Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
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Serafin
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Hupsi, stimmt. Macht auch sonst keinen Sinn mit dem zweiten Lebenshalbjahr
, da ein Jahr ja nur zwei hat...
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
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SpicyChili
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Danke für die Antwort! Aber direkt schädlich ist es nun nicht, dass man das Kind nicht mehr hauptsächlich mit Milch ernährt, oder? Zumindest ist da nichts bewiesen, oder?
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Serafin
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Glaub net. Aber schlimm ist es auch nicht, wenn du es mit mehr Milch ernährst. Solange du dem Kind nix reinzwingst, wird es das mit dem Essen schon richtig machen...
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kleiner Schildkröterich 05/19
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DolphinFFM
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ich glaube das Kinder extrem anpassungsfähig sind und sich auch unter supoptimalen Bedingugen entwickeln und groß werden. Daher glaube ich nicht, dass eine schädliche Wirkung des frühen Essens nachweisbar ist. Wenn dann nur mit streng kontrollierten Studien, die so nicht durchführbar sind aus ethischen Gründen.
Gemäß meiner Mutter habe ich mit 10 Wochen schon Bananenbrei bekommen. Milch bekam ich glaub ich nicht im kompletten ersten Jahr. Ob es geschadet hat? K.a. - denn ich habe keinen Vergleich wie ICH mich mit mehr Milch und weniger essen entwickelt hätte.
Eine Mutter hat mir mal erzählt, dass ihr BLW-Kind sich mit 9 Monaten abgestillt hat. Der hatte da schon alle Backenzähne. Das Kind war nach Bedarf gestillt und verlangte keine Milch mehr. (Ich zweifle solche Erzählungen erstmal nicht an, da ich mir als Außenstehender kein Urteil leisten kann. Ich weiß aber, dass da durchaus nicht immer alles dran wahr ist.)
Aber: Wenn es so extrem lange stiller und Wenig-Esser gibt, muss es auch welche mit frühem abstillen und viel-essen geben. Sonst haut der Durchschnitt nicht mehr hin.
Gemäß meiner Mutter habe ich mit 10 Wochen schon Bananenbrei bekommen. Milch bekam ich glaub ich nicht im kompletten ersten Jahr. Ob es geschadet hat? K.a. - denn ich habe keinen Vergleich wie ICH mich mit mehr Milch und weniger essen entwickelt hätte.
Eine Mutter hat mir mal erzählt, dass ihr BLW-Kind sich mit 9 Monaten abgestillt hat. Der hatte da schon alle Backenzähne. Das Kind war nach Bedarf gestillt und verlangte keine Milch mehr. (Ich zweifle solche Erzählungen erstmal nicht an, da ich mir als Außenstehender kein Urteil leisten kann. Ich weiß aber, dass da durchaus nicht immer alles dran wahr ist.)
Aber: Wenn es so extrem lange stiller und Wenig-Esser gibt, muss es auch welche mit frühem abstillen und viel-essen geben. Sonst haut der Durchschnitt nicht mehr hin.
... mit den 3 Tigermädchen (02/2014 & 12/2016 & 01/2020)
- tania
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
neun monate ist das typische alter fuer einen stillstreik. oder aber - auch typisch - das baby wurde klassisch entwoehnt. viele babys sind in dem alter sehr interessiert am essen und wenig interessiert an der brust. wenn du in dem alter konsequent ersetzt und den ABSTILLtip "nicht anbieten, nicht nein sagen" anwendest, lassen sich manche kinder recht fix entwoehnen.
selbst abstillen unter 14 monaten ist extrem selten. alle faelle, die mir erzaehlt wurden, waren direkt als NICHT selbststaendiges abstillen zu werten. selbst abstillen zwischen 14 und 24 monaten ist auch noch eher selten, kommt aber durchaus vor (vor allem, wenn faktoren wie eine neue schwangershcaft dazukommen). und es gibt definitiv kinder, die ein wenig ausgepraegtes saugbeduerfnis haben. abstillen, was mit "mahlzeiten ersetzen" oder schnuller oder oder einhergeht ist definitionsgemaess sowieso kein selbststaendiges abstillen.
zu milch als hauptnahrungsquelle zwischen 6 und 12 monaten: ich gehe davon aus, dass - bei genauer betrachtung - das auf die allermeisten babys zutrifft. wie viel "festes" essen diese babys denn wirklich? 300g milchbrei abends enthalten eine menge milch! oder aber die einschlafflasche und die nachtflasche haben schon mal jeweils 250ml. da biste gleich bei nem halben liter milch - das IST hauptnahrungsquelle. von daher "mein kind isst nur "richtige" nahrung" wird auf nachfrage zu "naja, milchbrei und 2 flaschen a 250ml sind es natuerlich noch".
selbst abstillen unter 14 monaten ist extrem selten. alle faelle, die mir erzaehlt wurden, waren direkt als NICHT selbststaendiges abstillen zu werten. selbst abstillen zwischen 14 und 24 monaten ist auch noch eher selten, kommt aber durchaus vor (vor allem, wenn faktoren wie eine neue schwangershcaft dazukommen). und es gibt definitiv kinder, die ein wenig ausgepraegtes saugbeduerfnis haben. abstillen, was mit "mahlzeiten ersetzen" oder schnuller oder oder einhergeht ist definitionsgemaess sowieso kein selbststaendiges abstillen.
