Gibts hier Rohköstler?

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

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tonia1976
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Re: Gibts hier Rohköstler?

Beitrag von tonia1976 »

Das einfachste Rezept ist Essener Brot: Getreide (Dinkel oder Weizen oder Einkorn oder Emmer) keimen lassen, mit Wasser zermusen aufs Pergament streichen und trocknen lassen. Am Anfang meiner Rohkostzeit habe ich mir Exalibur zugelegt und öfters so was gemacht, mit fingerdick Rohmilchbutter schmeckte es sogar. Leinsamenkräcker sind ohne Butter auch schmackhafter. Ich habe dann die Leinsamenmasse zur Hälfte durch Sonnenblumenkerne ersetzt. Allerdings bin ich bei den Rohkostbroten ich ziemlich skeptisch: das Zeug schmeckt nicht wirklich und wenn man davon viel isst, ist man schnell unzufrieden.
Liebe Grüße

Antonina

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tonia1976
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Re: Gibts hier Rohköstler?

Beitrag von tonia1976 »

Wildkräuter gibt es in München auf dem Viktialienmarkt zu kaufen. Eine Mischung (Vogelmiere, Melde, Löwenzahn, Honigweide, Franzosenkraut, Brennessel, Paar Blüten und noch einige mir unbekannte Kräuter) für 3,50 Euro 100 g. Seitdem wir direkt am Wald wohnen sammle ich sie selber. Paar Kräuter kennt man doch schon so: Brennessel, Löwenzahn, Girsch, Breit- oder Spitzwegerich.

Ich muss sagen, dass mein Rohkostanteil ziemlich von meiner Stimmungslage schwankt: Bin ich glücklich und zufrieden, dann ist er ziemlich hoch, und ich esse insgesamt weniger. Bin ich etwas unzufrieden, versuche ich es durchs mehr Essen auszugleichen. ich denke wenn ich von Liebe umgeben bin, ist das Essen mir total unwichtig und dann kann ich auch reine Rohkost essen. Die Rohkostbücher (Konz vorallemaber auch Boutenko) sind reine Gehirnwäsche und beinhalten so viel negatives, dass ich sowas nie wieder an mich ranlassen möchte. Ich möchte, dass es von alleine diesmal kommt. Momentan geht es mir körperlich so gut, dass ich wieder 100 % anstreben würde. Ich habe mir vorgenommen mehr an zwischenmenschlichen Beziehungen (zu meinem Mann, Kindern, meinen Eltern) zu arbeiten.

Bei meinem Kleinen Säugling habe ich auch bemerkt, dass ihm besser Nudeln bekommen, als zu viel rohes Gemüse (natürlich durch mich gegessen :-)) Vorallem kohlartiges Gemüse kann ich nur in winzigen Mengen roh geniessen.
Ausgewogene Rohkost ist gar nicht so einfach, da sind die kleinen Krücken wie 5-Minuten Weißmehlnudel mir persönlich viel lieber als nur roh und eben nicht ausgewogen.
Silke
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Re: Gibts hier Rohköstler?

Beitrag von Silke »

Danke euch! Klingt gut.
Ja Verena- ich bin ein Experimentator :mrgreen: :lol: , halte mich ungern an genaue ANgaben :lol: , nur am Anfang....viellei :wink:
Essener Brot *stirnklatsch* klar hab ich doch schon mal gemacht!! :roll: danke

Tonia- Dein letzter Beitrag ist grade auch sehr passend bei mir- haste schön geschrieben. Man sagt wohl nicht umsonst >"von Luft und LIEBE leben" :wink:
Silke mit G. F. 01/99, R. L. 05/01, E. A. 01/05, H.A.C. 24.02.2012

«Ich glaube, daß der Mensch, da ihm nicht gegeben ist, etwas zu erschaffen, nicht das Recht hat, auch nur die kleinste Kreatur, die da lebt, zu zerstören.» M. Gandhi

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Fruchtschnitte
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Re: Gibts hier Rohköstler?

Beitrag von Fruchtschnitte »

also das Rezept, dass ich gepostet habe ist wirklich sehr lecker und klar sollte man das nicht ständig essen...
Ivonne mit
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Re: Gibts hier Rohköstler?

Beitrag von boebsimama »

Hallo,

ich gebe mal ein kurzen Statusbericht. Ist ja jetze schon ne Weile her.

Ich hatte angefangen und am Ende vom 2 Tag gings mir richtig schlecht, so das ich wieder "normal" gegessen habe. Ich kam mir die ganze Zeit total unterzuckert vor und war richtig scheiße drauf. Kopfschmerzen und Kreislauf ... ich vermute mal dass das richtig starke Entgiftungserscheinungen waren. Aber mit einem Wirbelwind an der Backe ist das echt nicht auszuhalten. Außerdem habe ich ganz derbe Gelenkschmerzen bekommen so das ich kaum noch die Treppen hoch und runter gekommen bin.

