Kleinkinder-Ernährung - kurze Frage, kurze Antwort
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Lämpchen
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Re: Kleinkinder-Ernährung - kurze Frage, kurze Antwort
Sagt mal:
Wie viele Mahlzeiten am Tag essen eure Kinder so im Alter um die 3 Jahre?
Oder anders gefragt: In welchem Alter haben die angefangen, weniger Zwischenmahlzeiten zu brauchen und annähernd so oft bzw. so selten zu essen wie ihr? (Wahrscheinlich individuell sehr verschieden ...)
Ich hab ja ein Kind, das eigentlich zu jeder Mahlzeit isst wie ein Spatz und hauptsächlich herumkaspert, außer sie hat mal so einen richtige Wachstumsschub. So total ihr Ding war Essen noch nie.
Ich hab's eigentlich seit der Beikost so drin, dass es 5 Mahlzeiten am Tag gibt, und eigentlich würde ich auch denken, dass so ein kleiner wachsender, wenig auf einmal essender Mensch das auch braucht.
Jetzt ist es aber so, dass sie dann doch mal mehr isst und auch besser bei der Sache ist/besser sitzen bleibt, wenn es keine Zwischenmahlzeit gab. (Das kann allerdings auch schiefgehen, dass sie dann eine halbe/Viertelstunde vorm Mittag- oder Abendessen zusammenbricht und man sie nur beruhigen kann, wenn man ihr was zu essen zusteckt, das bedeutet dann aber natürlich: Wenn das richtige Essen bald darauf fertig ist, wird kaum was gegessen, logisch.)
Wenn der Papa sich jetzt einen halben Tag um sie allein gekümmert hat, hat der sich weniger Gedanken um Zwischenmahlzeiten gemacht als ich (wie um alles halt) und war der Meinung, sie wird sich schon melden, wenn sie zwischendurch was will - und ja, das tut sie, aber wenn sie mal so weit ist, dass ihr das selber auffällt, kann es eben schon zu spät sein von der Laune her, oder wie gesagt zu kurz vor einer richtigen Mahlzeit. Man weiß halt vorher nie, was für ein Tag jeweils ist.
Also jetzt alles kein Riesendrama, aber mich würde interessieren, ob ihr es vertretbar fändet, Zwischenmahlzeiten im Alter meiner Tochter nicht mehr proaktiv anzubieten? Wenn es gut geht, isst sie nämlich wirklich mal richtig gut von dem "vernünftigen" Essen, und es kommt mir ein bisschen so vor wie die Phase des Mittagschlaf-Abschaffens, wo man sie zum zwischendurch Schlafen schon richtig überreden musste und der Nachtschlaf dann aber nicht gut klappte, und das war ja bei uns auch schon relativ früh, mit 2 1/4. Vielleicht ist sie bei solchen Dingen insgesamt etwas "frühreif", dass sie eben bei allem schon recht lange Abstände aushält?
Wie viele Mahlzeiten am Tag essen eure Kinder so im Alter um die 3 Jahre?
Oder anders gefragt: In welchem Alter haben die angefangen, weniger Zwischenmahlzeiten zu brauchen und annähernd so oft bzw. so selten zu essen wie ihr? (Wahrscheinlich individuell sehr verschieden ...)
Ich hab ja ein Kind, das eigentlich zu jeder Mahlzeit isst wie ein Spatz und hauptsächlich herumkaspert, außer sie hat mal so einen richtige Wachstumsschub. So total ihr Ding war Essen noch nie.
Ich hab's eigentlich seit der Beikost so drin, dass es 5 Mahlzeiten am Tag gibt, und eigentlich würde ich auch denken, dass so ein kleiner wachsender, wenig auf einmal essender Mensch das auch braucht.
Jetzt ist es aber so, dass sie dann doch mal mehr isst und auch besser bei der Sache ist/besser sitzen bleibt, wenn es keine Zwischenmahlzeit gab. (Das kann allerdings auch schiefgehen, dass sie dann eine halbe/Viertelstunde vorm Mittag- oder Abendessen zusammenbricht und man sie nur beruhigen kann, wenn man ihr was zu essen zusteckt, das bedeutet dann aber natürlich: Wenn das richtige Essen bald darauf fertig ist, wird kaum was gegessen, logisch.)
Wenn der Papa sich jetzt einen halben Tag um sie allein gekümmert hat, hat der sich weniger Gedanken um Zwischenmahlzeiten gemacht als ich (wie um alles halt) und war der Meinung, sie wird sich schon melden, wenn sie zwischendurch was will - und ja, das tut sie, aber wenn sie mal so weit ist, dass ihr das selber auffällt, kann es eben schon zu spät sein von der Laune her, oder wie gesagt zu kurz vor einer richtigen Mahlzeit. Man weiß halt vorher nie, was für ein Tag jeweils ist.
