Was kochst du heute - vegan?
Moderatoren: klecksauge, Mondenkind
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Labello86
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Re: Was kochst du heute - vegan?
Kaiserschmarrn
Mit großem Schulbub (10/2017) und nicht mehr so kleinem Mädchen (10/2019)
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feuerdrache
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Re: Was kochst du heute - vegan?
Wie machst du den?
Traditionell hergestellt kann ich den ja superflaumig und gut, aber ich darf ihn so nicht essen.
was ich heute gemacht habe
Geschnetzeltes aus selbstgemachtem Seitan mit einer Pilz "Rahm" Sauce und Reis und Mischgemüse und Rote Rübensalat und gemischtem grünen Salat. Mir hat es sehr geschmeckt. Die Sauce fand meine Familie auch supergut- nur hatten die eben keinen Seitan.
Und dem Seitan hat das einfrieren -finde ich- gut getan.
Ich mach immer viel mehr vom seitan und friere dann ein um nach Bedarf zu entnehmen. Ist ja doch mehr Arbeit.
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Labello86
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Re: Was kochst du heute - vegan?
Mhm ja, das klingt auch gut Feuerdrache! Wie findest du hat sich der Seitan verändert durch das Einfrieren?
Den Kaiserschmarrn habe ich so gemacht:
Glattes Mehl, eine Prise Salz, Backpulver und Sojamilch sowie ein bisschen Rapsöl zu einem dickflüssigen Teig zusammengerührt, etwas dicker als Palatschinkenteig (den mache ich relativ flüssig, weil ich die Palatschinken gern ganz dünn mag). Ca so, dass er nicht vom Schneebesen rinnt, sondern in dicken Tropfen runtertropft. Dann in Rapsöl rausgebacken, in größere Stücke gerissen und zur Seite gestellt. Anschließend habe ich in der Pfanne aus Zucker und veganer Butter einen hellen Karamell gemacht und den Kaiserschmarrn kurz drin gewendet.
So hat es wirklich gut geschmeckt, das Karamellisieren macht einen großen Unterschied im Geschmack.
Eigentlich bin ich bei Kaiserschmarrn sehr heikel und mag nur das Familienrezept, das sehr luftig und nicht so eilastig ist, aber mit diesem bin ich auch zufrieden.
Leider habe ich keine Mengenangaben, hab einfach nach Gefühl gemischt.
Den Kaiserschmarrn habe ich so gemacht:
Glattes Mehl, eine Prise Salz, Backpulver und Sojamilch sowie ein bisschen Rapsöl zu einem dickflüssigen Teig zusammengerührt, etwas dicker als Palatschinkenteig (den mache ich relativ flüssig, weil ich die Palatschinken gern ganz dünn mag). Ca so, dass er nicht vom Schneebesen rinnt, sondern in dicken Tropfen runtertropft. Dann in Rapsöl rausgebacken, in größere Stücke gerissen und zur Seite gestellt. Anschließend habe ich in der Pfanne aus Zucker und veganer Butter einen hellen Karamell gemacht und den Kaiserschmarrn kurz drin gewendet.
So hat es wirklich gut geschmeckt, das Karamellisieren macht einen großen Unterschied im Geschmack.
Eigentlich bin ich bei Kaiserschmarrn sehr heikel und mag nur das Familienrezept, das sehr luftig und nicht so eilastig ist, aber mit diesem bin ich auch zufrieden.
Leider habe ich keine Mengenangaben, hab einfach nach Gefühl gemischt.
Mit großem Schulbub (10/2017) und nicht mehr so kleinem Mädchen (10/2019)
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feuerdrache
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Re: Was kochst du heute - vegan?
Labello
ich koche ja den in Scheiben geschnittenen und ausgewalkten Seitan in einer Art Marinade. wenn er da rauskommt, schmeckt er - irgendwie nach unreifem Getreide. Gar nicht so toll. Wenn er einmal ausgekühlt ist, einige Zeit kalt war und dann zb zu Schnitzel verarbeitet wurde, ist das Aroma fast weg.
Nachdem ich ihn eingefroren und aufgetaut hatte, ist das GEtreidearoma noch viel weniger geworden, auch die Struktur war gut.
Ich mische ja das Seitanpulver mit dem Kichererbsenmehl und den Gewürzen, es kommt in die Küchenmaschine, die Flüssigkeiten dazu und wird einige Zeit geknetet, dabei bekommt es dann Struktur, Fasern und Stränge.
Nach dem kochen, und vor allem nach dem Einfrieren ist es recht feucht, dann anbraten funktioniert aber und es ist im Mundgefühl deutlich besser als so kompakte "Schnitzel"massen die es fix fertig gibt. Und schmeckt dann nicht mehr so nach unreifem Getreide.
Unreifes Getreide kenne ich zu gut, da ich ja schon als Kind unreifes Getreide abgerupft und gegessen habe, das wird im Mund dann wie Kaugummi.
ich koche ja den in Scheiben geschnittenen und ausgewalkten Seitan in einer Art Marinade. wenn er da rauskommt, schmeckt er - irgendwie nach unreifem Getreide. Gar nicht so toll. Wenn er einmal ausgekühlt ist, einige Zeit kalt war und dann zb zu Schnitzel verarbeitet wurde, ist das Aroma fast weg.
Nachdem ich ihn eingefroren und aufgetaut hatte, ist das GEtreidearoma noch viel weniger geworden, auch die Struktur war gut.
Ich mische ja das Seitanpulver mit dem Kichererbsenmehl und den Gewürzen, es kommt in die Küchenmaschine, die Flüssigkeiten dazu und wird einige Zeit geknetet, dabei bekommt es dann Struktur, Fasern und Stränge.
