sixpack hat geschrieben:Gibt es eigentlich ein Kochbuch mit all den Rezepten aus der Kindheit?
Bei uns hat ja immer meine Oma gekocht, außer am Wochenende. Und von ihr haben wir ein Kochbuch, das sie in den Dreißigerjahren von Hand in einer Haushaltungsschule aufgeschrieben hat. Da sind ganz viele von den Sachen, die sie gekocht hat, drin - allerdings etwas mühsam zu lesen, weil das in Sütterlinschrift geschrieben ist. Mein Plan schon seit Jahren ist, dass ich dieses Kochbuch abschreibe, damit man es auch verbünftig benutzen kann. Aber das wird wahrscheinlich noch ein paar Jahre lang nur Plan bleiben...
Schick´s her, ich mach´s! - Immer, wenn ich etwas Zeit habe. Dann rosten meine Gehirnwindungen hier nicht gänzlich ein.
If you love something, set it free. If it comes back to you, it is yours, if not, it never was.
hora mit Meister und drei weiblichen Minuten: Tiger (05.2000), Kätzchen (02.2003), sieben Sternchen im Herzen und Püppi (04.2009)
Da ich immer aus dem Netz fliege, bitte ich bei Tippfehlern um Nachsicht. Korrekturlesen klappt momentan nicht, weil ich in der Zwischenzeit schon wieder gekickt werden könnte - und dann ist mein Post weg.
LaraKessel hat geschrieben:Und Frankfurter grüne Soße.
Hier finde ich leider nicht die entsprechenden Kräuter.
Aber meine Mama hatte die größtenteils im Garten. Ich hab mir auch fest vorgenommen Pimpinelle, Sauerampfer, Borretsch usw. ins Kräuterbeet zu pflanzen.
Dafür habe ich erst letztens bei Ed*ka ein Bündel Kräuter liegen sehen. Die gibts sicherlich auch in anderen Läden
Naja, Edeka ist ja nicht überall gleich und ich hab hier schon alles abgesucht. Gibts nicht. Ist vermutlich von Region zu Region verschieden. Mit Glück mal auf dem Markt in der Großstadt, aber da bin ich quasi nie. Aber hier isst und kennt das auch fast niemand.
2 Jungs (05/09 und 02/11)
Meine Leertaste ist kaputt.
Auch Rom kann an einem Tag von einer Horde Zweijähriger dem Erdboden gleichgemacht werden.
@Seerose: Als "Tote Oma" kenne ich gebratene Blutwurst (oder Rotwurst, wie sie hier in Franken heißt). Die wurde kleingeschnitten, mit Zwiebeln und Speck angebraten und dann mit Brühe aufgegossen, bis eine breiige Masse entstand. Das Ganze gut durchgekocht, mit Kräutern abgeschmeckt und mit Kartoffelpü serviert. Ich fands wie gesagt furchtbar und hab mich regelmäßig geweigert, das Zeugs zu essen.
Meine Mama kochte früher oft eine Suppe namens "Saure Kartoffelstücke", die fand ich auch immer furchtbar lecker (meine Eltern aßen dazu klein geschnittene Blutwurst, die sich dann in der Suppe auflöste *brrrr*). Muss ich sie auch mal nach dem Rezept fragen, die Suppe ohne Wurst war nämlich toll...
Liebe Grüße A. mit den zwei Pubertieren (12/06 und 05/08) - schon lange nicht mehr stillend und tragend und doch immer noch gern hier
Was mir jetzt spontan so einfällt: Bei der Oma Butterbrot mit Salz. Ansonsten gab es oft Nudeln mit Dosenobst und Kracheln. Oder Toast in allen Variationen. Sonntags gab es oft Rollbraten, hab ich glaub ich noch nie gemacht.
Kalten Hund mache ich heute noch ab und an. Meine Oma hat die weltbeste Salatsoße gemacht. Bei ihr hab ich immer grünen Salat mit Kartoffeln und Ei gegessen. Oder Zamette. Ich werd sie nachher gleich besuchen.
mobil
Wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen, so wie Gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben (Goethe)
Liebe Grüße Anke
Da fällt mir Leber mit Zwiebeln und Äpfeln ein. Heutzutage kriege ich das kalte grausen beim Gedanken. Mit 16/17 hat meine Mama das nochmal gemacht und es schmeckte da schon furchtbar...
Alles was mit blutwurst zu tun hat, gruselt mich ehrlich gesagt.
@Schnatzmama: genau! Abfotografieren und rüber schicken. Wie viele Seiten hat das? Wie viele hier können Sütterlin lesen?