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Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 29.03.2021, 21:10
von Elena
Grizelda hat geschrieben: 29.03.2021, 20:22
Und wie jedes Jahr lautet der Vorsatz wieder, der Ackerwinde so gut es geht Paroli zu bieten. Mal sehen, wie lange es dieses Jahr dauert bis ich aufgebe

Hihi, ich habe gerade die Gierschsaison eröffnet und schon 2 Stunden mit Gierschbekämpfung verbracht. Ein paar Quadratmeter müssen aber noch. Der Giersch hatte sich in einem Bereich des Gartens ziemlich ausgebreitet, bevor wir das Grundstück übernommen haben. Jetzt wird es Jahr für Jahr weniger - keine Ahnung, ob er mal ganz verschwindet. Ackerwinde haben wir auch, und Quecke. Aber das lässt sich auch einigermaßen in Schach halten.
Wir haben kein Gewächshaus für die Anzuchtpflanzen, aber ich habe die Töpfe die ersten Wochen in den Ikea Samla-Boxen, da kann man nachts den Deckel drauf machen.

Und bei Frost alles schnell reintragen. Das geht ganz gut. Wegen eines Gewächshauses überlege ich noch.
Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 29.03.2021, 21:23
von sanilii
Wir haben dem Efeu den Kampf angesagt und dabei sogar einen kleinen Steinweg gefunden

Außerdem ist die Quitte jetzt beschnitten und damit prima zum Klettern. Nur das ganze Laub muss noch weg - und noch paar Quadratmeter Efeu....
Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 29.03.2021, 21:25
von Batinka
Ich habe heute die Quecke-Kampfsaison beginnen. Da wir sehr lehmigen Boden haben gibt es ca fünf Tage im Jahr, an denen der Boden weder zu nass noch zu hart ist und sich diese xxxWurzeln gut jagen lassen. Immerhin 1qm im schlimmsten Beet geschafft!
Ich ziehe dieses Jahr nichts vor, der lokale Landhandel freut sich, wenn er Pflanzen verkauft, Salat und Tomaten haben die Nach arm in rauen Mengen, das wird reichen.
Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 29.03.2021, 21:36
von Mäusebaby
Quecke hat mir gar nichts gesagt, also habe ich gegooglet und im Gartenjournal das gefunden: “ In mit Quecken durchzogenen Beeten und Rabatten hat es sich hingegen bewährt, zunächst die eigentlichen Pflanzen auszugraben, ihre Wurzelballen sorgfältig von jeglichen Queckenwurzelstückchen zu befreien und erst dann das Beet systematisch wie beschrieben zu bearbeiten. Erst wenn das Beet „entqueckt“ ist, bepflanzen Sie es wieder.”
Bei mir ist ja immer noch das Problem, dass ich Unkraut zum Teil nicht erkenne.
Aber mein Garten ist nett und hat vornehmlich Löwenzahn und so, für Garten-Analphabeten wie mich ideal.
Für ein Gartenhaus ist leider kein Platz, aber mit meiner Happy go lucky Einstellung hat es die letzten Jahre auch so ganz gut geklappt. Ja, okay, es gedeiht nicht alles, aber doch so einiges. Und wenn das dann nicht von Schnecken gefressen wird, bin ich happy!

Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 29.03.2021, 21:40
von Grizelda
Elena hat geschrieben: 29.03.2021, 21:10
Grizelda hat geschrieben: 29.03.2021, 20:22
Und wie jedes Jahr lautet der Vorsatz wieder, der Ackerwinde so gut es geht Paroli zu bieten. Mal sehen, wie lange es dieses Jahr dauert bis ich aufgebe

Hihi, ich habe gerade die Gierschsaison eröffnet und schon 2 Stunden mit Gierschbekämpfung verbracht. Ein paar Quadratmeter müssen aber noch. Der Giersch hatte sich in einem Bereich des Gartens ziemlich ausgebreitet, bevor wir das Grundstück übernommen haben. Jetzt wird es Jahr für Jahr weniger - keine Ahnung, ob er mal ganz verschwindet. Ackerwinde haben wir auch, und Quecke. Aber das lässt sich auch einigermaßen in Schach halten.
Wir haben kein Gewächshaus für die Anzuchtpflanzen, aber ich habe die Töpfe die ersten Wochen in den Ikea Samla-Boxen, da kann man nachts den Deckel drauf machen.

