Mein Kind ...

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Labello86
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Labello86 »

Kaba hat geschrieben: 23.02.2025, 06:41 ...wird erst mit knapp 7 in die Schule kommen (Geburtstag Anfang September)
...will das auch so und insgesamt passt das wohl auch
...hat aber, glaube ich, das mit dem Lesen bald raus
...will vor dem Einschlafen immer Rechenaufgaben lösen und hat das Prinzip von Multiplikation und Division verstanden (mag am liebsten Division mit Rest, also drei Kinder haben 10 Gummibärchen, was passiert?)
...gibt mir damit manchmal zu denken, ob noch ganze 1,5 Jahre Kita vielleicht doch zu lang sind
Bei uns war das ähnlich beim Großen. Rückblickend hat er von dem extra Jahr im Kindergarten stark profitiert.
Das Kind muss ja nicht nur kognitiv Schulreform sein, sondern auch sozial, muss körperlich in der Lage sein die Schultasche zu tragen, allein mit Anziehen und Toilettengang zurecht kommen, lang stillsitzen können...
Ich glaube auch, man hat einen schwereren Stand, wenn man das mit Abstand jüngste Kind in der Klasse ist und gleichzeitig sehr schlau.
Um Unterforderung zu verhindern, hat das Bübchen begonnen ein Instrument zu lernen, das hat viel Langeweile kompensiert.
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Kaba
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Kaba »

Labello86 hat geschrieben: 23.02.2025, 07:10
Kaba hat geschrieben: 23.02.2025, 06:41 ...wird erst mit knapp 7 in die Schule kommen (Geburtstag Anfang September)
...will das auch so und insgesamt passt das wohl auch
...hat aber, glaube ich, das mit dem Lesen bald raus
...will vor dem Einschlafen immer Rechenaufgaben lösen und hat das Prinzip von Multiplikation und Division verstanden (mag am liebsten Division mit Rest, also drei Kinder haben 10 Gummibärchen, was passiert?)
...gibt mir damit manchmal zu denken, ob noch ganze 1,5 Jahre Kita vielleicht doch zu lang sind
Bei uns war das ähnlich beim Großen. Rückblickend hat er von dem extra Jahr im Kindergarten stark profitiert.
Das Kind muss ja nicht nur kognitiv Schulreform sein, sondern auch sozial, muss körperlich in der Lage sein die Schultasche zu tragen, allein mit Anziehen und Toilettengang zurecht kommen, lang stillsitzen können...
Ich glaube auch, man hat einen schwereren Stand, wenn man das mit Abstand jüngste Kind in der Klasse ist und gleichzeitig sehr schlau.
Um Unterforderung zu verhindern, hat das Bübchen begonnen ein Instrument zu lernen, das hat viel Langeweile kompensiert.
Ja, wir überlegen nicht wirklich, sie dieses Jahr schon einzuschulen. Das wäre noch nix und ihre Freundinnen gehen auch alle erst ein Jahr später. Ich finde es nur schade, dass die eigentlich tolle Kita, soweit ich es mitbekomme, alles was klassisch zu "Schule" gehört recht strikt raushält (bis auf Schwungübungen im Vorschuljahr). Ich finde, da sollten Kitas und Grundschulen noch flexibler werden, damit Kinder sich mit den Themen, die sie gerade interessieren, beschäftigen können, egal wann. Aber klar, Zuhause kann sie das. Über ein Instrument denke ich auch nach, da ist nur von ihr bisher gar kein Interesse da.
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Yllana »

Wir hatten hier auch dasselbe Thema bzw haben es noch. Die Kleine ist spät eingeschult worden und ist allen anderen Kindern in der Klasse weit voraus. Aber sozial emotional ist sie dort genau richtig. Die Lehrerin macht zum Glück viel Binnendifferenzierung und wir lernen zu Hause noch ein Instrument und eine Sprache (mit Duolingo) und so läuft es im Moment ziemlich gut ....
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Valeska
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Valeska »

Septemberkinder (vermutlich überhaupt Spätsommerkinder) sind da schon schwierig. Ich bin nur etwas neidisch, dass ihr die Wahl habt. Mein Septemberkind werden wir mit fünf einschulen.
Hier ist der Stichtag Ende September, was ich echt heftig finde.
Ich bin nur froh, dass die Geburtstage der Kinder so rum sind, wie sie sind und nicht andersrum. Wenn eines meiner Kinder sie frühe Einschulung packt, dann eher die Kleine als die Große. So weit lehn ich mich aus dem Fenster, obwohl die Kleine erst 2,5 ist und die Große rechnet und Namen schreibt ...
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Kaba
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Kaba »

Puh, Stichtag Ende September ist echt heftig, das war hier bis vor ein paar Jahren auch so, jetzt ist es Ende Juni. Und wie wurden auch nicht gefragt, ob wir sie früher einschulen wollen, sondern hätten uns schon selbst dafür einsetzen müssen.
Ich denke, 6,5 wäre für die Große das perfekte Einschulungsalter :wink: Habe kürzlich gelesen, dass es das irgendwo gibt, dass die Kinder nicht alle gleichzeitig in die Schule wechseln, sondern innerhalb eines Zeitraums dann, wenn sie bereit dafür sind..(oder wenn sie ein bestimmtes Alter haben..?).
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Cryptomon »

Hier auch Ende September. Freunde von uns haben 2 Kinder mit Geburtstag 19. Bzw 18.9.
Die große ist mit ck1 in einer Klasse und da sehen sie schon, dass ihr quasi ein Jahr fehlt.
Der mittlere soll dieses Jahr in die Schule kommen. Er hat selektiven Mutismus und selbst wenn er spricht, verstehen Außenstehende ihn kaum (spricht eher wie 2,5 als 5,5). Stand jetzt ist, dass er eingeschult werden *muss* im Sommer, weil sie keine offizielle Diagnose für irgendwas haben.
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Muli
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Muli »

