asujakin hat geschrieben:seh ich genauso! allerdings habe ich die Erfahrung genacht, dass es vielen schwer fällt (und das zeigen einige postings hier auch...) ihren Konsum zurück zu schrauben oder ihre Komfortzone zu verlassen. Da wird lieber überlegt weshalb etwas nicht geht, zu umständlich ist, zu teuer ist etc anstatt mal zu schauen und zu betonen was alles machbar ist.
Sicherlich hast du im Ansatz damit recht. Aber im Ganzen finde ich, dass die meisten hier im Thread sehr alarmiert sind hinsichtlich ihres Konsums und ihrer Komfortzone.
Aus der Ferne kann man nie alles beurteilen. Würde Sandküste an "meiner" Bushaltestelle vor der Haustür ihre alten Kochlöffel entsorgen, würde ich wohl die Polizei rufen wegen illegaler Müllentsorgung und oder hingehen und ihr kräftig die Meinung blasen, sie sollen ihren Unrat hier wegschaffen. Das hat nichts mit Komfortzone zu tun. Die Antwort hast du dir nämlich eigentlich selbst schon gegeben:
In allen Haushalten zusammen lauert viel mehr Müll als es Bedürftige gibt, die etwas damit anzufangen wissen.
Hinter der Forderung jeden noch so kleinen Mist zu verschenken und im Kreislauf zu halten, steht glaube ich die Wunsch, diese Welt frei von Schuld zu verlassen. In der ich nenne es mal Plastikfreien Bewegung kann es aber nicht um Schuldfreiheit gehen, da wir viel mehr Plastik haben (im Ist-Zustand) als im Kreislauf der Benutzung gebraucht wird. Deswegen fällt Abfall an, egal wie sehr wir uns mühen.
Wer sich aufgrund der Schadstoffbelastung von Plastik befreien will, der soll es tun. Und zwar ohne schlechte Gewissen, wie ich finde.