Und bei Frost alles schnell reintragen. Das geht ganz gut. Wegen eines Gewächshauses überlege ich noch.
Juchuh, es gibt lästige Unkräuter, die wir hier nicht haben. Weder Giersch, noch Quecke. Man muss ja auch mal die positiven Seiten sehen.
Hier war der Gemüsegarten früher wahrscheinlich mal echt gut gepflegt, dann aber viele Jahre kaum genutzt und nie Unkrat gejätet. Und ich komme leider auch nicht so dazu, wie es notwendig wäre, daher hat die Ackerwinde tatsächlich die Herrschaft in diesem Teil des Gartens an sich gerissen und begräbt alles unter sich. Schon ziemlich nervig.
Ich habe vor ein paar Tagen ein Video dazu gesehen, wie man ein Kompostbeet anlegt. Als der Satz kam "solltet ihr Ackerwinde an der Stelle sehen, reißt sie am besten einfach raus, bevor ihr das Beet dort anlegt", war ich kurz davor, das Video weinend oder hysterisch lachend abzubrechen
Das mit den Samla-Boxen klingt ja auch praktisch.
Mäusebaby hat geschrieben: 29.03.2021, 21:36
Für ein Gartenhaus ist leider kein Platz, aber mit meiner Happy go lucky Einstellung hat es die letzten Jahre auch so ganz gut geklappt. Ja, okay, es gedeiht nicht alles, aber doch so einiges. Und wenn das dann nicht von Schnecken gefressen wird, bin ich happy!
So ähnlich halte ich es auch. Der Garten ist für mich da, nicht ich für ihn. Ich finde es total toll, wenn ich im Sommer mal eben schnell Gemüse aus dem Garten holen kann, aber ich bin nicht am Boden zerstört, wenn es nicht soviel ist, wie es sein könnte.
Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 29.03.2021, 22:17
von daisy
Elena. Ich glaube bei euch ist es einfach etwas wärmer. Wir haben hier oft bis mitte Mai noch Nachtfröste.
Ich bin dabei meine Tomaten zu vereinzeln. Und die anderen Pflanzen. Salat und Kohl stehen jetzt aber schon im Gewächshaus. Tomaten und Paprika bleiben noch drinnen. Kürbis, Zucchini und Gurken säe ich erst Mitte April.
Ich bin gerade ganz aufgeregt, wir haben heute die Zusage, dass wir noch ein Stück Land der Nachbarn nutzen dürfen. Den grössten Teil bekommen die Hühner. Aber ich werde ein Beet anlegen für Kürbis und Zucchini. Das nimmt ja immer soviel Platz weg. Da stehen auch mehrere Bäume. Mirabelle und Pflaume und ein verwilderter Wein. Die Bäume sind jahrzehntelang nicht geschnitten glaub ich. Die tragen auch nicht mehr besonders gut. Ich freu mich riesig.
Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 29.03.2021, 22:24
von Elena
daisy hat geschrieben: 29.03.2021, 22:17
Elena. Ich glaube bei euch ist es einfach etwas wärmer. Wir haben hier oft bis mitte Mai noch Nachtfröste.
Das kann gut sein. Wir haben selten noch Nachtfröste nach dem März, im Mai praktisch nie.
Ich bin gerade ganz aufgeregt, wir haben heute die Zusage, dass wir noch ein Stück Land der Nachbarn nutzen dürfen. Den grössten Teil bekommen die Hühner. Aber ich werde ein Beet anlegen für Kürbis und Zucchini. Das nimmt ja immer soviel Platz weg. Da stehen auch mehrere Bäume. Mirabelle und Pflaume und ein verwilderter Wein. Die Bäume sind jahrzehntelang nicht geschnitten glaub ich. Die tragen auch nicht mehr besonders gut. Ich freu mich riesig.
Boah toll!
Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 29.03.2021, 22:28
von Elena
Mäusebaby hat geschrieben: 29.03.2021, 21:36
Quecke hat mir gar nichts gesagt, also habe ich gegooglet und im Gartenjournal das gefunden: “ In mit Quecken durchzogenen Beeten und Rabatten hat es sich hingegen bewährt, zunächst die eigentlichen Pflanzen auszugraben, ihre Wurzelballen sorgfältig von jeglichen Queckenwurzelstückchen zu befreien und erst dann das Beet systematisch wie beschrieben zu bearbeiten. Erst wenn das Beet „entqueckt“ ist, bepflanzen Sie es wieder.”
Ja, das ist das radikale Vorgehen. So ähnlich habe ich es vor ein paar Jahren mit Erfolg im Gemüsebeet gemacht. In den Staudenbeeten, wo auch Frühblüher drin sind, wäre das zu krass. Das wären zig Pflanzen. Aber da ist auch nur stellenweise etwas Quecke drin. Ich glaube, die wandert aus dem Rasen ein. Ich weiß aber genau, wo die kritischen Stellen sind, und schau dann alle paar Wochen nach und grabe sie weg. Das macht richtig Spaß.

