Re: Diskussionsthema vegan
Verfasst: 15.10.2015, 10:33
Ui, ich bräuchgte echt ne Editierfunktion für "den Morgen danach". Ich schmeiss noch ein *s* in Ressourcen und sammle eine ganze Hand voll Kommas ein, Deppenapostrophe nehm ich auf Verdacht auch gleich mit.
Ich versuche auch ein *guter* Mensch zu sein, wobei ich jetzt mal die Frage in den Raum stelle was *gut* bedeutet. Ich hab mich früher ( zu meinen linken - und Vegetarierzeiten) politisch und im Tierschutz engagiert und ich bin dabei oft an meine Grenzen gestoßen sobald ich über mich nachgedacht habe. Denn im Endeffekt hinterlässt man IMMER ein Defizit auf der Erde, man nimmt nur und gibt eigentlich nichts zurück.
Meinen Frieden mit mir selbst habe ich erst gemacht als ich beschloss, die Dinge einfach aus dem Bauch heraus so zu tun, dass ich mich damit noch wohl fühle. Ich wurde mir darüber bewusst dass ich mit meinem Konsum auch Dinge vorantreiben kann. Kaufe ich z.B. meine tierischen Produkte Bio oder beim Kleinbetrieb, dann stärke ich diesen Zweig jedes Mal gegenüber der Massenproduktion. Kaufe ich faire Kleidung, dann ist es ebenso. Diese Formen der Wirtschaft können dann wachsen , präsenter werden und sich als echte Alternative für Jedermann zeigen. Für einen Menschen der gerne Fleisch isst , ist Tofu auf Dauer nämlich keine Alternative. Je größer aber die Nachfrage, desto sichtbarer werden diese ehemaligen "Nischenprodukte für Gutmenschen" für alle. Wer in seinem Stammsupermarkt neben dem Wiesenhofhähnchen ein Biohähnchen zum doppelten Preis sieht das nur halb so groß ist, der wird sich wundern. Sowas wirft Fragen auf, vielleicht nicht beim ersten Mal, aber irgendwann.
Menschen die gar keine tierischen Produkte kaufen, die konventionelle Kleidung nur gebraucht kaufen die leben natürlich auch ( neben anderen Beweggründen) nachhaltig ABER ihre Stimme geht verloren wenn es um das Gesamtbild geht. Klar ist das auch nur ein Teilaspekt, aber ich finde auch einer, der nicht zu vernachlässigen ist. ( Mir ist schon klar, dass Vegetarier jetzt kein Biosteak kaufen um zumindest das kleinere -für sie-Übel zu unterstützen. Aber ich finde man kann das ja mal im Hintergrund behalten wenn man Bio/ Kleinbetriebe und Massentierhaltung über einen Kamm schert, weil ja im Endeffekt ein Tier stirbt)
Ich versuche auch ein *guter* Mensch zu sein, wobei ich jetzt mal die Frage in den Raum stelle was *gut* bedeutet. Ich hab mich früher ( zu meinen linken - und Vegetarierzeiten) politisch und im Tierschutz engagiert und ich bin dabei oft an meine Grenzen gestoßen sobald ich über mich nachgedacht habe. Denn im Endeffekt hinterlässt man IMMER ein Defizit auf der Erde, man nimmt nur und gibt eigentlich nichts zurück.
Meinen Frieden mit mir selbst habe ich erst gemacht als ich beschloss, die Dinge einfach aus dem Bauch heraus so zu tun, dass ich mich damit noch wohl fühle. Ich wurde mir darüber bewusst dass ich mit meinem Konsum auch Dinge vorantreiben kann. Kaufe ich z.B. meine tierischen Produkte Bio oder beim Kleinbetrieb, dann stärke ich diesen Zweig jedes Mal gegenüber der Massenproduktion. Kaufe ich faire Kleidung, dann ist es ebenso. Diese Formen der Wirtschaft können dann wachsen , präsenter werden und sich als echte Alternative für Jedermann zeigen. Für einen Menschen der gerne Fleisch isst , ist Tofu auf Dauer nämlich keine Alternative. Je größer aber die Nachfrage, desto sichtbarer werden diese ehemaligen "Nischenprodukte für Gutmenschen" für alle. Wer in seinem Stammsupermarkt neben dem Wiesenhofhähnchen ein Biohähnchen zum doppelten Preis sieht das nur halb so groß ist, der wird sich wundern. Sowas wirft Fragen auf, vielleicht nicht beim ersten Mal, aber irgendwann.
Menschen die gar keine tierischen Produkte kaufen, die konventionelle Kleidung nur gebraucht kaufen die leben natürlich auch ( neben anderen Beweggründen) nachhaltig ABER ihre Stimme geht verloren wenn es um das Gesamtbild geht. Klar ist das auch nur ein Teilaspekt, aber ich finde auch einer, der nicht zu vernachlässigen ist. ( Mir ist schon klar, dass Vegetarier jetzt kein Biosteak kaufen um zumindest das kleinere -für sie-Übel zu unterstützen. Aber ich finde man kann das ja mal im Hintergrund behalten wenn man Bio/ Kleinbetriebe und Massentierhaltung über einen Kamm schert, weil ja im Endeffekt ein Tier stirbt)