Alex mit dem ganz Großen 05/00, dem Großen 06/04, dem ziemlich Großen 01/08, der Pferdenärrin 11/13 an der Hand und Mondmädchen Luna Nicole (*+ 9/11) für immer im Herzen
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Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
Emilia Sonderbar hat geschrieben:Ist dies die Reaktion auf den Artikel?Annabanana hat geschrieben:Die LLL arbeitet an einer Reaktion, ja. Dauert noch etwas.
LG, Silke
Ja!
Liebe Grüße, Barbara
Auf seinem eigenen Misthaufen ist der Hahn der Mächtigste.
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inkognito
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Re: Artikel im SZ-Newsletter: Stillen als Religionsersatz
wie nun, ja oder nein?






