Hallihallo
Jetzt muss ich mich doch noch mal melden, bzw. einfach mal ausheulen.
Bei uns ist es im Moment leider ziemlich schwierig. Die Nächte sind extrem unruhig und der kleine Mann trinkt so furchtbar, dass ich mich manchmal frage, ob er überhaupt noch was kriegt. Ständig dockt er auch im Schlaf ab, wälzt sich weg, nach ein paar Sekunden dreht er sich wieder rum und zieht ein paar mal, dann geht das beliebig oft von vorn los,und zwar halbstündlich die ganze Nacht hindurch. Seit vorgestern scheint er auch Probleme zu haben, rechts den Milchspendereflex auszulösen, es dauert ewig bis er da mal anfängt zu schlucken - meistens gibt er vorher auf. Dabei war rechts eigentlich immer die "gute" Brust.
Wach ging ja noch nie gut, aber jetzt kneift und kratzt, strampelt und knurrt er. Wenn ich das schreibe, muss ich lachen... Sagen wir mal, entspannt stillen ist anders
Er isst täglich ungefähr 200g hochkalorischen Brei, und hat nach wie vor mindestens 5 nasse Windeln und 1xStuhl,scheint sich also trotzdem genug zu holen.
Naja, das eigentlich schlimme ist, dass ich wahrscheinlich eine postpartale Depression habe

hatte immer alles auf die Stillsituation geschoben, aber mittlerweile habe ich gemerkt, dass es mir ganz einfach richtig schlecht geht. Heute war ich deswegen noch beim Frauenarzt, der sich zwar wegen stillfreundlichen Medikamenten umschauen wird, aber eher auf der Schiene ist, dass man da eh besser abstillt, weil sich dann der Hormonhaushalt wieder normalisieren würde... Und dass man das Stillen nicht ideologisieren darf, und die ersten Monate ja völlig reichen, blabla
Naja, mal sehen was das Gespräch mit der Therapeutin nächste Woche noch ergibt.
Ich hoffe erstmal, dass wenigstens das stillen sich bald wieder etwas entspannt.
Können die schlechten Nächte daran liegen, dass er meistens vor allem am Abend recht viel Brei verdrückt? Wenn ich es mir recht überlege, kam das zeitgleich.
Danke fürs Lesen und euch allen ein schönes Wochenende
