Re: Seit 6 Wochen starke Probleme - hinteres Zungenbändchen? Suche dringend Hilfe
Verfasst: 24.10.2018, 22:51
Hallo Eva,
ich hatte dir schon auf deinen Thread geantwortet, schreibe aber dasselbe auch nochmal hier:
Wir hatten das Problem auch. Ich habe mit der Brustwarze von oben nach unten über den Bereich zwischen Nase und Oberlippe gestrichen. Wenn er den Mund dann aufgemacht hat, habe ich ihm die Brustwarze oben in den Gaumen gestopft und kurz festgehalten, bis er kräftig gesaugt hat.
Natürlich nur, wenn er selbst trinken wollte. Klingt so brutal.
Mit ca. zwei Monaten hat er sich selbst andocken können.
Dazu hat es bei uns immer geholfen, wenn die Schwerkraft mitgeholfen hat. Ich habe viele Wochen nur im Sitzen gestillt: Im Schneidersitz über das Kind gebeugt, rechte Brust über seinem Gesicht schwebend (tendenziell etwas höher als der Mund, also weiter rechts), linke hand unter den Kopf und rechte an die Brust, dann gestrichen und in den Mund gestopft wie oben beschrieben. Im besten Fall hat er den Kopf minimal überstreckt, dadurch öffnet sich der Mund (kann man danach wieder etwas entspannen, sobald einmal angedockt). Ich habe lange einen sehr engen C-Griff bis auf den Brustwarzenvorhof gemacht. Das wird eigentlich nicht empfohlen, aber bei uns hat es nur so geklappt. Ich habe die ganze Stillmahlzeit so durchgehalten.
Ich kann dir auch die Football-Haltung empfehlen. Alles, wo die Schwerkraft mitarbeitet, half bei uns. Manche Babies öffnen intuitiv den Mund, wenn sie Milch schmecken. Wenn du also etwas auf die Lippen spritzen kannst, hilft das vielleicht. Bei uns hat es eher dazu geführt, dass er eine Schnute gemacht hat.
ich hatte dir schon auf deinen Thread geantwortet, schreibe aber dasselbe auch nochmal hier:
Wir hatten das Problem auch. Ich habe mit der Brustwarze von oben nach unten über den Bereich zwischen Nase und Oberlippe gestrichen. Wenn er den Mund dann aufgemacht hat, habe ich ihm die Brustwarze oben in den Gaumen gestopft und kurz festgehalten, bis er kräftig gesaugt hat.
Natürlich nur, wenn er selbst trinken wollte. Klingt so brutal.
Dazu hat es bei uns immer geholfen, wenn die Schwerkraft mitgeholfen hat. Ich habe viele Wochen nur im Sitzen gestillt: Im Schneidersitz über das Kind gebeugt, rechte Brust über seinem Gesicht schwebend (tendenziell etwas höher als der Mund, also weiter rechts), linke hand unter den Kopf und rechte an die Brust, dann gestrichen und in den Mund gestopft wie oben beschrieben. Im besten Fall hat er den Kopf minimal überstreckt, dadurch öffnet sich der Mund (kann man danach wieder etwas entspannen, sobald einmal angedockt). Ich habe lange einen sehr engen C-Griff bis auf den Brustwarzenvorhof gemacht. Das wird eigentlich nicht empfohlen, aber bei uns hat es nur so geklappt. Ich habe die ganze Stillmahlzeit so durchgehalten.
Ich kann dir auch die Football-Haltung empfehlen. Alles, wo die Schwerkraft mitarbeitet, half bei uns. Manche Babies öffnen intuitiv den Mund, wenn sie Milch schmecken. Wenn du also etwas auf die Lippen spritzen kannst, hilft das vielleicht. Bei uns hat es eher dazu geführt, dass er eine Schnute gemacht hat.