Also jetzt alles kein Riesendrama, aber mich würde interessieren, ob ihr es vertretbar fändet, Zwischenmahlzeiten im Alter meiner Tochter nicht mehr proaktiv anzubieten? Wenn es gut geht, isst sie nämlich wirklich mal richtig gut von dem "vernünftigen" Essen, und es kommt mir ein bisschen so vor wie die Phase des Mittagschlaf-Abschaffens, wo man sie zum zwischendurch Schlafen schon richtig überreden musste und der Nachtschlaf dann aber nicht gut klappte, und das war ja bei uns auch schon relativ früh, mit 2 1/4. Vielleicht ist sie bei solchen Dingen insgesamt etwas "frühreif", dass sie eben bei allem schon recht lange Abstände aushält?
Tochter 04/18
Sternchen 10/20
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- Yelma
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Re: Kleinkinder-Ernährung - kurze Frage, kurze Antwort
Boah ich glaub das letzte Mal was angeboten hab ich deutlich vorm 2. Geburtstag? Also wenn ich esse kriegt sie immer was, dazwischen fragt sie selbst. Nur ab 17:00 gibts nix mehr, damit sie zu Abend isst und nachts kein Hunger bekommt.
Man weiß gar nicht wie viele Menschen man nicht mag bevor man einen Namen für sein Kind sucht
- IdieNubren
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Re: Kleinkinder-Ernährung - kurze Frage, kurze Antwort
Wir frühstücken um 8 uhr, mittagessen irgendwann so um 13 uhr und Abendessen so 19.30.
In normalen Zeiten gibts im kuga um ca 9.30 was und daheim dann nachmittags noch ne zwischenmazeit.
Jetzt vermischt sich das oft, manchmal sind es nur 3+1 Mahlzeiten, manchmal 3+2. Die Laune von kind2 kippt schnell und stark, da hilft essen oft oder wir versuchen es zumindest
In normalen Zeiten gibts im kuga um ca 9.30 was und daheim dann nachmittags noch ne zwischenmazeit.
Jetzt vermischt sich das oft, manchmal sind es nur 3+1 Mahlzeiten, manchmal 3+2. Die Laune von kind2 kippt schnell und stark, da hilft essen oft oder wir versuchen es zumindest
Idie mit (06/16), (04/18) und (09/20)
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Re: Kleinkinder-Ernährung - kurze Frage, kurze Antwort
Mir ist es eigentlich ein Anliegen F 5x am Tag was anzubieten, Mittags was richtiges, aber damit stehe ich irgendwie alleine da. Bei der Schwiegerfamilie wird z. B. eigentlich nur 2x am Tag gegessen (gefühlt) und F bekommt dann eben einfach was, wenn er nachfragt. Bei meinem Mann ist es ähnlich. Vor einem Jahr, als F gerade 15 Monate alt war, hat das dazu geführt, dass er an manchen Tagen nur ein oder zweimal was zu Essen angeboten bekommen hat. Das fand ich echt nicht mehr witzig, als ich das mitgekriegt habe, zumal er nicht nach Essen fragt, wenn er abgelenkt ist (was bei Oma und Opa der Normalfall ist). Und eher ein leichtes Kind ist. Und dann gab es auch noch sowas wie fettreduzierten Joghurt und Müsli mit fettarmer Milch. Wer braucht schon Kalorien?
Wie auch immer, meistens kommen wir seit einem halben Jahr auf 4x essen in 24h, solange wir zu dritt sind.
Wie auch immer, meistens kommen wir seit einem halben Jahr auf 4x essen in 24h, solange wir zu dritt sind.
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
und Tochter V (Ende Juni 21)
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Kaba
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Re: Kleinkinder-Ernährung - kurze Frage, kurze Antwort
Angeblich ist das ja das Geheimnis, warum französische Kinder alles essen und nicht mäkelig sind (keine Ahnung, ob das stimmt) - dort gibt es keine Zwischenmahlzeiten und bei den Hauptmahlzeiten dann oft als erstes Gemüse, Salat etc.
Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen, wir waren beim Schüleraustausch in der 7. Klasse ziemlich schockiert, dass dort in den Schulpausen höchstens mal ein Apfel gegessen wird - dafür schmeckt dann danach auch mittelmäßiges Mensaessen
Also, was ich sagen will, ich glaube, dass (Klein)Kinder ständig am essen sind ist vielleicht auch ein bisschen deutsch und wahrscheinlich nicht zwingend notwendig.
Ich esse selbst nachmittags oft Obst, Kekse oder sowas zu meinem Kaffee und biete dabei dem Kind auch was an. Gerade Obst finde ich sonst auch schwer im Tag "unterzubringen" und finde das auch als Ritual nett. Eine Mandarine, ein paar Trauben...machen ja nicht so satt und helfen vielleicht trotzdem zur Überbrückung? Ich würde halt nix großes anbieten, wenn das Kind sonst zu den Hauptmahlzeiten keinen Hunger hat.
Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen, wir waren beim Schüleraustausch in der 7. Klasse ziemlich schockiert, dass dort in den Schulpausen höchstens mal ein Apfel gegessen wird - dafür schmeckt dann danach auch mittelmäßiges Mensaessen
Also, was ich sagen will, ich glaube, dass (Klein)Kinder ständig am essen sind ist vielleicht auch ein bisschen deutsch und wahrscheinlich nicht zwingend notwendig.
Ich esse selbst nachmittags oft Obst, Kekse oder sowas zu meinem Kaffee und biete dabei dem Kind auch was an. Gerade Obst finde ich sonst auch schwer im Tag "unterzubringen" und finde das auch als Ritual nett. Eine Mandarine, ein paar Trauben...machen ja nicht so satt und helfen vielleicht trotzdem zur Überbrückung? Ich würde halt nix großes anbieten, wenn das Kind sonst zu den Hauptmahlzeiten keinen Hunger hat.
Kaba mit Milchmädchen (09/19) und kleiner Vorfreude (6/22)
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Kaba
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Re: Kleinkinder-Ernährung - kurze Frage, kurze Antwort
Habe auch eine Frage: wie handhabt ihr es mit Honig, Salami, Räucherlachs, rohem Ei...bei über 1jährigen?
Teilweise wird empfohlen, das alles bis 5 Jahre wegzulassen, das halte ich hier aber für unrealistisch und für mich auch für übertrieben. Also, ich würde ihr jetzt mit 16 Monaten kein Sushi mit rohem Fisch geben - aber Salami und Lachs hat sie schonmal ein bisschen bekommen und bei einem nicht ganz hartgekochtem Frühstücksei würde ich jetzt auch keine Panik schieben.
Ich denke, solange die Sachen frisch sind, geht das in Ordnung...?
Aber insgesamt bin ich noch etwas unschlüssig und würde mich über Meinungen freuen.
Teilweise wird empfohlen, das alles bis 5 Jahre wegzulassen, das halte ich hier aber für unrealistisch und für mich auch für übertrieben. Also, ich würde ihr jetzt mit 16 Monaten kein Sushi mit rohem Fisch geben - aber Salami und Lachs hat sie schonmal ein bisschen bekommen und bei einem nicht ganz hartgekochtem Frühstücksei würde ich jetzt auch keine Panik schieben.
Ich denke, solange die Sachen frisch sind, geht das in Ordnung...?
Aber insgesamt bin ich noch etwas unschlüssig und würde mich über Meinungen freuen.
Kaba mit Milchmädchen (09/19) und kleiner Vorfreude (6/22)
- miracle
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Kleinkinder-Ernährung - kurze Frage, kurze Antwort
Also, rohes Ei gibt es bei uns nie (auch kein Teig naschen mit rohen Eiern drin), Honig sollte man ja U1 nicht anbieten (wir würden uns wohl daran halten, wenn wir jemals Honig im Haus hätten
) und Salami / Lachs etc. gibt es bei uns auch schon mal U1 angeboten.
Wegen Zwischenmahlzeiten: Ich merke jetzt im lockdown, dass die Kids wesentlich besser essen als zu KiTa-Zeiten, wo es ständig irgendwelche Zwischenmahlzeiten gibt. Aktiv anbieten tu ich Zwischenmahlzeiten eigentlich nie; es wird lange nach Bedarf gestillt und dann steht den Kindern stets Essen frei zur Verfügung. Mir ist wichtig, dass die Kinder nach ihrem eigenen Hunger- und Appetitgefühl gehen.
Wegen Zwischenmahlzeiten: Ich merke jetzt im lockdown, dass die Kids wesentlich besser essen als zu KiTa-Zeiten, wo es ständig irgendwelche Zwischenmahlzeiten gibt. Aktiv anbieten tu ich Zwischenmahlzeiten eigentlich nie; es wird lange nach Bedarf gestillt und dann steht den Kindern stets Essen frei zur Verfügung. Mir ist wichtig, dass die Kinder nach ihrem eigenen Hunger- und Appetitgefühl gehen.
Wunder gescheh'n ... wir dürfen nicht nur an das glauben, was wir seh'n!
