Seite 274 von 325

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Verfasst: 12.04.2022, 20:45
von Marquis
Grashüpfer hat geschrieben: 12.04.2022, 20:35 Marquis, je nachdem wie hoch der Roggenanteil war hättest du wahrscheinlich Sauerteig gebraucht.
Ja, mit Sauerteig ging das immer gut. Tatsächlich habe ich die Grammangabe Roggenmehl aus dem Rezept genommen, aber ich hatte nur noch Vollkorn vom Sauerteigfüttern über.

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Verfasst: 12.04.2022, 21:29
von Linda89
https://www.ploetzblog.de/2019/06/01/fl ... scher-art/

Bei solchen Rezepten frage ich mich immer: wie wichtig ist die exakte Durchführung des Rezepts? Zwei getrennte Vorteige?

Und wie messe ich diese kleinen Mengen Hefe? Ich meine, das stand irgendwann Mai bei den Rezepthinweisen, aber ich finde es nicht mehr.

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Verfasst: 12.04.2022, 21:34
von Valeska
Ich hab für Hefe ne Feinwaage, die auf 0,01 g genau misst ...

Kann man für 10€ kriegen ;-)

Bei der anderen Frage bin ich raus, momentan Team Alles-in-den-BBA-und-fertig ...

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Verfasst: 12.04.2022, 21:38
von rueckenwind
Ich setze die Vorteige schon getrennt an, mir macht das aber auch Freude.
An die Zeiten halte ich mich allerdings nicht so genau.

In einem der Bücher von Lutz Geißler sind Schablonen zum Abmessen der Hefe drin, an denen orientiere ich mich.

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Verfasst: 12.04.2022, 21:52
von Kaktus
@Linda89: genau deshalb hab ich mir die Anfänger Bücher gekauft 😜 (Brot backen in Perfektion...)
da sind die Rezepte einfacher gehalten und es wird eigentlich immer gleich der komplette Teig zusammen gerührt
für mich/uns reichen die Rezepte vollkommen aus

zum abmessen der Hefe hab ich mich auch an den Schablonen im Buch orientiert, das hat bisher gut geklappt

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Verfasst: 12.04.2022, 22:22
von Kaktus
ich hätte auch noch eine Frage.....
wenn ich beim füttern/auffrischen des Sauerteigs immer nur 10g nehme und beim backen auch nur max 10-15g, werf ich den Rest dann immer weg???
jede Woche 100g oder so?
das kann's doch auch nicht sein?? 😕

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Verfasst: 13.04.2022, 06:14
von maarisha
der Rest steht immer im Kühlschrank bis zum nächsten backen/auffrischen. ich werfe nur was weg (Kompost) wenn mir das Glas zu voll wird. aber ich nehme meist auch mehr Sauerteig als im Rezept angegeben 😅

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Verfasst: 13.04.2022, 07:49
von Sisqi
Es gibt auf dem Plötzblog einerseits Tipps was man mit dem Anstellgut mache kann zum Anderen ein Roggen-Dinkelbrot das in 1,5-Facher Menge, die gut für unsere Kastenform passt, 60g Anstellgut braucht. Ich backe auch gern mal die 3-fache Menge der Rezepte, dann reichen die Brote auch mal für mehr als 1-2 Mahlzeiten. Wir sind viel Fraße. :oops:

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Verfasst: 13.04.2022, 08:24
von Waldbewohnerin
Ja, die Rezepte im Blog sind teilweise schon sehr komplex und experimentell, dafür aber auch sehr, sehr gut. Ich hab vor Jahren mit dem Blog angefangen und war dann von den Büchern etwas enttäuscht muss ich zugeben. Sie sind aber sooo viel alltagstauglicher.

Den übrigen Sauerteig gebe ich auch oft auf den Kompost, der freut sich. Es gibt aber auch zahlreiche Rezepte wo altes Anstellgut verwendet wird. Ich kipp das meist einfach mit in ein Hefebrot, das gibt noch mal bisschen Geschmack oder an Pizzateig (auch wenn es nicht im Rezept steht)

Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Verfasst: 13.04.2022, 09:31
von Nielaim
Kaktus hat geschrieben: 12.04.2022, 22:22 ich hätte auch noch eine Frage.....
wenn ich beim füttern/auffrischen des Sauerteigs immer nur 10g nehme und beim backen auch nur max 10-15g, werf ich den Rest dann immer weg???
jede Woche 100g oder so?
das kann's doch auch nicht sein?? 😕
Es gibt tolle Rezepte zur Sauerteigresteverwertung.
Mein liebstes sind diese Kräcker:
https://madamroteruebe.de/2020/02/sauer ... t-koerner/

Ich lasse aber nicht quellen, wie im Rezept angegeben, dann bleiben die Kräcker länger knusprig (bei Kräckern will man ja keine Feuchthaltung, wie im Brot).
Die Backzeit verringert sich ohne Quellenlassen auch.