Ich war Ende letzte Woche auch nimmer sehr glücklich...
Am Samstag Abend war dann ein großes Fest (runder Geburtstag in der Familie) und da hab ich mir dann Abends frei gegeben: hab Schokotorte und Kuchen gegessen - ohne schlechtes Gewissen und auch ohne Übertreibung. Das Tat gut.
Gestern Abend dann noch mal zwei Maroni-Schokotaler... und jetzt kann ich wieder mit Freude zu zuckerfrei zurückkehren.
Zuckerfrei meint für mich jetzt: (möglichst) gar kein Industrie/Rohrohr usw.zucker, Süßes aber möglich zB. in Form von mäßigen Obstkonsum, mäßiges Süßen durch Trockenfrüchte (Datteln), Honig und Agavendicksaft.
Ausnahmen ab und zu finde ich wichtig damit man die Motivation nicht verliert.
Aber es sollte auch wirklich einen Grund geben, einfach nur ein Besuch bei Freunden wo ein Zuckerkuchen angeboten wird... das ist für mich keine Ausnahme.
Aber jedes Monat gibt es mMn mindestens einen Anlass (wenn nicht zwei), die für mich ok. sind: Jahresfeste wie Fasching, Ostern usw., Geburtstage, Jahrestage, Tag-und-Nachtgleichen, und wenns ne Flaute gibt macht man einfach ein großes Familienfest aus Freude über die Freude.

Aber der Festcharakter, den finde ich wichtig.
Irgendwie wurde das sowieso Jahrhunderte lang (mehr oder weniger) richtig gemacht: Mäßigung im Alltag (zwar nicht freiwillig, aber das macht's ja eher leichter), Ausgelassenheit bei regelmäßigen Festen. In guten Zeiten gabs sogar an Sonntagen kleinere Ausnahmen. Irgendwie find ich die Besonderheiten daran schön... Hab ich auch im Dezember gemerkt: wenn man schon den ganzen Advent (traditionell eine Fastenzeit!) über schlemmt - bringt man sich um eine weitere Weihnachtsfreude. Zumindest ich empfand es so...
Also, ich bin wieder mit Freude und Begeisterung dabei - nächste größere Ausnahme wird wohl Fasching oder so... mal sehen. Und bis dahin: möglichst kein Zucker, aber auch keine Kasteiung. Es gibt ganz wunderbare zuckerfreie Rezepte für Sonntagssüß, der Apfelkuchen schmeckt ECHT allen!