An einer Stelle ist sie jetzt ganz weg, das ist fast schade.
Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 29.03.2021, 22:29
von daisy
Elena hat geschrieben: 29.03.2021, 22:24
Boah toll!
Danke

ich versuche morgen mal Bilder zu machen.
Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 30.03.2021, 00:12
von Batinka
Elena hat geschrieben: 29.03.2021, 22:28
Mäusebaby hat geschrieben: 29.03.2021, 21:36
Quecke hat mir gar nichts gesagt, also habe ich gegooglet und im Gartenjournal das gefunden: “ In mit Quecken durchzogenen Beeten und Rabatten hat es sich hingegen bewährt, zunächst die eigentlichen Pflanzen auszugraben, ihre Wurzelballen sorgfältig von jeglichen Queckenwurzelstückchen zu befreien und erst dann das Beet systematisch wie beschrieben zu bearbeiten. Erst wenn das Beet „entqueckt“ ist, bepflanzen Sie es wieder.”
Ja, das ist das radikale Vorgehen. So ähnlich habe ich es vor ein paar Jahren mit Erfolg im Gemüsebeet gemacht. In den Staudenbeeten, wo auch Frühblüher drin sind, wäre das zu krass. Das wären zig Pflanzen. Aber da ist auch nur stellenweise etwas Quecke drin. Ich glaube, die wandert aus dem Rasen ein. Ich weiß aber genau, wo die kritischen Stellen sind, und schau dann alle paar Wochen nach und grabe sie weg. Das macht richtig Spaß.

An einer Stelle ist sie jetzt ganz weg, das ist fast schade.
Ich sehe das auch als meditative Übung- solange kein Kind in der Nähe ist, die wollen immer helfen und treten dabei alles platt.
Hier ist sie leider überall in der Wiese, von da aus erobert sie alles. Ich kämpfe um ein Gemüsebeet, das Tomatenhaus, Kräuterbeet und ein Staudenbeet mit Frühblühern. In letzterem genau jetzt, weil es wie gesagt vom Boden her passt und vor allem, weil ich aktuell die Krokusse sehe und drum herum arbeiten kann- die Wurzeln sind ja einigermaßen stabil, zwischen den Zwiebeln kriegt man sie raus.
Ackerwinde haben wir auch, aber eher einzeln, und es waren mal viele Disteln, da hat Handarbeit über zwei Jahre gut geholfen.
Aber wir haben keinen Girsch!