Kleines Wunder 05/2014 (SSW 31+1 / 1080g)
Zweites Glück 11/2016 (SSW 36+3 / 1990g)
Süßer Fratz 12/2018 (SSW 37+2 / 2830g)
Nesthäkchen 02/2021 (SSW 38+1 / 2970g)
und die Zwillings-Sternchen 08/2015
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Lämpchen
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Re: Kleinkinder-Ernährung - kurze Frage, kurze Antwort
Danke für eure Antworten (zum Thema Anzahl der Mahlzeiten)! Ja, beim Lesen eurer Beiträge kam mir auch, dass das wahrscheinlich viel von der Kita suggeriert wird, dass Zwischenmahlzeiten uuunbedingt nötig sind - dabei essen die da vermutlich ja doch eher so wegen des Gemeinschaftsgefühls und um den Tag zu strukturieren usw. Bzw. die ganz Kleinen um 1 Jahr brauchen es ja sicher noch, sodass die das einfach so machen müssen und die Größeren dann halt auch dabei sind. Aber ob es über 2 noch so nötig ist? Andererseits kenne ich schon auch Kleinkinder, die oft am Tag essen und dabei trotzdem immer gut und reichlich ... Sind halt die verschiedenen Esstypen. Mein Mann und ich kommen auch mit wenig Mahlzeiten am Tag aus, von daher könnte sie ja derselbe Typ sein.
Ich geh das Ganze jetzt dann mal entspannter an und warte, bis sie sich meldet, es sei denn, die letzte Mahlzeit war irgendwie winzig und ich kann sicher sein, dass sie bis zur nächsten "richtigen" nicht durchhalten wird.
(Das mit Frankreich ist ja interessant. Andere Länder, andere Sitten ... wär interessant, wie das weitere Länder noch so handhaben.)
Ich geh das Ganze jetzt dann mal entspannter an und warte, bis sie sich meldet, es sei denn, die letzte Mahlzeit war irgendwie winzig und ich kann sicher sein, dass sie bis zur nächsten "richtigen" nicht durchhalten wird.
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Re: Kleinkinder-Ernährung - kurze Frage, kurze Antwort
Zu Frankreich mag ich noch ergänzen, dass es zwar weniger Snacks gibt ( und insgesammt kleinere Portionen), ich aber den Grund, dass die Kinder alles essen und nicht mäkelig sind in der wirklich strengen Erziehung in Familie und Krippe sehe.
Meine französischen Kollegen waren ( fast) alle sehr strenge Eltern. Nur eine Freundin war ähnlich "soft" wie ich und deren Kinder sind eher mäkeliger als meine.
Meine französischen Kollegen waren ( fast) alle sehr strenge Eltern. Nur eine Freundin war ähnlich "soft" wie ich und deren Kinder sind eher mäkeliger als meine.
Viele Grüße
pqr
pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017
pqr
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Lämpchen
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Re: Kleinkinder-Ernährung - kurze Frage, kurze Antwort
Gute Frage. "Bis 5" hab ich jetzt bisher noch nie gehört (dachte eher so, bis 2/3 alles weglassen, wenn man gaaaaaanz sicher gehen will).Kaba hat geschrieben: 12.01.2021, 20:53 Habe auch eine Frage: wie handhabt ihr es mit Honig, Salami, Räucherlachs, rohem Ei...bei über 1jährigen?
Teilweise wird empfohlen, das alles bis 5 Jahre wegzulassen, das halte ich hier aber für unrealistisch und für mich auch für übertrieben. Also, ich würde ihr jetzt mit 16 Monaten kein Sushi mit rohem Fisch geben - aber Salami und Lachs hat sie schonmal ein bisschen bekommen und bei einem nicht ganz hartgekochtem Frühstücksei würde ich jetzt auch keine Panik schieben.
Ich denke, solange die Sachen frisch sind, geht das in Ordnung...?
Aber insgesamt bin ich noch etwas unschlüssig und würde mich über Meinungen freuen.
Allerdings stellt sich die Frage hier bis auf Honig nicht, weil sie Wurst auf dem Brot eh nicht mag (Salami ist aber sogar für Schwangere oft ok, was mir bis vor Kurzem nicht klar war, musst du mal genau nachlesen) und die anderen Sachen gibts bei uns eigentlich nie.
Honigbrot wird hier allerdings fast täglich gegessen seit ein paar Monaten.
Lustig, bei uns wurde eher zu Kita-Zeiten mehr gegessen, weil sie da glaub ich einfach mehr Energie gebraucht hat als bei dem "Rumgehänge" jetzt ...miracle hat geschrieben: 12.01.2021, 21:14
Wegen Zwischenmahlzeiten: Ich merke jetzt im lockdown, dass die Kids wesentlich besser essen als zu KiTa-Zeiten, wo es ständig irgendwelche Zwischenmahlzeiten gibt. Aktiv anbieten tu ich Zwischenmahlzeiten eigentlich nie; es wird lange nach Bedarf gestillt und dann steht den Kindern stets Essen frei zur Verfügung. Mir ist wichtig, dass die Kinder nach ihrem eigenen Hunger- und Appetitgefühl gehen.
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