Ich hab dann lange nachgedacht und tu es auch immer noch, wie ich es nun am besten anpacken soll. Ich denke dass die innere Einstellung das eigentlich Entscheidende ist, so wie es tonia so schon beschrieben hat im letzten Beitrag. Ich denke ich werde den Weg "von hinten mit der Kirche ums Dorf" wählen. Da ich auch mit einer Normalkostfamilie zusammenlebe, werde ich den Umweg über die Vollwertkost probieren und dann mein Rohanteil möglichst hochschrauben bis ich selbst auch gefestigter bin. Denn seelisch ist bei mir auch einiges an Arbeit zu leisten.

Dann da geht es mir wie tonia, sobald ich von Liebe umgeben bin, ist essen nicht so wichtig ... und da muss ich noch an mir arbeiten.

Ja ... das dazu :wink:
Liebe Grüße von Jenny mit Böbsi *11/2010 und Mini-Böb *3/2014
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Re: Gibts hier Rohköstler?

Beitrag von Waschbaer78 »

*abo*ich les mal mit,bin ganz interessiert
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"Normalität ist wie eine gepflasterte Straße, man kann gut drauf gehen, aber es wachsen keine Blumen drauf."Vincent van Gogh
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Re: Gibts hier Rohköstler?

Beitrag von Indiana »

*aboauch*
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Re: Gibts hier Rohköstler?

Beitrag von Fruchtschnitte »

ich denke auch das ist ein guter Weg, ich habe selbst auch über die Vollwertkost und das hochschrauben des Rohkostanteil meinen Zugang zur Rohkost gefunden und irgendwann wurde es immer mehr...bis zum Februar da war ich dann 100% roh..bis heute und ich hoffe für immer...

ich habe allerdings nicht solche starken Entgiftungserscheinungen gehabt las aber schon öfters davon, bei mir waren es Kopfschmerzen und Hautreaktionen und als ich mich letztlich von Kaffee und Co verabschiedete drei Tage heftige Entzugserscheinungen...

wer in einer Familie lebt die nicht rohköstlich ist, so wie es bei uns ist, dann ist ganz wichtig be prepared...immer etwas da haben, immer vorbereitet sein;-)

bin gespannt auf deinen weiteren Weg...
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Verena
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Re: Gibts hier Rohköstler?

Beitrag von Verena »

kann man das aushalten, Kochkost im Haus als Rohköstler? Wie sieht Euer Alltag aus??

Liebe Grüße

Verena
Ganz liebe Grüße von Verena (02/78 ) mit großem Sohn (11/04) und auch schon wieder großer Tochter (02/08 )

FREIHEIT bedeutet, dass man nicht alles so machen muss, wie andere Menschen. Astrid Lindgren

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Fruchtschnitte
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Re: Gibts hier Rohköstler?

Beitrag von Fruchtschnitte »

ja es ist sicher sehr viel schwieriger als Rohköstler in einer Kochköstlerfamilie...vorallem da ich eigentlich immer koche :|

ich habe das gemerkt als ich ein paar Tage auf Fortbildung war...das war traumhaft, das war sooo schön einfach;-)

wie sieht der Alltag aus..naja ich koche etwas und bereite mir etwas zu...wobei ich momentan da eher schlicht drauf bin, also gerade nicht immer die Gourmetrohkost, sondern oft einfach nur ein paar Bananen oder Wildkräutersalat ...am besten ist es wenn ich mir eben schon etwas vorbereitet habe...es gibt bei uns weiterhin Vollwertkost, wobei ich nun wieder arbeiten gehe und das schon oft als Belastung empfinde einigermaßen gesund zu kochen...

Ich ärgere meine Familie aber ganz schön, ich sag dann immer "schade um das schöne Gemüse grad wars noch so lecker bevors im Topf war";-)

Mir wäre es lieber alle würden mitmachen, aber ich denke das ist aussichtslos...meine Große ist hoffnungslos Brotsüchtig...der Kleine liebt Rohkost....meinem Mann tut die Rohkost so gut, er ist ja Diabetiker aber er ist wirklich schwach in der Beziehung und macht ein paar Tage mit und findet es toll und ist voller Energie und dann knickt er ein..wobei er bei allen schwärmt wie toll mein rohes Essen sei...

Ich denke unser Ernährungsstandard ist schon sehr gut, keine Auszugsmehle, keinen Fabrikzucker, wenig Wurst (Kinder) und ganz selten Bio-Fleisch...meine Große beschwert sich oft und sagt ich wäre gemein, weil es bei anderen Milchschnitte gäbe und Kinder Pinguin...andererseits sagt sie wenn sie älter ist, will sie auch Rohköstlerin sein, weil ich mich so verändert habe und abgenommen habe und so und man es mir anmerkt. dass ich so gesund bin wie noch nie...

ich bewundere dich und deine Familie Verena ich weiß nicht wie ihr das so im Hauruck-Verfahren geschafft habt???
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