Sandküste, ich denke, soweit sind wir echt nicht voneinander weg
uvd, das ist Deine Sicht, nicht meine. Und vielleicht auch nicht die jeder Frau.
Offengestanden, Deine Sicht wäre mir für MEINE Hebi oder Doula zu extrem, zu absolutistisch.
Und ja, ich finde sie hört sich herablassend an.
Vielleicht gebäre ich dieses Mal im Geburtshaus (auf jeden Fall wieder mit meiner Geburtshaus-Hebi

), vielleicht zuhause, vielleicht wieder im stillfreundlichen Krankenhaus, vielleicht wieder per KS, vielleicht im Auto, wer weiß das vorher? Ich kann meinen Anteil dazu tun, aber sonst?
Nochmal, MEIN KS war für mich kein traumatisches Erlebnis - naja wer weiß, vielleicht habe ich es ja auch nur noch nicht gemerkt
Es war schmerzhaft, ja, hinterher, sehr sehr lange, z.T. noch heute -körperlich-, das wußte ich vorher, daß das so sein könnte.
Ich habe und hatte oft (z.T. chronische) Schmerzen, ich habe keine Angst vor ihnen. Ich habe auch keine Angst vor 12,24,36, wieviel auch immer Stunden Wehen oder GEburtsschmerz.
Ich fühlte mich gut versorgt, ich fühlte mich nicht verachtet.
Ich fühle mich auch nicht vergewaltigt.
Und nein, ich glaube, ich habe keine masochistische Ader und ich habe einen sehr liebevollen Mann (wäre das anders, wäre ich schnell weg) und genieße den Sex
Ich hatte eine medizinische Indikation für den KS - aber ich würde auch nicht so anmaßend oder urteilend sprechen über jemanden, der sich vielleicht einfach nicht öffnen kann, zuviel Angst hat oder was auch immer - der vielleicht psychische statt physischer Barrieren hat, das macht es ja auch nicht einfacher. Und nicht alle lassen sich vielleicht vor der Geburt aufarbeiten.