Nach dem kochen, und vor allem nach dem Einfrieren ist es recht feucht, dann anbraten funktioniert aber und es ist im Mundgefühl deutlich besser als so kompakte "Schnitzel"massen die es fix fertig gibt. Und schmeckt dann nicht mehr so nach unreifem Getreide.
Unreifes Getreide kenne ich zu gut, da ich ja schon als Kind unreifes Getreide abgerupft und gegessen habe, das wird im Mund dann wie Kaugummi.
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Labello86
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Re: Was kochst du heute - vegan?
Burger und Pommes
Mit großem Schulbub (10/2017) und nicht mehr so kleinem Mädchen (10/2019)
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feuerdrache
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Re: Was kochst du heute - vegan?
Faschingskrapfen aus Dinkelmehl und Knoblauchcremesuppe
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Labello86
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Re: Was kochst du heute - vegan?
Das klingt so toll, kannst du mir bitte das Krapfenrezept auch aufschreiben? Ich fühl mich schon ganz blöd, weil ich bei jedem Rezept von dir frage
Mit großem Schulbub (10/2017) und nicht mehr so kleinem Mädchen (10/2019)
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feuerdrache
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Re: Was kochst du heute - vegan?
ach ich freu mich ehrlich gesagt darüber
eswaren
580g Dinkelmehl Type 700 glatt (Type ist wichtig bei Germteig)
300ml Dinkeldrink handwarm
1/3 eines frischen Hefewürfels
50g Zucker
1/2 TL Salz
50g Floraplant geschmolzen
Den Dinkeldrink erwärmen auf handwarm, etwas Mehl und ein wenig vom Zucker reinrühren, die Hefe hineinbröseln. Gut verrühren und stehen lassen bis die Masse gut schaumig wird. Das dauert schon ein wenig.
Dann mit dem Mehl und Zucker und allen anderen Zutaten in der Küchenmaschine kneten. Achtung- der Teig ist am Anfang total weich, superweich, klebrig, man will eigentlich sofort Mehl zugeben.
Nicht machen.
Sondern ich habe 10 Minuten langsam mit der Maschine geknetet, der Teig wird dabei dann glänzend, weich, plastisch und elastisch und ich habe am Schluss nur noch 2 EL Mehl gebraucht damit er beim gehen nicht an der Schüssel anklebt. Das hängt vom Mehl ab, der Teig soll sehr weich sein aber nicht mehr an der Schüssel festschmieren beim kneten in der Maschine.
Und dann ist er gegangen- ich glaub 6 Stunden. Vorsichtig ausrollen, so etwa 3cm hoch. Es gehen sich so in etwa 12-14 Krapfen aus.
Ausstechen, wieder etwas gehen lassen und bei 160-170 Grad in heißem Öl herausbacken. Es waren 13 Krapfen und ich habe von jeder Seite genau 5 Minuten fritiert. Dabei sind sie noch schön aufgegangen und haben (die meisten) so ein helles Band um den Bauch bekommen.
Marmelade kommt bei uns erst beim Essen rein. Da einige der Kinder gar keine Marmelade drinnen wollen, die anderen dann Erdbeer, oder Marille oder was weiß ich. Also gibt es nur ungefüllte Krapfen hier.
eswaren
580g Dinkelmehl Type 700 glatt (Type ist wichtig bei Germteig)
300ml Dinkeldrink handwarm
1/3 eines frischen Hefewürfels
50g Zucker
1/2 TL Salz
50g Floraplant geschmolzen
Den Dinkeldrink erwärmen auf handwarm, etwas Mehl und ein wenig vom Zucker reinrühren, die Hefe hineinbröseln. Gut verrühren und stehen lassen bis die Masse gut schaumig wird. Das dauert schon ein wenig.
Dann mit dem Mehl und Zucker und allen anderen Zutaten in der Küchenmaschine kneten. Achtung- der Teig ist am Anfang total weich, superweich, klebrig, man will eigentlich sofort Mehl zugeben.
Nicht machen.
Sondern ich habe 10 Minuten langsam mit der Maschine geknetet, der Teig wird dabei dann glänzend, weich, plastisch und elastisch und ich habe am Schluss nur noch 2 EL Mehl gebraucht damit er beim gehen nicht an der Schüssel anklebt. Das hängt vom Mehl ab, der Teig soll sehr weich sein aber nicht mehr an der Schüssel festschmieren beim kneten in der Maschine.
Und dann ist er gegangen- ich glaub 6 Stunden. Vorsichtig ausrollen, so etwa 3cm hoch. Es gehen sich so in etwa 12-14 Krapfen aus.
Ausstechen, wieder etwas gehen lassen und bei 160-170 Grad in heißem Öl herausbacken. Es waren 13 Krapfen und ich habe von jeder Seite genau 5 Minuten fritiert. Dabei sind sie noch schön aufgegangen und haben (die meisten) so ein helles Band um den Bauch bekommen.
Marmelade kommt bei uns erst beim Essen rein. Da einige der Kinder gar keine Marmelade drinnen wollen, die anderen dann Erdbeer, oder Marille oder was weiß ich. Also gibt es nur ungefüllte Krapfen hier.
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Labello86
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Re: Was kochst du heute - vegan?
Das klingt fantastisch, vielen Dank!
Mit großem Schulbub (10/2017) und nicht mehr so kleinem Mädchen (10/2019)
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Lösche Benutzer 20900
Re: Was kochst du heute - vegan?
Ich hab letztes Jahr sehr leckere vegane Krapfen nach dem Rezept von Christian Ofner gebacken 