Hier ist Stichtag auch Ende September. Wir sind da mit zwei Januarkindern (zum Glück) nicht betroffen, aber von dem was ich so mitbekomme, ist das echt extrem unterschiedlich, wie die Kinder das packen. In beiden Klassen gab es Kinder, bei denen man gemerkt hat, dass ein Jahr später echt besser gewesen wäre. Auf der anderen Seite hat der Kleine mehrere Freunde, die Ende August bzw im September geboren sind und die da überhaupt keine Probleme haben.
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Valeska
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Valeska »

Ich hab selbst kurz vor meiner Kleinen Geburtstag und bin selbst früh eingeschult. Also ich weiß, dass es klappen kann bzw. ich denke nicht, dass eine spätere Einschulung gegen die Probleme, die ich dann viele Jahre später auf dem Gym hatte, geholfen hätte.

Rückstellungen sind hier wohl auch ziemlich schwierig, wenn die Kleine nach dem Rest der Familie kommt, wird das auch keine Option sein.

Kinder individuell einzuschulen statt alle Kinder eines Jahrgangs zusammen im Sommer, klingt nach einem interessanten Konzept, davon hab ich noch nie gehört. Leider im deutschen Schulsystem sicherlich nicht umsetzbar :roll:
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Nane85 »

Früher gab es wohl die Einschulung zum Halbjahr. Das fände ich perfekt.

Hier ist Stichtag am 30. Juni, was ich mit zwei Junikindern echt blöd finde. Die Mittlere haben wir damals zurückstellen lassen (das ging aufgrund von Corona sehr einfach), obwohl sie kognitiven so weit gewesen wäre. Emotional hat ihr das Jahr aber sehr gut getan und sie tut sich bis heute sehr leicht. Nicht nur mit dem Schulstoff, sondern auch mit dem ganzen Drumherum.

Die Kleine wird nun regulär eingeschult, was verschiedene Gründe hat, aber so ganz wohl ist mir dabei nicht. Ich denke, sie wird es schwerer haben als die Mittlere.
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Feuerkind »

Kaba hat geschrieben: 23.02.2025, 07:23
Labello86 hat geschrieben: 23.02.2025, 07:10
Kaba hat geschrieben: 23.02.2025, 06:41 ...wird erst mit knapp 7 in die Schule kommen (Geburtstag Anfang September)
...will das auch so und insgesamt passt das wohl auch
...hat aber, glaube ich, das mit dem Lesen bald raus
...will vor dem Einschlafen immer Rechenaufgaben lösen und hat das Prinzip von Multiplikation und Division verstanden (mag am liebsten Division mit Rest, also drei Kinder haben 10 Gummibärchen, was passiert?)
...gibt mir damit manchmal zu denken, ob noch ganze 1,5 Jahre Kita vielleicht doch zu lang sind
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Das Kind muss ja nicht nur kognitiv Schulreform sein, sondern auch sozial, muss körperlich in der Lage sein die Schultasche zu tragen, allein mit Anziehen und Toilettengang zurecht kommen, lang stillsitzen können...
Ich glaube auch, man hat einen schwereren Stand, wenn man das mit Abstand jüngste Kind in der Klasse ist und gleichzeitig sehr schlau.
Um Unterforderung zu verhindern, hat das Bübchen begonnen ein Instrument zu lernen, das hat viel Langeweile kompensiert.
Ja, wir überlegen nicht wirklich, sie dieses Jahr schon einzuschulen. Das wäre noch nix und ihre Freundinnen gehen auch alle erst ein Jahr später. Ich finde es nur schade, dass die eigentlich tolle Kita, soweit ich es mitbekomme, alles was klassisch zu "Schule" gehört recht strikt raushält (bis auf Schwungübungen im Vorschuljahr). Ich finde, da sollten Kitas und Grundschulen noch flexibler werden, damit Kinder sich mit den Themen, die sie gerade interessieren, beschäftigen können, egal wann. Aber klar, Zuhause kann sie das. Über ein Instrument denke ich auch nach, da ist nur von ihr bisher gar kein Interesse da.
Ja das ist echt schade.
Bei uns ist das zum Glück anders. Ich hab ja zb letztens das Plakat gezeigt dass die kleine im Kiga geschrieben hat.
Letzte Woche kam die Erzieherin zu mir und erzählte ganz stolz dass die kleine jetzt über den 10000er Übergang addieren kann.

Aber so was geht halt andererseits auch nur, wenn die Schule danach flexibel ist, ansonsten verschiebt man das Problem der Langeweile ja nur. Wenn ein Kind das schon lesen und schreiben kann dann jede Woche einen Buchstaben seitenweise schreiben muss usw, sind da die Probleme dann ja vorprogrammiert.
Ich vermute dass daher die Angst vieler Kindergärten kommt den Kindern Schulstoff „vorweg zu nehmen“


Bei der großen war noch Ende September Stichtag, mittlerweile ist Ende Juni und wir hätten die kleine total easy rückstellen lassen können weil sie nah am Stichtag Geburtstag hat.
Sind jetzt aber sehr froh dass wir uns doch für einschulen entschieden haben. Sie ist sozial-emotional aber auch um einiges robuster als die große Schwester die kurz vorm 7. Geburtstag eingeschult wurde.
...Bist so wunderschön und ich kann kaum ertragen wenn du weinst. Und es kann niemals eine Macht auf dieser Welt so stark wie diese Liebe sein... [ASP- Duett]

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