zu milch als hauptnahrungsquelle zwischen 6 und 12 monaten: ich gehe davon aus, dass - bei genauer betrachtung - das auf die allermeisten babys zutrifft. wie viel "festes" essen diese babys denn wirklich? 300g milchbrei abends enthalten eine menge milch! oder aber die einschlafflasche und die nachtflasche haben schon mal jeweils 250ml. da biste gleich bei nem halben liter milch - das IST hauptnahrungsquelle. von daher "mein kind isst nur "richtige" nahrung" wird auf nachfrage zu "naja, milchbrei und 2 flaschen a 250ml sind es natuerlich noch".
tania mit sohn *09 und sohn *12
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Serafin
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
In ein Kind gehen 250ml auf einmal rein 
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DolphinFFM
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Da hab ich eine Frage. Eine Freundin scheint das grade zu haben. Ihr 9-Monatiges Kind dreht sich tagsüber Weg, wenn sie die Brust anbietet. Nur morgens und abends klappt es noch. Nachts schläft es wohl durch bzw lässt sich mit kuscheln beruhigen.tania hat geschrieben:neun monate ist das typische alter fuer einen stillstreik. oder aber - auch typisch - das baby wurde klassisch entwoehnt. viele babys sind in dem alter sehr interessiert am essen und wenig interessiert an der brust. wenn du in dem alter konsequent ersetzt und den ABSTILLtip "nicht anbieten, nicht nein sagen" anwendest, lassen sich manche kinder recht fix entwoehnen.
Ich hab gesagt, sie sollte es immer wieder einfach probieren. Sie meint dass das Kind so gern isst (3 Breie plus Snacks am Tag)...
Ich glaube sie möchte nicht abstillen, glaubt aber eben dass ihr Kind lieber isst. Für sie fühlt es sich so an, als würde nur sie noch am Stillen hängen und es wäre also nicht Bedürfnis-gerecht, wenn sie mehr stillt, solange das Kind es nicht einfordert.
Was würdet ihr da sagen?
Beendet ein Kind so einen Streik von selbst und kann sie dann ihre Produktion wieder steigern?
Ach ja, den Schnuller gibt es, ich weiß aber nicht wie oft.
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- tania
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
das klingt, als sei das baby schon gut teil entwoehnt, nachts anscheinend abgestillt ("laesst sich durch kuscheln beruhigen"). ein stillstreik ist das nicht (das kind geht ja noch an die brust).
moechte sie wirklich mehr stillen als jetzt? oder findet sie es auch ganz gut so? es kann gut sein, dass sie das noch lange so weiter machen koennen (also zweimal am tag stillen). am einfachsten waere es, dem kind nachts wieder die brust anzubieten. so kann es sich nachts einfach die erforderliche menge milch holen. aber: ich wuerde das nicht einfach irgendwem so vorschlagen, nur damit die evtl mit argem weinen in vier monaten nachts wieder abstillt.. da ist evtl eine harmonisch auslaufende stillbeziehung besser.
wenn sie mehr stillen moechte, ungluecklich mit der situation ist, soll sie entweder in eine stillgruppe gehen oder sich hier anmelden.
ich hab auch schon gehoert, dass die mutter zwar eigentlich abstillen will, dass sie aber so viele leidesngeschichten gehoert hat, dass sie sich von der problemlosigkeit, mit der sie ihr kind entwoehnt, bald persoenlich beleidigt fuehlt (er mochte das stillen nie, ich bin ihm nicht wichtig).
moechte sie wirklich mehr stillen als jetzt? oder findet sie es auch ganz gut so? es kann gut sein, dass sie das noch lange so weiter machen koennen (also zweimal am tag stillen). am einfachsten waere es, dem kind nachts wieder die brust anzubieten. so kann es sich nachts einfach die erforderliche menge milch holen. aber: ich wuerde das nicht einfach irgendwem so vorschlagen, nur damit die evtl mit argem weinen in vier monaten nachts wieder abstillt.. da ist evtl eine harmonisch auslaufende stillbeziehung besser.
wenn sie mehr stillen moechte, ungluecklich mit der situation ist, soll sie entweder in eine stillgruppe gehen oder sich hier anmelden.
ich hab auch schon gehoert, dass die mutter zwar eigentlich abstillen will, dass sie aber so viele leidesngeschichten gehoert hat, dass sie sich von der problemlosigkeit, mit der sie ihr kind entwoehnt, bald persoenlich beleidigt fuehlt (er mochte das stillen nie, ich bin ihm nicht wichtig).
tania mit sohn *09 und sohn *12
- tania
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
die milchproduktion faehrt durch vermehrtes anlegen unproblematisch wieder hoch (gut selber zu erfahren, wenn das wenig stillende zweijaehrige bei krankheit ploetzlich vollstillt - und dann ebenso ploetzlich wieder isst
)
tania mit sohn *09 und sohn *12
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DolphinFFM
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ok, danke. ich schau mal. Wir sind nicht so eng verbandelt, wir reden nicht intensiv drüber. Aber ihre Kommentare erscheinen mir zwiegespalten. Einerseits möchte sie stillen, andererseits empfindet sie es auch als praktisch so.
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